Erstattung von Anwalts- und Gerichtskosten?

3 Antworten

Dabei dürfte es sich wohl um die Anwaltskosten betreffend die Berufung handeln. Das gleiche gilt für die Gerichtskosten. Da dir keine PKH gewährt wurde, musst du diese auch infolge der Klagerücknahme tragen. Sinnvoller wäre es hier wohl gewesen, separat einen PKH-Antrag einzureichen und dann erst die Berufung nach etwaiger erfolgter Bewilligung. Das ist zwar auch mit Risiken bzgl. der Fristen verbunden, allerdings hättest du dann keine Kosten gehabt.

rede mit deinem Anwalt in erster Instanz warum die Kosten für zweite Instanz nicht getragen wurden. Nur so wärest du zu deinem Recht gekommen und alle anderen Kosten wären erstattet geworden

wenn du schon mit deinem Anwalt redest frag ihn ob er die bei allen Aufwänden Ratenzahlung gewährt und ob Aussicht besteht die zweite Instanz zu gewinnen. Klar streiten Ärzte alles ab und haben hochbezahlte Rechtsanwälte aber es kann nicht sein dass jemand nur weil er unvermögend ist nicht zu seinen Recht kommt. So wäre jede Gerichtsverhandlung sinnlos nur weil der Gegner mehr Geld hat.

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@newcomer

wie es aussieht haste in erster Instanz verloren. Wurde hierbei vorher zu wenig belastendes Material durch ärztliches Gutachten erstellt so dass der Richter dem Arzt zusprach ?
Wenn das so ist könnteste beantragen die erste Instanzsitzung zu wiederholen da neue Fakten aufgetaucht sind. Irgendwie versteh ich nicht dass du trotz des eindeutigen Kunstfehlers verloren hast ?

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@newcomer

Ja, leider sieht die Realität so aus, dass ich, da finanziell keine Prozesskostenhilfe gewährt wird, nicht in der Lage sein werde, zu meinem Recht zu kommen! Das Schlimmste daran ist auch noch, dass dieser Arzt auch weiterhin Patienten behandelt und nicht seiner Aufklärungspflicht nachkommt! Ich bin zutiefst enttäuscht aber auch richtiggehend wütend über diese Rechtssprechung!!!! 

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