Erst Polizeiausbildung, dann Psychologiestudium?

4 Antworten

Moin. Und...? Was ist aus Dir geworden? Interessiere mich auch sehr für Polizei + Psychologie.

Du weißt, der NC für Psychologie liegt weitaus höher. Ganz abwegig ist die Idee nicht wenn du dir die Ausbildung als Wartesemester anstreichen lässt und späte rin Richtung forensische Psychologie gehst, weil dadurch könntest du direkt deine Erfahrungen bei der Polizei in die Psychologie mit einbringen.

Ja ich bin mir natürlich im Klaren was für ein NC verlangt ist, aber wenn man über Wartesemester reinkommen will, kommt es nicht mehr auf deine Abinote an!

Also das Problem ist, dass ich nicht weiß wie das ist mit verpflichten lassen bei der Polizei, ob es dann einfach so geht, wie bei anderen Ausbildungsstellen ,dass man sich noch mal umorientiert.

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@Becks91

Natürlich geht das bei Wartesemestern auch ohne die geforderte Abinote bei 10 Wartesemestern (5 Jahre), ich weiß das, will selbst Kriminalpsychologin werden... ;) Verpflichtet bist du an sich nicht, aber warum 5 Jahre "umsonst" Erfahrung sammeln, um dann etwas völlig neues zu machen? Und Täterprofile erstellen etc. macht furchtbar Spaß, informier dich doch genauer :)

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@StillerTraum

Es wären ja nur 3 Jahre und ich wäre beim Studiumsbeginn 23.

Ich denke aber von meinem Wissen her, dass eine Polizeiausbildung eine richtig gute Basis wäre, wenn man sowieso vorhat in Richtung der Kriminalpsychologie geht.

Mir kommt es zur Zeit nur auf die formellen Fakten an. Also ob dieser Plan (Polizei dann Studium) so möglich wäre, weil dann würde ich mein Herz daran hängen. Eigentlich hängt es ja schon fast dran ;)

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@Becks91

Möglich ja, aber wie gesagt, wie kommst du auf 3 Jahre? Es sind definitiv, egal welcher Notenschnitt, festgelegte 10 Wartesemester nach neuer Regelung...

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@StillerTraum

Achso, also ich dachte man kann wenn man Glück hat auch schon über 3 oder 4 Jahre reinkommen und 5 Jahre ist nur die maximale Zeit... ich könnte ja da ich eh erst ein FSJ machen werde jetzt und mich für nächstes Jahr Februar auf eine Polizeiausbildung bewerben werde, dann erst mal im Polizeiberuf zurechtfinden und dnan das Studium beginnen...

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@Becks91

zum Studium bei der Polizei gehören zwar auch diverse Praktika, um die polizeilichen Erfahrungen aber tatsächlich für das Psychologiestudium nutzen zu können, müsste man aber schon ein paar Jahre nach dem Studium Erfahrungen im richtigen Polizeidienst sammeln.

Wenn man direkt nach dem Studium bei der Polizei aufhört, halten sich die gesammelten Praxiserfahrungen in Grenzen, außerdem muss ein Teil der Anwärterbezüge zurückbezahlt werden.

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@PepsiMaster

Und was würdest du von 3 Jahren AUsbildung un d 2 jahren arbeiten halten?

Bist du eig. beider Polizei oder was machst du?

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@Becks91

Oh habs grad im Profil gesehen^^

Wie ist deine LAufbahn denn?

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@Becks91

Ich persönlich mache nächstes Jahr mein Abitur mit einem recht guten Schnitt, gehe dann aber zur Polizei und mache ein duales Studium, studiere also nebenbei. Dass Ausbildung etc. aber als Wartesemester angerechnet werden kann ich dir zu 100% garantieren, zumindest hier bei uns in Niedersachsen hat man uns das zugesichert :) Hoffe ich konnte etwas helfen

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Wenn dein Studium an deine Polizeiausbildung an einer FH stattfindet, dann gilt die Zeit dort wahrscheinlich als Wartesemester. Aber an deiner Stelle würde ich mal nachfragen.

