Erste DSLR... Welche?

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8 Antworten

  1. Canon/ Nikon? - WURSCHT!
  2. viele schlechte Rezessionen?- Man kann alles schlecht machen, wenn man Alternativen hat (zu höherem Preis...), die besser sind. Man muss immer schauen, was man will und braucht.

3.Tier-/ Sportfotografie: Das bedeutet, wie du schon sagtest viele, schnelle Bewegungen und auch Distanz. Schnelle Bewegungen bedeuten schnelle Belichtungszeit -> man muss also auch schnell mal die ISO hochschrauben, was zumindest bei der Canon 600d relativ schnell zu rauschen führt...ISO 400, höher will ich mit ihr eigentlich nicht, wobei mehr natürlich auf möglich und verkraftbar wäre ---Geschmackssache, wie viel Rauschen man verträgt. Allerdings glaube ich, dass es nur wenige (sorry hab hier keine Beispiele) DSLR´s in dieser Preisklasse gibt, die erst in höheren ISO- Bereichen anfangen zu rauschen....Wenn du aber bei gutem Wetter fotografierst, ist so viel Licht da, dass du die ISO unten lassen kannst und gleichzeitig auch schnell belichten kannst und somit das Motiv auch scharf ist. Distanz bedeutet, dass du eine Teleobjektiv brauchst. Mit dem Standardobjektiv (Kit) kommst du nicht weit, denn das geht ja nur von 18-55mm, ist also ein Weitwinkel- bis "Porttraitobjektiv" und für Tier und Sportfotografie definitiv nicht zu gebrauchen! Ein Tele geht dann auch schnell ins Geld, natürlich hängt dies auch von deinen Ansprüchen ab. 3. Du willst 5fps, die 600d hat 3,7! nicht sehr schnell...aber es kann natürlich reichen - wenn du zum falschen Zeitpunkt auf den Auslöser drückst, nützen die 5fps auch nix... 4. Scharfe Bilder - hat wenig mit dem Body zu tun, abgesehen davon, dass man mit jeder Kamera scharfe Bilder machen kann...Wenn du später deine Bilder betrachtest und voll reinzoomst, dann sind die Bilder einer 1000€ Kamera ziemlich sicher schärfer als bei der 600d...aber die Frage ist natürlich, ob man das braucht! 5. Budget - Wenn du schon passende Objektive hast, dann kannst du dir eine schneller und etwas bessere Kamera für um die 600€ kaufen und losfotografieren, wobei der Unterschied zur 600d wahrscheinlich nicht besonders groß sein wird....Wenn du keine Tele hast und trotzdem Motive auf Distanz fotografieren willst, dann musst du natürlich überlegen, wie du dir das Geld aufteilst, oder einfach sparen ;) 6. Meine Empfehlung: Kauf die ne 600d oder eine etwas bessere DSLR und werde damit glücklich, ich bin es alles in allem auch geworden! Fotografiere dann einfach eine Weile und übe!---du wirst vermutlich mit einer 5000€ Kamera keine besseren Bilder machen, wenn du dich mit der Technik nicht auskennst und nur im Automatikmodus fotografierst (ich hasse diese Leute, die auch nach 10 Jahren fotografieren immer noch nicht den manuellen Modus bedienen können aber die ganze Zeit mit so nem fetten Klotz um den Hals rum rennen)...Denn Übung macht den MEISTER ;) Nach und nach wirst du deine Kamera kennen lernen und auch ihre Problemzonen...Aber das sollte nicht entmutigen damit weiter zu fotografieren! Du hast ja auch von Landschaftsfotografie gesprochen. Ich denke, du solltest dich zu Beginn dafür "beschäftigen", denn dafür reicht auch das Kit! Und bitte schau mal im Netz (am besten YouTube) vorbei und schau dir einfach mal 3 Stunden irgendwelche Info-Videos an, zum Tema Iso, Verschlusszeit und Blende. Hab ich auch gemacht und jz weiß ich was das ist und habe auch den Sinn von einer DSLR verstanden ;) Es gibt zahlreiche Kanäle, mit guten Fotografen. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. PS: Wenn du Filmen willst, dann kauf die keine 600d sonder eine DSLR, die STM unterstütz.

