Erste eigene Wohnung als "Kind" von ALG2-beziehenden Eltern ?

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9 Antworten

Ganz einfache Rechnung - einenm Haushaltsvorstand steht lt. Hartz 4 ein Regelsatz in Höhe von 404,-- € monatlich zu.                                                       Damit liegt eine Kaltmiete in Höhe von kalt 350,-- € schon zu hoch.                    Heizung wie hoch?                                                                                                 Jahresendabrechnung Nebenkosten, geht meist nicht ohne Nachzahlung ab.    GEZ monatlich 17,50 €                                                                                           Kaution in Höhe von 2 Monatsmieten sind aufzubringen.                                      Wäge all diese Punkte ab,  bevor Du irgendwelche Verträge abschließt.

Bleibst Du noch ein paar Monate bei Deinen Eltern kannst Du den Dir zustehenden Mehrbetrag - rechnerisch ca. 250,-- €uro monatlich zurücklegen, um Dir erst einmal ein kleines Polster für Kaution und so zu schaffen.    

In der Schuldenfalle bist Du schneller als Du denkst.

Während einer Berufstätigkeit isst Du ausser Haus - also teurer.

Welche Fahrtkosten entstehen für eine Monatskarte?

Möbel usw. sonstiges für den Haushalt benötigst Du auch.

Häufig muß eine Wohnung noch renoviert werden.

Erkundige Dich vorher bei der zuständigen Wohngeldstelle ob Dir möglicherweise etwas zusteht.


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Nicht nur deine Eltern auch du beziehen ALG - 2 bzw.du hast es bezogen wenn du schon über das Einkommen verfügst und es wird nicht auf deine Eltern sondern auf dich angerechnet !

Denkst du in einer eigenen Wohnung hast du dann mehr,als wenn du bei deinen Eltern wohnen bleiben würdest ?

Aber das nur mal so nebenbei.

Ob dir evtl.noch etwas zustehen würde kann man so nicht sagen,dazu müsste man wissen ob du in Ausbildung bist und es sich um Azubi Vergütung handelt und ob du schon eine abgeschlossene Berufsausbildung / Studium hast.

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Kommentar von Mariusunso
21.04.2016, 02:42

Ja klar habe ich dann mehr. Ich bin dann nicht mehr in der BG. Dadurch behalte ich alles. Nein, eine Ausbildung fange ich erst dieses Jahr an. Ich wurde Anfang  dieses Jahres leider gekündigt in der Probezeit

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Wohngeld würde ich auf jeden Fall beantragen.

Möglicherweise hast du auch Anspruch auf Hartz4, das hängt aber unter anderem davon ab, wieviel Unterkunftskosten dir zustehen, wo du wohnst. In München werden höhere Mieten vom Jobcenter akzeptiert als z.B. in einem Landkreis in Brandenburg.

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, falls du nur wegen des Geldes ausziehen willst.

Du kannst gegenüber dem Jobcenter erklären, dass du nicht bereit bist, deine Eltern finanziell zu unterstützen. Rechtlich gesehen musst du das auch nicht.

Du bildest dann deine eigene Bedarfsgemeinschaft. Üblicherweise solltest du dann mit deinen Eltern eine Kostenteilungsvereinbarung für Unterkunftskosten und Nebenkosten wie Heizung, Wasser und Strom abschliessen.

Sagen wir mal ihr wohnt zu dritt in der Wohnung.

Dann sollte die Kostenteilungsvereinbarung aussagen, dass du ein Drittel der Kosten bezahlst und an deine Eltern überweisst (die Einahme müssen deine Eltern dann dem Jobcenter melden).

Möglicherweise wird das Jobcenter versuchen, euch zu einer Bedarfsgemeinschaft zu machen. Wenn ihr das aber richtig macht und bei Bedarf Widerspruch einlegt sollte das funktionieren.

Hier ein Link, wo einige fähige Leute auf dem Gebiet kostenlos guten Rat erteilen und man Mustervereinbarungen für Kostenteilung runterladen kann:

http://www.hartz.info/

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Kommentar von Mariusunso
21.04.2016, 02:39

Danke für die Mühe deiner Antwort. Aber ich möchte mit dem Jobcenter nichts zu tun haben, sondern lieber auf eigenen Beinen stehen. Kein Hartz IV, ich habe diese Arbeit angefangen, um mir eine eigene Wohnung zu leisten. Eine Ausbildung habe ich nach verkaufter Fachhochschulreife auch noch vor mir.