Gute Chancen auf einen Studienplatz hast auch du mit einer Studienplatzklage. Die Chancen sind recht hoch und es ist nicht so teuer.

oh, ich hab mich verschrieben:...dann gilt die Zeit dort wahrscheinlich NICHT als Wartesemester

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Was willst Du denn mit dieser Kombination dann im Anschluss an Dein Psychologiestudium machen?

Wenn Du direkt nach dem Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst aus dem Polizeidienst ausscheidest, musst Du einen Teil der während des Studiums erhaltenen Anwärterbezüge wieder zurückzahlen!

Ein Wiedereinstieg in den Polizeidienst nach dem Psychologiestudium ist äußerst schwierig und nur in Ausnahmefällen möglich. Ein berufsbegleitendes Studium, insbes. bei Psychologie, ist zwar möglich, aber sicherlich äußerst schwierig und zeitaufwändig. Wirkliche Vorteile für den Polizeidienst hättest Du dadurch nicht (finanzielle gar nicht!).

Ich will Erfahrungen sammeln und gerne dann in die Kriminalpsychologie. Also ich würde schon gerne bei der Polizei arbeiten, halt nur nicht in der normalen Polizeilaufbahn. Täterprofile, EInschätzung, Gutachten usw.. Ich dachte ein Polizeistudium ist gut zum Erfahrungen sammeln und die Zeit sinnvoll zu überbrücken, bis ich ein Psychologie studium beginnen kann.

Ich hoffe das klingt jetzt nich alles total doof...

Aber wenn du sagst, dass das keine gute Idee ist (KOsten zurückerstatten usw.) hast du vielleicht eine andere Idee die zeit zum Psychostudium sinnvoll zu nutzen?

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@Becks91

Ja, ich bin bei der Polizei in Hessen.

Du könntest z.B. direkt mit einem anderen Studiengang beginnen (Kriminologie) oder diesen mit Psychologie kombinieren.

Oder Du beginnst zunächst bei der Polizei (z.B. direkt mit dem Studiengang für die Kriminalpolizei, in Hessen ist ein Direkteinstieg bei -K- möglich) und sammelst dort ein wenig Erfahrungen. Mit einem Psychologiestudium könntest Du auch mit 25 noch anfangen und bis dahin schonmal ein bisschen Geld sparen ;-)

Es gibt ja auch bei der Polizei div. Seminare und Fortbildungen im Bereich der operativen Fallanalyse (umgangssprachl. profiling), außerdem besteht für die Beamten im gehobenen Dienst die Möglichkeit des Studiums an der deutschen Hochschule der Polizei in Münster (inzwischen, bei entsprechender Eignung, sogar mit Promotion). Vielleicht füllen Dich die Möglichkeiten bei der Polizei sogar aus, falls nicht ist die Erfahrung bestimmt nicht die schlechteste.

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@PepsiMaster

Also ums jetzt noch mal zusammenzufassen:

Würdest du mir jetzt raten bei der Polizei anzufangen und dann erst mal praktische Erfahrungen zu sammeln. Später schauen was die Polizei an Aufstiegs- und Weiterbildungschancen bietet. Aber es ist auch eine Möglichkeit nach 1 2 JAhren im Polizeidiesnat noch ein anderes Studium zu beginnen?

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@Becks91

Wenn Du Dich für die Polizeiarbeit interessierst, wäre das meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit...

Das weiterführende Studium an der deutschen Hochschule der Polizei kann bis zum 40. Lebensjahr begonnen werden (sofern die polizeiinternen Voraussetzungen erfüllt werden). Ein externes Studium an einer Universität, kannst Du ja jederzeit beginnen.

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@PepsiMaster

Dankeschön. Das hat mir jetzt echt geholfen. Ich werde jetzt wohl weiter bei der Polizei nachfragen was es für Aufstiegschancen gibt. Will mich dann nämlich auf alle Fälle weiterentwickeln und nicht als "normale" Polizeibeamtin stehenbleiben...

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@Becks91

Es gibt diverse Aufstiegschancen durch Fortbildung und Personalentwicklung bei der Polizei für motivierte und natürlich entsprechend geeignete Bewerber.

Ich würde Dir empfehlen mit einem der Einstellungsberater in Deiner Nähe Kontakt aufzunehmen, dort gibt es auch Informationen zum Thema Weiterbildung und Aufstiegschancen.

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