Erst Betrug, jetzt Anzeige?

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3 Antworten

Entscheidend für den Beginn der Kündigungsfrist ist nicht das Datum des Kündigungsschreibens, sondern das Datum der Zustellung (die Frist beginnt am darauf folgenden Tag).

Der Arbeitgeber hat den rechtzeitigen Zugang der Kündigung zu beweisen.

Als Betrug wäre der Vorgang, den Du schilderst, schwer zu beweisen (wenn es denn überhaupt einer ist), da könnte der Arbeitgeber sich 'rausreden mit "Irrtum", "rechtzeitig zur Post gebracht oder eingeworfen", "Schreiben zu lange unterwegs" usw.

Noch einma: Entscheidend ist, wann Du die Kündigung erhältst! Wenn das Kündigungsdatum (Ende des Arbeitsverhältnisses) mit der Frist nicht "passt", dann gilt das nächste "passende" Datum.

Du brauchst ja keine rückdatierten Briefe zu akzeptieren. Hebe den Umschlag auf, dann hast du ja den Beweis. Evtl. kannst du ja den Briefträger abpassen und lässt dir das bestätigen.

Wenn der Brief per Einschreiben kommt ,hast du auf jeden Fall eine Ouittung mit Datum!Ja ,du kannst damit vor das Arbeitsgericht gehen.Beratung dort ist kostenlos!

Wenn der Ag jetzt die Kündigung schreibt und es auf vorher datiert, dann ist das doch Betrug,oder?

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@molig34

Wenn du dem Ag eine Krankmeldung vorgelegt hadt,dann hast du dir nichts zu Schulden kommen lassen u.die Kündigung ist nicht rechtens. Ich würde an deiner Stelle beim Arbeitsgericht einen Termin machen u.den schildern,das ist so gut wie eine Anzeige. Ist auch wichtig,falls du nun Alg beantragen musst.

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