Erspartes zuhause lagern oder besser zur Bank tragen? Wie seht ihr diesen Fall?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Bei mir und auch bei Verwandten ist schon versucht worden Geld abzubuchen, das demjenigen gar nicht zustand. Hat nur nicht geklappt, weil nix auf dem Konto war. Sparbücher etc. können ausßerdem gepfändet werden, man weiß nie, ob man im Leben nicht vielleicht mal ganz schnell in die Schuldenfalle rutscht. Geld das man zu Hause bunkert, davon weiß keiner und keiner kann es einem wegnehmen. Ist jedenfalls meine Meinung. Würde erst ab 5000 Euro aufwärts das Geld z.B. in ein Schließfach tun.

Diese Argumente find ich eigentlich ganz gut!

0
@sandrine43

Schließfach? Die Banken sind u. U. verpflichtet auch Schließfächer zu melden. Was willst Du denn erzählen, was du im Schließfach hast? Vielleicht Familienfotos??

0

Gerade in anonymen Mehrfamilienhäusern ist das Einbruchrisiko recht hoch.

Bankkonten udn SParbücher sind über den Einlagensicherungsfonds abgesichert, hier besteht kein Risiko.

Alternative wäre auch ein Geldmarktfonds; Fonds sind als Sondervermögen besonders geschützt.

Auch wenn es nur wenig Zinsen gibt, gibt es doch immerhin welche. Und der Wertverlust durch Inflation ist deshalb zu Hause auf jeden Fall höher, als wenn man wenigstens die geringen Zinsen "mitnimmt".

Es gibt auch Sparkonten, bei denen es etwas mehr Zinsen als üblich gibt.

Und das Geld auf der Bank ist durch Einlagensicherungsfonds geschützt - jedenfalls bei diesen Beträgen.

Bei 12 Parteien sollte das 4. OH oben sein. Sie hat also eine der für Einbrüche höchst gefährlichen Wohnungen oben. Beliebt sind die bei Einbrechern, weil - im Gegensatz zu unten - kaum wer zufällig vorbeikommt und sie entdecken kann.

Mag das Risiko auch gering sein, wird ganz sicher alle 50 Jahre eingebrochen oder ein Einschleichdieb ermächtigt sich des Geldes (statistisch betrachtet minimal öfter) und Einbrecher wie Trickbetrüger wissen, wo sie Geld zu suchen haben. Ein Tresor reizt sie erst recht.

Statistisch betrachtet brennt so eine Wohnung - Krieg und Atomschläge herausgerechnet aber auch das kann statistisch betrachtet passieren - alle 100 Jahre komplett aus. Ich komme allein damit auf 3,5 %, die sie als Verlust einrechnen sollte. Ein Risiko, das sie beim Sparbuch nicht hat. Minibeträge sind dort sehr, sehr sicher. Selbst bei einem Bankenrun (der statistisch zwei oder drei mal im Jahrundert vorkommt) ist das Geld nicht verloren, nur kurzfristig schwer verfügbar.

Dann ist ja nur derzeit der Zins niedrig. langfristig bringen Sparbücher mindestens 1,5 %.

Genau betrachtet verliert deine Schwester also mindestens 5 %/Jahr, wenn sie das Geld zu Hause statt bei der Bank bunkert. Sie verliert also damit exakt 100 €/Jahr mit dem Spleen. 100 €, mit denne man genau so gut nett essen gehen kann. Denn das Geld ist langfristig betrachtet sicher weg.

Wenn sie weitere Argumente braucht, kann ich noch gerne viele liefern. Versuche es erst mal damit und schaue, wie sie reagiert. Die Erfahrung sagt, dass das Geld irgendwann so viel ist, dass man es nicht einzahlt, weil man sich damit auch in Begleitung nicht auf die Straße traut.

Was bringt dir das Geld zu Hause? Lass es doch für dich arbeiten. Bring es zu einer Bank, aber nicht zur Sparkasse (dort gibt es wenig Zinsen). Ich könnte dir die Targo Bank (Citybank) empfehlen, wo ich gerade gestern ein Konto eröffnet habe.

es gibt ja auch Banken die wenig oder keine Sch... gebaut haben. Z.B. die meisten Sparkassen und VR-Banken. Zuhause hat man immer das Risiko dass das Geld gestohlen wird, vor allem wenn is völlig ungesichert ist. Zumindest sollte man sich einen Wandtresor anschaffen, der fest mit einer Wand verschraubt ist.

Deine Schwester irrt in jeder Hinsicht. Vor allen Dingen wird in Mietshäusern, in den oberen Etagen sehr viel mehr eingebrochen, als Parterre. Oben sind Einbrecher weniger auffällig und weniger gestört als unten.

Geld zu Hause zu lagern ist außerdem sehr leichtsinnig, es kann auch mal brennen usw. usw.

