Erst kommt kein Wasser beim entlüften der Heizung, dann plötzlich hoher Verbrauch obwohl die Heizung aus ist. Was kann das sein?

6 Antworten

Ich bin kein Fachmann.

https://www.ista.com/fileadmin/twt_customer/countries/content/Germany/Documents/Loesungen/Funk/Waerme_-_und_Kaeltezaehler/Mieterbroschuere_sensonic_II.pdf

https://www.ista.com/fileadmin/twt_customer/countries/content/Germany/Documents/Loesungen/Funk/Waerme_-_und_Kaeltezaehler/Produktbroschuere_Waermezaehler_sensonic_II.pdf

Du hast oben zwei Links zur Mieterbroschüre und Produktbroschüre des von Dir erwähnten Wärmemengenzählers.

Ich könnte mir vorstellen, dass durch das Entlüften und aufgrund des dadurch entstandenen Druckgefälles ein wesentlich größerer Volumenstrom den Zähler durchflossen hat, als dies regulär der Fall ist.

Wenn er dann noch tatsächlich im Vorlauf und Rücklauf misst, so könnte ich mir schon vorstellen, dass da zuerst ein gewaltiger Wärmeverlust auftritt, bevor das System "gesättigt" ist und das Temperaturdelta zwischen Vor- und Rücklauf nicht mehr so unausgewogen ist.

Die Wärme, die im Rücklauf gemessen wird, hast Du ja nicht verbraucht!

Aber sprich dennoch mit dem Vermieter.

Hapert es bei dir mit vernünftigem denken, weil kein technisches Verständnis? ;-)

Dein Verbrauch ist in sofern normal, weil folgendes geschehen ist.
Das Schnapsgläschen hat diese Wärmemenge nicht erzeugt, das steht schon mal fest. Logischer ist, es wurde zuerst mal so viel Wärme durch deine Heizkörper gefahren, bis die Räume warm genug waren und die Heizkörperventile die Wärmemenge auf normal reduziert haben.

Ist doch völlig logisch und nachvollziehbar, dass ein gewisser Wärmemengenverbrauch gezählt wurde, weil die Räume ja anfangs von vielleicht 16 oder 18 Grad auf 21 oder 22 gebracht werden mussten.

Wenn die Räume dann mal auf ihrer sinngemäßen Solltemperatur sind, ist nur noch dieser sinngemäße Wärmeverlust aus zu gleichen. Dabei geht es dann halt nicht mehr um Temperaturdifferenzen von 5 oder 6 Grad, sondern nur noch um etwa 1 oder 2 Grad. Das dürfte auch leicht von denen zu verstehen sein, die keinerlei technische Ausbildung haben. Es geht also sinngemäß um Mengenlehre, im Zusammenhang mit Wärmemenge.

Im ersten Fall, der Menge die nötig ist, um einen gewissen Grundzustand her zu stellen. Nach Herstellung geht es um die Menge, die wegen diverser Verluste auszugleichen ist.

Mich wundert, es gibt zwar einige Antworten zu deiner Frage, aber keiner weist dich auf die wesentlichen Zusammenhänge hin.

Ich hoffe, du hast das Prinzip nun verstanden, kannst dich da rein denken und verstehen dass das was du eben erlebt hast, normal ist. Kein Grund zur Panik und auch keinen, irgendwen mobil zu machen.

Wenn kein Wasser mehr aus dem Entlüftungshähnchen kommt, dann ist vermutlich der Heizkreis der Wohnung mit zwei Kugelhähnen abgesperrt.

Außerdem sollten die Heizkörper nur entlüftet werden, nicht "entsaftet", weil das Wasser in das Heizungssystem wieder nachgefüllt werden muss.

Zum Verbrauch kann ich nichts sagen, weil es zig Messsysteme gibt und die meisten sind ziemlich ungenau.

Zuerst also den Verteilerkasten suchen, wo sich die Absperrventile befinden.

Diese zwei Hähne habe ich auch leicht geöffnet und dann lief auch wieder Wasser, aber auch der Verbrauch zählte los obwohl die Heizungsthermostate auf Sternchen * stehen. Ich find 120kWh ziemlich viel an einem Tag.

Zählt ein Schnapsglas 0,2cl bereits als entsaften?

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@HeizMichi

Nimm einfach mal zur Kenntnis, Du bist falsch an die Sache gegangen!
Du hättest zuerst prüfen sollen, ob der Heizkreis deiner Wohnung vielleicht abgedreht, abgesperrt war, bevor du mit diesem unsinnigen entlüften anfängst.

Weiteres in einer Antwort.

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Das Schnapsglas ist noch okay😉.

Zum Zählerverbrauch sage ich nix, weil der KWh -Verbrauch nur bei ganz wenigen Berechnungssystemen ersichtlich ist.

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Die Zähler zählen immer weiter. Also nur weil die eingezogen bist, fangen die nicht bei "0" an.

Wichtig ist, dass du bei Wohnung Übernahme abgelesen hast.

120 kWh ist nicht viel. Ich brauche im Jahr etwa 5000 - 9000 kWh für meine Wohnung.

Ja aber meine verbraucht gerade 120kWh bei geschlossenen Thermostaten. Wenn das so weiter geht, bin ich bei monatlich 3600kWh auf die Wintermonate hochgerechnet 14400 kWh und ich hab die Thermostate nicht mal auf 2 gedreht also deutlich mehr als 9000kWh. Natürlich habe ich das gemacht und den Wert bei Einzug abgelesen. Die ersten Tage hat sich auch nichts getan am Zähler.

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In der alten Wohnung hat ich ein Jahresverbrauch von 2200kWh und der Vermieter meinte mein Verbrauch sei überdurchschnittlich hoch. AlteWohnung hatte 66m².

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Ruf deinen vermieter an, sag Heizung funktioniert nicht. Der beuaftragt einen Fachmann und der schaut sich das an. Die wollen doch auch etwas Geld zum leben haben...

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