Erst faucht er, dann schmust er?

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8 Antworten

Er braucht tatsächlich Zeit XD

Aber das die Antwort nicht so "billig" aussieht, kann ich dich ebenfalls damit beruhigen, dass auch ich eine ähnliche Erfahrung mit meiner Katze gemacht habe.

Eine Katze war sofort zutraulich und anhänglich. Sie hat vom ersten Tag an keine Scheu gezeigt. Meine zweit Katze war aber super ängstlich... und hatte sich die erste Tage sogar in der Badewanne verkrochen. Ich habe ihr schlussendlich sogar das Katzenfutter in der Badewanne serviert, weil sie mir so leid getan hat. Sobald man sie aber streichelte, schnurrte sie wie die grösste Weltmeisterin. - Es dauerte auch einige Wochen, bis ihr Vertrauen so sehr gewachsen ist, dass sie teilweise eine richtige Klette sein kann, wenn es um Streicheleinheiten geht. Aber diesen Zustand von "Aahh! Ich habe so Angst vor dir" und "ich kann nicht genug Streicheleinheiten bekommen" hat meine scheue Katze ebenfalls von einem auf den anderen Moment gewechselt... als hätte man einen Schalter umgelegt.

Heute, ein paar Jahre später, ist sie immernoch eine eher schüchterne, zurückhaltdende Katze. Fremdem Menschen zeigt sie sich nur selten... Aber bei uns Familienangehörigen ist sie super anhänglich und verschmust.

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Deine Katze ist ne Strassenkatze und die brauchen meistens noch länger als Katzen, die von klein an, an Menschenhände gewöhnt sind.

Vermeide einfach, zu schnell auf die Katze zuzugehen, wenn sie irgendwo versteckt ist, sondern locke sie besser mit Kussgeräuschen aus ihrem Versteck. Rede vor allem mit leiser Stimme mit der Katze, damit sie sich an Deine Stimme gewöhnt.

Da sie sich ja bereits streicheln lässt, hast Du alle Chancen, dass die Sache gut wird.

Meine beiden Mutterkatzen sind Strassenkatzen und bei der ersten hat es fast 9 Monate gedauert, bis sie nur mal schnell zum Fressen ins Haus kam und das nur bei offener Türe. Ihre Babies hat sie dann im Büro auf meinem Sofa bekommen und sie hat mir ihre Babies in die Hände gelegt, noch bevor sie selber sich mal anfassen liess.

Heute, 5 Jahre später ist diese Katze die grösste Schmuserin und kann nicht genug Streicheleinheiten bekommen.

Meine 2. Mutterkatze ist auch ne Strassenkatze, die zusammen mit ihren beiden Babies in meinem Hof lebt. Seit kurzem kommen diese 3 Katzen auch manchmal schnell zum Fressen ins Haus, bleiben sonst aber lieber draussen.

Deine Katze ist hin- und hergerissen, so quasi: die Hände fühlen sich ja gut an, aber trotzdem ist sie nicht sicher, ob sie Dir wirklich trauen kann. Das wird sich ganz sicher legen.

Du solltest Dir auch überlegen, ob Du nicht einen Kumpel für Deinen Kater besorgen möchtest, denn Katzen sind keine Einzelgänger, sondern soziale Tiere , die gerne nen Artgenossen um sich haben und den auch brauchen, sei es zum Spielen, Raufen und Schmusen.

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er will, ist sich aber noch nicht so ganz sicher. neugier vs vorsicht.

vor allem bist du, wenn du stehst, plötzlich ein riese. das ist wesentlich unheimlicher. dich hinzusetzen ist goldrichtig. wenn du sitzt, bist du kleiner, überschaubarer und wesentlich weniger angsteinflößend. da kann er sich dann eher mal zu dir trauen. versuch es auch mit spielen, kleine katzen sind endlos verspielt. ne spielangel zum beispiel wäre toll.

die fortschritte siehst du ja, das wird in den nächsten tagen so weitergehen.

aber, bitte, vergesellschaftet den kleinen mann mit nem gleichaltrigen kater :( katzen sind keine einzelgänger und leiden, wenn man sie alleine hält. gerade in den entwicklungsmonaten ist das gemeinsame spiel wichtig

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Wenn man eine Katze immer gut und liebevoll behandelt, wird sie immer liebevoll und zutraulich.