Wie sich die Bankenkrise geregelt hat, wissen wir inzwischen alle. Klein-Anleger waren dadurch nicht betroffen und werden es auch in Zukunft nicht sein. Dieses Szenario vom Riesen-Super-Gau bei den Banken halte ich für glattweg überzogen.

Deine Schwester sollte sich bei der Bank nach einer zeitlich befristeten Festanlage erkundigen. Da gibt es dann auch höhere Zinsen, als auf dem Giro-Konto oder Sparbuch.

Die Argumente find ich eigentlich gut!

0

Sie sollte es zur Bank bringen. Da ist es sicher aufgehoben. Die Banken sind ja verpflichtet das Geld ihrer Kunden zurückzugeben. Sind ja auch alle versichert.

Sie soll 2/3 in Festgeld bei der Bank anlegen, das andere zu "Ihrer" Sicherheit zuhause lassen.

Zur Bank, selbst die geringen Zinsen gleichen wenigstens fast die Inflationsrate aus, sonst wird das Geld ja jedes Jahr 1-2% weniger wert!

trau den banken nicht. das einzige gesetziche zahlungsmittel sind banknoten und münzen. und kein Giralgeld das auf Kontoauszug erscheint. was machen wenn in zeiten der krise die Banken kein geld mehr ausgeben und onlinebanking sperren?

zuhause lagern ist somit immer sicherer, falls geld entwertet wird passiert es so und so. nur zuhause kannst darauf zugreifen. und das schreckgespenst einbrecher ist ja nur eine angstmache um es eben anzuglegen.

wenn nur 5 % der bevölkerung ihr geld abheben würden, gehen banken pleite weil dieses geld nur am papier( kontoauszug) existiert und nicht real ist. das wissen die wenigsten

Deine Schwester wird keinesfalls die Ausnahme sein! Unrecht hat sie nicht, die Zinsen sind im Keller und es lohnt sich gar nicht, das Geld auf dem Sparbuch zu haben.

Sehr viele Menschen misstrauen die Banken und horten ihr Geld zu Hause. Sie sollte sich einen kleinen Tresor anschaffen und da das Geld und auch die Wertsachen einschließen.

Stimmt so ein kleiner Tresor wäre gut! Danke. Also machen das mehrere.

0
@sandrine43

Oh ja. Ich gehöre dazu. Mein abgezwacktes Haushaltsgeld liegt sicher daheim im Tresor.

Und im Bekannten.-Verwandtenkreis tun es auch etliche!

0
@sandrine43

ein kleiner Tresor ist noch gefährlicher als ein gutes Versteck. (also nicht unter der Matzatze) Ein kleiner Tresor sorgt für Aufmerksamkeit und wird herausgebrochen oder sonst was und schnell gefunden.

0
@Gerd2

Einen kleinen Tresor kann man wohl gut verstecken, meinen findet keiner!

0
@swallowtail

Das machen viele.In der vorletzten Sendung von Aktenzeichen XY ungelöst wurde ein Fall gebracht. Der Mann holte jeden Monate sein ganzen Geld von der Bank ab und legte es in seinen kleinen Tresor. Dummerweise wußte jemand von diesem kleinen Tresor. In Abwsenheit des Mannes bekam die Ehefrau ungebetenen Besuch. Abgesehen davon, dass das zu Hause sicher geglaubte Geld geraubt wurde, hat die Frau auch noch Todesängste ausgestanden. Ehrlich gesagt, wir tun diese Leute nicht leid.

0
@swallowtail

das mag ja auf Deinen Fall zutreffen, in einer Mietwohnung aber finde ich Dir jeden Tresor.

0
@Gerd2

Nun, es weiß niemand, dass ich einen besitze.

Solange man es nicht draußen herumschreit, sucht auch keiner danach.

0
@swallowtail

swallowtail: Sage mal, für wie dumm hälst Du die Ganoven. Viele glauben sie seien superschlau. Ich frage mich bloß immer, warum in der Zeitung immer Meldungern von diversen Überfällen stehen. Die Leute hielten sich auch für superschlau unbd glaubten "meinen Tresor findet niemand".

0
@Peter96

Bei uns ist noch nie ein Einbruch passiert, im ganzen Ort nicht. Male den Teufel nicht an die Wand.

Es sind ja haarsträubende Spekulationen, die ihr da bringt.

0
@swallowtail

Noch nie eingebrochen? Dann wird die Wahrscheinlichkeit ja mit jedem Tag größer, dasss eingebrochen wird.

0
@swallowtail

dann ist ja gut wenn bei Euch noch nie eingebrochen wurde, dann passiert es logisch woanders ja auch nicht.

0
@Gerd2

So ist es. Wenn die Zeitungen ihre Seiten nicht mehr voll bekommen, dann erfinden sie halt Einbrüche, oder?

0

Ich würde es zu Bank bringen, es gibt zwar wenig Zinsen, aber besser als keine. Das Risiko, dass das Geld gestohlen wird wäre mir zu groß.

Was möchtest Du wissen?