Erst Ausbildung, oder direkt studieren?

3 Antworten

Erst mal musst du dir kein Druck machen irgendein Alter in einem Zeitraum erreicht zu haben. Selbst wenn du erst mit 30 studierst ist das völlig legitim. Der zeitliche Aufwand und das Endalter sollte nicht relevant sein.

Auch Angst vor dem Studium musst du nicht haben. Ich meine, es gibt wirklich genug Vollpfosten die studieren, die sich einfach eingeschrieben haben, machen und auch irgendwie durch kommen. Das ist nichts elitäres mehr. Man lernt alles von Grund auf und man muss sich nur an das neue Tempo anpassen, aber ansonsten geht es, wenn du am Ball bleibst. An Abbruch würde ich erst gar nicht denken. Da gibt es noch zich andere Zwischenschritte, die man einleiten könnte.

Was du zuerst machst ist wirklich eine Individuellentscheidung. Ein Kumpel hat Wirtschafsinformatik im Dualstudium gemacht und das habe ich für dieses Studium vom Seitenstreifen als optimal empfunden, durch die Praxis. Auch denke ich, wenn das Studium fachspezifisch ist und deine Ziele klar sind, dass eine Ausbildung in dem selben Bereich immer vorteilhaft ist, und vieles um einiges erleichtert. Eventuell kannst du sogar einige Module mit der Ausbildung anrechnen lassen und gewinnst auch etwas an Zeit. Aber nötig ist es nicht. Überleg wie du dich vorher im schultheoretischen Rahmen verhalten hast und wie diszipliniert du bist oder sein kannst. Dann sollte es schon eindeutig werden.

Ich habe zuvor was anderes studiert und die gleichen Sorgen gehabt, aber dann aus anderen Gründen aufgehört. Danach zur Überbrückung eine Ausbildung gemacht und trotz Altersorge nochmals mit einem Studium angefangen, was mir auch liegt. Von daher, geh dein Weg, egal mit welchen Umwegen. Du wirst das schon rocken!

3 Lebensjahre verschwenden für eine Ausbildung, die gar nicht erforderlich ist für das Studium?

Direkt studieren und dann 3 Jahre eher ins Akademiker-Berufsleben einsteigen, das ist doch viel sinnvoller, als zuerst 3 Jahre mit nur Ausbildungsvergütung zu verschwenden.

Falls du das Studium nicht schaffen solltest, das wird sich bereits im 1. Jahr zeigen. In dem Fall kannst du dann eine Ausbildung machen. Dann ist eine Ausbildung sinnvoll.

und dann hat er ein Jahr verballert + unschönen Lebenslauf + Erklärungsnot bei Vorstellungsgesprächen. Die 3 Lebensjahre sind nicht verschwendet. Im Gegenteil viele Personaler heben das gerade zu hervor. Bei meiner ersten Stelle wurde ich in die engere Auswahl genommen, weil ich ne Ausbildung vorm Studium gemacht habe und dadurch "positiv ins Auge" gefallen bin.

2
@Niflheim

Dein Pessimismus ist ja ziemlich mies.
Dass du so sicher davon ausgehst, dass er im Studium scheitern wird, ist bedauerlich.

Und du solltest dich selbst nicht so wichtig nehmen!
Ich bin bei vielen Einstellungsentscheidungen beteiligt in einem großen Konzern und kann aus reichlicher Erfahrung sagen, dass du nicht von dir auf alle anderen schließen solltest.
So wie du das glaubst, das ist nicht die allgemeine Meinung von Personalern.

1
@Niflheim

Und wiederum hätte dich sicher jemand beim Bewerbungsverfahren getoppt, wenn dieser schon 3 Jahre in dem Berufsfeld gearbeitet hat.

Eine Ausbildung bringt nur was, wenn die anderen nichts vorzuweisen haben.

1
@Quotenbanane

So ein Blödsinn. Da spielen viele weitere Faktoren rein. Und ja es gab Bewerber mit deutlich mehr Berufserfahrung. Am Ende zählen auch Sympathie und ein paar andere Kriterien. Ich bin mit meiner jetzigen Stelle sehr zufrieden und sehe die Ausbildung als Teil des Weges dorthin. Jeder ist seines Glückes Schmied und ich kann in der vom OP dargestellten Situation das nur so weiterempfehlen.

1
@Niflheim

Es ist doch von der reinen Logik her klar, dass Berufserfahrung interessanter als eine Ausbildung ist. Insb. wenn die Ausbildung mit dem Beruf wenig zu tun hat. Von Sympathie oder anderen Qualifikationen reden wir jetzt gar nicht.

