Erst fsj oder erst ausbildung? Was ist sinnvoller?

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4 Antworten

Hallo!

Das FSJ ist eigentlich nie verschenkte Zeit, weil man in ihm viele soziale Kompetenzen erlernen kann, die man in irgendeiner Weise immer wieder gebrauchen kann bzw. auf die man später zurückgreifen kann.

Das hat nix mit Schlafmützigkeit oder Planlosigkeit zu tun -----> es ist definitiv sinnvoll, auch weil man vllt. dadurch von anderen interessanten Berufen erfährt die man vorher nicht auf der Rechnung hatte. Einer meiner Freunde hat etwa durch den Bundesfreiwilligendienst Gefallen am sozialen Berufswesen gefunden & Krankenpfleger gelernt. Er wollte vorher "was kaufmännisches" machen, wie er immer sagte.

Ich finde es sinnvoll, weil man dann sehr viel lernt über den Kontakt mit Menschen und auch respekt vor sozialen Berufen. Wenn FSJ dann vor der Ausbildung. Und wenn du in den sozialen Bereich gehen willst in der Ausbildung kann es je nach Ausbildung sinnvoller sein gleich in die Ausbildung einzusteigen. Beim Erzieher beispielsweise fängt man eh mit nem Jahr Praktikum an, dann braucht man kein FSJ zu machen.

Es kommt darauf an warum man ein FSJ machen will. Wenn man zum Beispiel ein sozialen Beruf machen will dann ist es sinnvoll ein FSJ zu machen um zu schauen ob man zum Beispiel Erzieherin werden will oder man kann ein FSJ machen zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Es ist aufjedenfall sinnvoll es davor zu machen 

Ich sehe keinen Sinn ein FSJ zu machen. Was willst Du damit beweisen?

Dasß Du mit alten Leuten umgehen kannst und mit Kindern spielen kannst?

Dafür willst Du ein ganzes Jahr verschwenden? Ich kann es nur befürworten wenn jemand seine Bewerbungsfristen total verschlafen hat und in einen sozialen beruf gehen möchte wie z.B Erzieherin. Aber dafür sollte auch ein Praktikum reichen. Im Grunde genommen hat man das FSJ für diejenigen geschaffen, die zu faul waren sich rechtzeitig zu bewerben. damit die nicht ein ganzes Jahr dumm zu Hause rumsitzen dürfen sie auf ältere Menschen aufpassen und mit Kindern spielen. Wer das als Qualifikation auffast muss das selbst wissen, aber ich finde es eigentlich zu schade, daß wenn man sich nicht rechtezitig um seine Bewerbung kümmert nun so ein ganzes Jahr überbrücken muss. Als Arbeitsgeber würde ich das eher negativ werten und diejenigen vorziehen, die sich rechtzeitig bewerben. Schlafmützen könnte ich nicht gebrauchen. 

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