WesternJulia 12.09.2014, 17:48

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort... Ich hatte einfach Angst,dass ich mir eine Kamera für zu viel Geld hole (für meine Verhältnisse) und sie mir dann auch nichts bringt. Na klar weiß ich,dass die Objektive wichtiger sind... Aber was soll ich machen. Ohne Kamera kann ich schließlich auch nicht forografieren. Ich denke ich kaufe mir die ersteinmal mit dem 18-55mm und arbeite mich mit ihr ein wenig ein... Wenn ich merke,dass ich total gut mit der klar komm,werde ich mir wohl ein besseres Objektiv zulegen... Vielen Dank nochmal :)

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ich stehe vor dem Problem,das ich mich da einfach zu wenig auskenne

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

Um sich vorab mal zu informieren was wozu dient kann man auch einfach als "Trockenübung" mal ein paar Grundlagen-Videos auf youtube gucken und danach weiß man wenigstens was wozu da ist und kann ein wenig abschätzen was man für die eigenen Motive so benötigt!

Ich habe mir nun schon einige Zeit im Internet verschiedenste angeschaut und es sollte eine von Canon oder Nikon sein. Im moment tendiere ich zur eos 600d.

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen...

Daher mein Tip:

  • Nikon D3300 + 18-55mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Die kleine Nikon D3x00 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon… Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Also ich fotografiere hauptsächlich Tiere (in Bewegung) ,Natur und Sport. Daher sollte sie nicht zu langsam sein. Im Rahmen von 5fps...

Das hängt nicht hauptsächlich von der Kamera ab... Das Objektiv muss schnell genug sein um scharfzustellen sonst nützen dir die 5fps nichts!

Tele:

  • Tamron 70-300 VC USD - 330 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, gute Abbildungsleistung
  • Tamron 70-200 f/2.8 - 550 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, lowlight-tauglich, 1,2kg schwer!
  • Sigma 70-200 f/2.8 - 990 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, lowlight-tauglich, Stabilisator, 1,5kg schwer!

Canon 600D ist super für Anfänger als auch für "Fortgeschrittene" ! Ich habe mit der Nokin D3000 angefangen allerdings wurde ich damit nach einiger Zeit unzufrieden wobei ich mit dieser Kamera alle Grundlagen gelernt habe.

Erstmal - ich empfehle nichts!

Aber - es kommt definitiv nicht auf die Marke an. Unter neutralen Einstellungen leifern Kameras einer Preisklasse faktisch nur im Labor noch unterscheidbare Ergebnisse. Wichtiger sind Haptik und Bedienlogik (vor allem der Menüs). 5fps sollten eigentlich alle aktuellen Modelle locker schaffen, eine notwendig kurze Belichtungszeit ebenso. Rauschen ist ausser bei hohen Isowerten praktisch kein echtes Thema mehr. Und für scharfe Bilder kommt es aufs Objektiv an. Die beiligenden Kit-Scherben sind eher unterdurchschnittlich - reichen aber für den Anfang und um sich zu überlegen was als nächstes an guten Objektiven kommen soll.

Zweitens, ich empfehle folgendes:

  • Vergiss wer alles seine Camera lobt. Die Wenigsten Menschen gestehen Fehlkäufe ein. Wichtiger ist wenn jemand sein Modell kritisiert! Warum - ist es für Dich ebenfalls ein Problem. Wenn ja, wie schwerwiegend? Lass Dich nicht von technischen Daten wie mehr Megapixel etc. beeindrucken. Das ist Digitaler Schwanzvergleich.
  • Die wenigsten Testberichte sind neutral - ist Deine Meinung die des Testers? Überlege was DU mit der Camera machen willst. Welches der Modelle unterstütz DICH hinsichtlich der Technik am besten?
  • Geh in den Laden, nimm alle Modelle in die Hand. Wie fühlen Sie sich an. Sind alle für dich wichtigen Funktionen bequem und schnell erreichbar (Knöpfe, Schalter) oder tief in den Menüs versteckt (Kamera abnehmen, Aufs Display sehen, umstellen kostet Zeit)
  • Kommst DU mit den Menüs zurecht oder sind diese Schlecht strukturiert, Überladen?