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Das ist normal weil ja wie du gesagt hast er neu ist.
Mein Kater hat es am anfang auch gemacht aber nacg ner bestimmten zeit hat er damit aufgehört.
Am besten lässt du ihn einfach in Ruhe also wenn er unters Küchentisch geht dann guck dort nichg hin lass ihn einfach alles ist zu neu für ihn aber er wird es sich abgewöhnen

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Das Verhalten ist nicht normal und liegt nicht daran, dass er noch Zeit braucht. Da muss beim Vorbesitzer einiges passiert sein, was ihm alles andere als gefallen hat, wenn ein Mensch zu ihm gekommen ist. Durch das streicheln zeigst du ihm, dass du ihm nichts böses willst und soabld er verstanden hat, dass das wovor er Angst hat nicht passiert freut er sich natürlich über die Kuscheleinheit.

Dein Kleiner darf im Prinzip aber schon auch aus der Küche raus und verkriecht sich da einfach nur oder? Falls du ihn übrigens nicht zum Freigänger machen willst solltest du dir unbedingt ein zweites Kitten dazu holen, dass im Optimalfall besser dem Mensch gegenüber sozialisiert ist, damit er sich das Verhalten abschauen kann.

Was auch immer er mitgemacht hat wird ihn wohl noch ne gewisse Zeit in Anspruch nehmen..alles was du machen kannst ist ihm viel Liebe schenken und zeigen, dass er es bei dir gut hat.

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Kommentar von Bitterkraut
28.09.2016, 14:12

Da muß beim Vorbesitzer gar nix passiert sein. Das Verhalten ist instinktiv und normal. Der hat gar nix mitgemacht, er is tnur in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen und ohne Mama. Da aucht er eben.

Die Katze verhält sich völlig katzengerecht und normal. Fauchen bedeutet einfach: Geh weg, ich kenn dich nicht und hab grad Angst vor dir.

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Kommentar von Walkyrie253
28.09.2016, 14:13

Nunja, andere würden jetzt mit dem Kopf schütteln wenn ich sage, dass er vorher auf der Straße war und von einer Familie eingefangen wurde, weil sie momentan so einen Überschuss an Straßenkatzen haben. Aber auf der Straße hätte er es ganz sicher nicht so schön wie bei mir. 

Er darf auf jeden Fall aus der Küche, alle Zimmer, bis auf das Schlafzimmer meiner Mutter sind offen. Ich denke er bleibt gern in der Küche, weil dort sein Napf und sein Klo (Natürlich mit genug Abstand!) steht. 

Dass er so reagiert ist auf jeden Fall ein Fortschritt, gestern wollte er noch gar nicht von selbst her kommen, auch nicht mit Leckerli´s. Geschnurrt hat er trotzdem. Danke für deine Antwort :) 

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Hi,

Der muss mit deinem Verhalten erstmal lernen umzugehen, die Situationen die du schilderst wo er Angst zeigte sind auch mega furchteinflößend für so eine junge Katze, die dazu das alles wohl noch völlig alleine durchstehen muss.

So soziale Tiere sind zu zweit meist viel selbstbewusster und trauen sich mehr zu. Alleine ist er ohne dich zu kennen erstmal aufgeschmissen, in der Natur kann das den Tot bedeuten so jung auf einmal alleine darzustehen.

Das beste dürfte sein ihn erstmal Zeit zu geben und ihn auf sich zukommen zu lassen und nicht umgekehrt. Optimalerweise schaut man auch dem Tier über lang oder kurz sozialkontakte zu ermöglichen, entweder indem er kastriert raus darf oder eben eine zweite Katze, Kater geholt wird :)

Schnurren kann übrigens auch auf Stress hindeuten, es muss nicht immer positiv sein es wird auch genutzt um sich selber zu beruhigen.

Das anstupsen zeigt das er dich gerne kennenlernen will und so auch hofft den Familiengeruch anzunehmen um akzeptiert und wieder erkannt zu werden. Katzen haben Wangendrüsen durch das anstupsen von Artgenossen teilen sie ihre Gerüche ebenfalls aus, es hilft dabei sich wiederzuerkennen. Das machen Katzen beim Halter auch es ist eine positive  Begrüßung :) und nun seine erste Kontaktaufnahme :) trotz Angst, er hat eine gute Problemlösung in dem Fall bewiesen :) 

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Er ist halt noch unsicher. Fauchen bedeutet, daß er in dem Moment ängstlich ist, und sich bedrängt fühlt.

Im übrigen ist es normal, daß Katzen ruck-zuck nen Schalter umlegen (selbst, nicht du). Sie haben extrem schnelle Reflexe und die brauchen sie auch. Und die trainieren sie auch immer wieder.

Schade, daß das Tier ohne Geschwisterchen oder einen anderen gleichaltrigen Spielkameraden aufwachsen muß, wirklich artgerecht ist das nicht.

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