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du musst nicht die hälfte abgeben, da du mit eigenem einkommen deine eigene bg bist und aus der deiner eltern rausfällst. die aussage ist also falsch.

du musst natürlich deinen mietanteil, wasser, strom, lebensmittelanteil abgeben.

du kannst natürlich auch ausziehen und abhängig davon in welcher gegegend du wohnst zwischen 400-600 miete bezahlen, denn zur kaltmiete kommen ja noch die betriebskosten dazu. somit hast du nicht mehr, als wenn du bei deinen eltern wohnst. im gegenteil, du wirst wohl sehr viel weniger haben.

wenn du in schule oder ausbildung bekommst du auch weiter kindergeld, ansonsten fällt auch das weg. wenn du in ausbildung bist bekommst du auch kein wohngeld.

falsch ist also, dass du mehr als die hälfte deines einkommens an deine eltern abgeben musst. wenn du in arbeit bist, fällt dein mietanteil und regelsatz weg. deinen mietanteil und die kosten für strom, wasser etc kannst du an deine eltern abtreten. da sie das kindergeld für dich bekommen, könnt ihr ja aushandeln, dass das für lebensmittel etc reichen sollte.

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Für den Auszug bei deinen Eltern brauchst du die Genehmigung des Jobcenters. Nur wenn wichtige Gründe vorliegen, wird das genehmigt, weil deine Eltern bis zur Vollendung deines 25. Lebensjahres noch für dich Unterhaltspflichtig sind.

Wenn du ohne Genehmigung ausziehst, erhältst du einen geringeren monatlichen Regelbedarf und keine Zuschüsse für Unterkunft und Heizung durch das Jobcenter.

In einer Bedarfsgemeinschaft wird JEDES Einkommen angerechnet. Deine Einstellung nichts zum Lebensunterhalt beisteuern zu wollen finde ich mehr als egoistisch!

Deine Eltern haben sich jahrelang um dich gekümmert und dir alles bezahlt. Bei 700 Euro Einkommen kannst du locker 300, 400 Euro im Monat abgeben. Du wohnst ja schließlich auch in der Wohnung deiner Eltern und verbrauchst Strom, Wasser und Heizung und bedienst dich am Kühlschrank.

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Kommentar von Mariusunso
21.04.2016, 12:33

Woher willst du wissen, ob sich meine Eltern gekümmert haben?

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Das ist kaum zu machen.

Wohnung 250 kalt + 100 warm = 350

Strom 35

Internet 25

Versicherungen: 15

Fahrkarte 100 Euro +-

Rücklagen: Mindestens 50 pro Monat, falls etwas anfällt

(Kaution ~750)

(Möbel 0-1500 - je nachdem, was du billig bekommst. Küchen sind nicht billig.)

Essen 250

Mit den monatlichen Beiträgen sind wir dann schon bei 685 und das ist wirklich wenig. Ist das Ticket teurer? Musst du Strom nachzahlen? (Ich musste 200 im ersten Jahr nachzahlen) Deine Waschmaschine geht kaputt, was dann? Kinobesuche und Co sind dann auch kaum noch drin.

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eine eigenverantwortliche Sache in Angriff zu nehmen und mir eine Wohnung selbst finanzieren zu können

Und das passt dann wie hiermit

Gibt es bestimmte Hilfen, die ich in Anspruch nehmen kann? Wohngeld beispielsweise? Und würde mich das Jobcenter zum Teil unterstützen oder verdiene ich zuviel?

zusammen?

Auf der einen Seite geht es Dir gegen den Strich, zur Sicherung des Lebensunterhalts der Familie beizutragen, erwartest aber "Stütze" für Dich?

Im Bekanntenkreis gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die mit weniger auskommen (müssen/wollen).

Wer Ansprüche und Möglichkeiten anpasst, kann mit dem von Dir genannten Betrag durchaus "vernünftig" leben.

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Einfacher wäre es mit einer WG.

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Kommentar von Mariusunso
21.04.2016, 02:31

Danke für die Antwort, Kommt für mich aber nicht in Frage.

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Nein, wenn du ausziehst, bist du für dich allein verantwortlich und da du ein Einkommen hast, bekommst du auch nichts.

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