1
@Quotenbanane

Trotzdem bleibt es am Ende auch eine subjektive Entscheidung. Wir hatten mal einen Bewerber gehabt der einen 1A Lebenslauf hatte und mit 27 bereits einen Doktortitel. Hatte 5 Jahre Berufserfahrung (2 davon im Ausland). Also ein richtiges Ass (könnte man meinen). Im Vorstellungsgespräch war er sehr von sich überzeugt und hatte eine Gehaltsvorstellung jenseits der Norm. Im Einstellungstest konnte er eine Programmieraufgabe nicht einmal lösen. Also haben wir jemanden genommen, der nur einen Bachelor hatte und einfach noch lernwilliger und ehrlicher war.

0
@Niflheim

Mag ja wohl sein. Ich finde es trotzdem nicht ehrlich, dem Fragesteller weißzumachen, dass eine Ausbildung vor dem Studium der richtige Weg ist, nur weil es bei dir funktioniert hat. Bei gleich guten Bewerbern bin ich mir ziemlich sicher, dass Berufserfahrung mehr wiegt.

Im Endeffekt ist aber natürlich das Gesamtpaket (Bestehend aus Auftreten, Social Skills/Soft Skills, Kompetenz, Bildung, Berufserfahrung, etc.) entscheidend.

1
@Niflheim

Für manche User hier zählt eh nur Studium. Da kannste schreiben, was du willst.

0
@LuClRa

Wenn du die Augen aufmachst, dann wirst du lesen, dass ich und Rubenzahl nicht Studium > Studium + Ausbildung stellen, sondern Studium + Berufserfahrung > Ausbildung + Studium.

Dafür dass du dich jetzt evtl. als Azubi gekränkt fühlst, kann ich nichts.

1
@Quotenbanane

No, schon klar. Ich lese oft die Antworten und lese auch zwischen den Zeilen.

1
@LuClRa

Und wo genau hast du herausgelesen, dass für jemanden "eh nur das Studium zählt"? Hat irgendwie niemand geschrieben und auch niemand gemeint.

1
@LuClRa

Wenn du dem Fragesteller, der studieren will, vom Studium abraten willst, dann schreib doch eine eigene Antwort, anstatt hier rumzustänkern!

0
@Rubezahl2000

Ich habe meine Meinung an Niflheim geschrieben. Das ist legitim.

0
@LuClRa

Hilft dem Fragesteller aber nicht, was ihr - du und Niflheim - mit euren persönlichen Befindlichkeiten hier rumstänkert.

0
@LuClRa

Tatsächlich findet der Fragesteller meine Antwort hilfreich.
Dein Stänkern hingegen nicht.
Das hilft niemandem.

0
@Rubezahl2000

...Und du solltest dich selbst nicht so wichtig nehmen!... Diesen Satz von dir könnte man auch als stänkern auffassen.

1
@LuClRa

Was stimmt nicht mit dir, dass du hier immer weiter rumstänkerst?
Hier geht's darum dem Fragesteller zu helfen und nicht darum, dass du deine schlechte Laune abreagierst.

0

Hallo,

ich kann dir nur sagen, dass du auf dein Gefühl hören solltest. Ich bin auch 21 und habe mein Studium dieses Jahr abgebrochen, da ich gemerkt habe, dass es leider nicht das richtige für mich ist. Allerdings habe ich es erst abgebrochen als ich einen Ausbildungsplatz hatte und den Vertrag unterschrieben habe. Ich fange dieses Jahr im September mit dieser an.

Es ist auf jeden Fall nicht falsch es mal auszuprobieren, dafür sind wir ja jung und wenn es dann doch nicht passt sollte man aber einen Plan B haben. Wenn du dich mit einer Ausbildung sicherer fühlst kannst du diese ja auch zuerst machen, es ist nichts schlimmes daran erst danach zu studieren, hat mit Sicherheit auch seine Vorteile, so wie du es mit dem Abbrechen beschrieben hast z.B.. In meinem Studiengang waren auch Leute die erst eine Ausbildung gemacht haben vor dem Studium.

Abnehmen kann ich dir die Entscheidung leider nicht, eventuell kannst du ja eine Pro & Contra Liste machen. So hab ich es bei der Auswahl der Uni gemacht 😂

Hoffe ich konnte dir eventuell ein bisschen helfen.

LG :)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?