Erst TÜV, dann die Jahresinspektion: ist dies die kostengünstigere Alternative?

9 Antworten

Eigentlich macht man zuerst die Inspektion und anschließend die Hauptuntersuchung (TÜV). Dann musst du nicht extra zu TÜV, Dekra, GTÜ, ... fahren. Prüfer kommen ein mal die Woche zur Werkstatt und nehmen dort die Autos ab. Wenn die Werkstatt zuvor alles prüft und defekte Teile erneuert geht das alles in einem Rutsch.

Fahr jedoch bitte nicht zu ATU. Da arbeiten die größten Pfuscher. Fahrzeuge welche von denen zu der Werkstatt kommen bei der ich Arbeite weißen immer noch defekte oder sogar schlechte Reparaturen auf.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das dürfte völlig Jacke wie Hose sein.

Für die Inspektion wird ATU einen Fixpreis anbieten, zu dem dann noch das benötigte Material kommt. Ebenso für die HU, bloß ohne Material.

Bei einem nahezu neuen Auto ist auch nicht mit technischen Mängeln zu rechnen, die erhöhten Aufwand nötig machen würden.

Und bei der Werkstatt (ATU) ausdrücklich darauf hinweise

Bring Deinen Fiesta in eine Ford-Werkstatt. Die ist auch nicht teurer als ATU. Lasse Dir den Umfang der Inspektionsarbeiten erläutern und den Preis dafür nennen.

Sicher? Eine Ford-Werkstatt nicht teurer als Atu, Pit-Stop und ähnlcihe?

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@kosmopolit

Kaum. Ich habe vor einigen Jahren mal die Preise verglichen. Vom Grundpreis her war die "Markenwerkstatt" geringfügig teurer, dafür waren dort die Ersatzteile schneller, ein wenig günstiger und es gibt die kostenlose Mobilitätsgarantie von Ford. Und um 10 bis 20 Euro feilsche ich hier nicht.

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Bei einem 3-jährigen Auto ist die Reihenfolge völlig egal. Du solltest dir aber über die ausführende Werkstatt noch mal ernsthafte Gedanken machen.

Naja, Werkstätten gibt es wie Sand am Meer. Und Bewertungen im Internet auch inzwischen sehr viele. Wie soll man unter Preis-/Leistungs-Aspekten die Beste finden?

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@kosmopolit

Suche dir eine normale, freie Meister-Werkstatt. Fahre hin, schaue dir alles (Gebäude, Werkstatt, Sauberkeit, Mitarbeiter) an und dann entscheide dich.

Übrigens sind die Zeiten vorbei wo eine freie Werkstatt immer günstiger war als eine Vertragswerkstatt.

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@jbinfo

Welchen Vorteil genau soll eine "normale, freie" Meister-Werkstatt gegenüber einem Kettenbetrieb haben, außer dass sie für buchstäblich alles von der Hebebühne bis zum Druckerpapier erheblich höhere EK-Preise zahlt?

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Ich denke nein. Wieso auch? 🤔 Sowohl die HU als auch die Inspektion haben ja einen festen Grundpreis zzgl. anfallender Reparaturen und verbrauchter Materialien. Ich sehe da keinen Unterschied.

Ja, aber es könnte ja sein, dass die Werkstatt irgendetwas repariert, was gar nicht nötig ist. Um den Kunden Geld aus der Tasche zu ziehen. Wenn das Auto aber kurz vorher problemlos durch den TÜV kam, wäre dies schwer zu begründen!?

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@DerBube01

hast du einen besseren Tipp? PitStop oder eine andere Kette?

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@kosmopolit

Keineswegs. Wenn die Werkstatt es auf Abzocke anlegen würde, würde sie einfach ein Teil austauschen, das technisch unverzichtbar ist, aber völlig irrelevant für die HU, wo ja nur auf Sicherheit geprüft wird.

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@kosmopolit

Wenn du noch Garantie hast oder eine Verlängerung abgeschlossen hast, dann fahre nach Ford.

Hast du woanders eine Inspektion gemacht, ist Ford bei Reparaturen und Kulanzanträge nicht so freundlich.

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