Erst anzahlung, dann vertrag?

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9 Antworten

Das würde ich auf keinen Fall machen. Ich sehe keinen Grund für eine Vorauszahlung. Es ist ja nicht so, dass du irgendwie diese Frau betrügen kannst, denn du hast ja keine Schlüßel für das Haus oder wohnst schon drin. Also möchte sie wahrscheinlich dich betrügen. Forder erst den Vertrag.

Nun die Begründung muss nicht immer unseriös sein. Ich denke die werden oft verarescht worden sein und dann stand das Haus leer, weil Reservierungen nicht eingehalten wurden. Im Ausland ist das mit der Anzahlung vor dem Vertrag alles andere als unüblich - die Deutschen suchen nur stets nach einem Haken. Ich würde es machen, mir aber das vorher schriftlich zb per mail senden lassen,dass du erst anzahlen sollst und auf welche Bankverbindung. Bei der Summe entsteht Euch nun wirklich alles andere als ein großes Risiko!

Hi, wir vermieten nun schon seit 12 Jahre 5 Ferienwohnungen und haben bis jetzt kein Anzahlung verlangt. Nun ist es leider schon sehr oft vorgekommen, dass Leute gebucht haben und sind dann einfach nicht gekommen. In diesem Jahr schon zwei mal, da wir anderen Interessenten abgesagt haben ist es unmöglich die Wohnungen wieder zu vermieten.

Auch ein Ferienimmobilienvermieter vermietet nicht nur zum Spaß, wir z.B brauchen einfach auch das Geld. Da unser Haus im Schwarzwald steht, wo die Auslastung sowieso nicht so besonders gut ist, können wir uns solche Gäste einfach nicht mehr leisten.

Wir haben in diesem Jahr alles fein für unsere Gäste renoviert und total schön gemacht, was ja auch eine menge Geld kostet.

Nachweislich gibt es viele Menschen die an verschiedenen Orten buchen und da wo sie dann Lust haben hinfahren. Ist übrigens keine schöne Art und man sollte bei der Gelegenheit auch mal an die Vermieter denken, die nicht immer im Geld schwimmen.

Wir waren immer gegen eine Anzahlung, denn erstens ist uns Vertrauen zu unseren Gästen sehr wichtig und durch die Anzahlung entsteht uns in der Buchhaltung noch mehr Arbeit. Leider geht es nicht mehr anderst.

Hallo Jannis,

ich würd es nicht machen, Du weißt noch nicht was Du unterschreiben sollst, sollst aber schon ne Anzahlung machen. Wenn euch der Vertrag dann nicht zusagt, kannst Du nur hoffen, dass es dann mit eurem Geld kein Ärger gibt.

Andere Möglichkeit, frag sie, ob sie euch den Vertrag nicht per mail oder so zukommen lassen kann. Möglichweiser will sie ja nur die Briefkosten sparen.

Und was nützt es, wenn die Anzahlung erfolgt ist, aber ihr das Haus nicht bekommt? Andere Häuser sind nicht mehr verfügbar.

Wie vermieten seit Jahren FeWos, wir nehmen auch eine Anzahlung aber erst kommt der Vertrag und dann die Anzahlung. Ich würde von der Vermieterin die Finger weg lassen, klingt nicht professionell.

sehe ich auch so: üblich ist, dass erst der Vetrag zu Stande kommt (egal ob mündlich oder schriftlich) und der Vermieter zusammen mit der Buchungsbestätigung eine Zahlungsaufforderung für die Anzahlung fordert.

So machen wir es auch und weisen unsere Gäste bereits vor der Buchung in unseren Mietbedingungen darauf hin.

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Mir ist es nur so bekannt, dass der Vertrag unterschrieben wird und danach eine Anzahlung geleistet wird.

nein, ist unüblich

bevor ich den vertrag nicht sehe (der mir vielleicht auf einmal gar nicht gefällt und den ich nicht unterschreibe), leiste ich keine anzahlung

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