Und jetzt : DU musst Dich entscheiden. Denn DU musst mit der Camera umgehen. Nicht ich, nicht sonst wer.

Vereinfacht gesagt. "Das Bild aus einem Kamerabody kann nur so gut sein wie das verwendete Objektiv.". Will heissen, für gute Bilder braucht man gute Objektive und die kosten, kosten oftmals mehr als Dein Budget. Darunter geht es nur mit Abstrichen. Und auch mit einer Nur Spiegelreflex mit Objektiv ist es nicht getan, sondern braucht man eine Grundausstattung wie Tasche oder Speicherkarte zusätzlich noch. Überhaupt. Spiegelreflex kostet, kostet berechtigt und mit einem Budget dass eigentlich überhaupt in dieser Technikwelt überhaupt nicht geht (schlechter Ratgeber), musst Du letztlich nehmen was der Markt so bietet und sind Diskussionen eher für die Katz. Welche Marke und welches Modell, dass ist auch keine wirkliche Wissensfrage, sondern eine Glaubensfrage. Ich rate Dir zum Mediamarktbesuch, der in diesen Wochen für Einsteiger gute Bundle anbietet (Kamera, Objektiv, Tasche, Speicherkarte). Ansonsten muss es nicht immer Spiegelreflex sein und ist für Einsteiger durchaus auch mal so eine System- bzw. Bridgekameras wie die Nikon 1 eine Überlegung wert.

Gruss, es ist 5:00 früh am Morgen und ich geh nochmal ins Bett :-)

Ich habe auch die EOS 600D und bin ziemlich zufrieden mit ihr. Ich kannte mich davor auch so gut wie gar nicht aus, aber mit Zeit und Übung geht es enigermaßen. Als Einsteigerkamera kann ich sie nur empfehlen :)

Sony Alpha A7. Beschäftige dich mal mit der und dem Preis.

Wirklich helfen kann dir nur ein Testergebnis der Stiftung Warentest.

Persönliche "Bemerkungen" sind völlig uninteressant.

Es ist schon ein bißchen Aufwand,die technischen Daten auf den persönlichen

Bedarf zu überprüfen--aber es lohnt sich !

IXXIac 09.09.2014, 13:45

Halllo

soweit ich mich erinnere ist in der Amateurklasse die Samsung NX30 "Testsieger" mit der Lumix G6 (Testnote 1.8). Dann kommt die 700D, die 70D (Die 0,3 Test-Punkte schlechtere Bildqualität als die 700D/100D hat) mit Testnote 1,9. Die 100D, die D3300 haben die Testnote 2,0. Die 1200D die Testnote 2,1 und die D5300 die Testnote 2,3 (Die wurde abgewertet wegen schlechter Betriebsanleitung. Die Nikon D610 bekam auch nur 2,3 als Testnote

Testsieger Nikon DF mit 1,6 Testnote sowie Olympus OM M1 und Lumix GH4 beide mit 1,7 Testnote. Aber Kit Optik der DF wat das 50/1.8 bei der M1 das 12-40 und bei der GH4 das 14-140. Hätte die Nikon das 24-85 gehabt und die GH4 das 12-35 wären die Plätze wohl anderst verteilt wirden. Bisher war Lumix bei Warentest fast immer Testsieger (GH3, GH2, GH1) auch weil Warentest selten "Profikameras" testet.

Ach ja Kit Optik bei Canon war immer das 18-55 STM nur die 1200D hatte das IS und deswegen nur Bildqualität 2,2 satt 2,0 wie die 18MP Schwestern. Bei der D3300 das neue 18-55 VR II, bei der D5300 das alte 18-55 VR. Beide Bildqualität 2,2

Ach ja beste Bildqualität hat die OM M1 und die Fuji Trans-X Kameras mit 1,6 dann kommt die Nikon DF mit 1,7, Samsung NX30 mit 1,8, NX300 und Sony a7 und Sony NEX5000 mit 1,9.

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