Erspartes zuhause lagern oder besser zur Bank tragen? Wie seht ihr diesen Fall?

14 Antworten

Wie sich die Bankenkrise geregelt hat, wissen wir inzwischen alle. Klein-Anleger waren dadurch nicht betroffen und werden es auch in Zukunft nicht sein. Dieses Szenario vom Riesen-Super-Gau bei den Banken halte ich für glattweg überzogen.

Deine Schwester sollte sich bei der Bank nach einer zeitlich befristeten Festanlage erkundigen. Da gibt es dann auch höhere Zinsen, als auf dem Giro-Konto oder Sparbuch.

Die Argumente find ich eigentlich gut!

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Bei 12 Parteien sollte das 4. OH oben sein. Sie hat also eine der für Einbrüche höchst gefährlichen Wohnungen oben. Beliebt sind die bei Einbrechern, weil - im Gegensatz zu unten - kaum wer zufällig vorbeikommt und sie entdecken kann.

Mag das Risiko auch gering sein, wird ganz sicher alle 50 Jahre eingebrochen oder ein Einschleichdieb ermächtigt sich des Geldes (statistisch betrachtet minimal öfter) und Einbrecher wie Trickbetrüger wissen, wo sie Geld zu suchen haben. Ein Tresor reizt sie erst recht.

Statistisch betrachtet brennt so eine Wohnung - Krieg und Atomschläge herausgerechnet aber auch das kann statistisch betrachtet passieren - alle 100 Jahre komplett aus. Ich komme allein damit auf 3,5 %, die sie als Verlust einrechnen sollte. Ein Risiko, das sie beim Sparbuch nicht hat. Minibeträge sind dort sehr, sehr sicher. Selbst bei einem Bankenrun (der statistisch zwei oder drei mal im Jahrundert vorkommt) ist das Geld nicht verloren, nur kurzfristig schwer verfügbar.

Dann ist ja nur derzeit der Zins niedrig. langfristig bringen Sparbücher mindestens 1,5 %.

Genau betrachtet verliert deine Schwester also mindestens 5 %/Jahr, wenn sie das Geld zu Hause statt bei der Bank bunkert. Sie verliert also damit exakt 100 €/Jahr mit dem Spleen. 100 €, mit denne man genau so gut nett essen gehen kann. Denn das Geld ist langfristig betrachtet sicher weg.

Wenn sie weitere Argumente braucht, kann ich noch gerne viele liefern. Versuche es erst mal damit und schaue, wie sie reagiert. Die Erfahrung sagt, dass das Geld irgendwann so viel ist, dass man es nicht einzahlt, weil man sich damit auch in Begleitung nicht auf die Straße traut.

es gibt ja auch Banken die wenig oder keine Sch... gebaut haben. Z.B. die meisten Sparkassen und VR-Banken. Zuhause hat man immer das Risiko dass das Geld gestohlen wird, vor allem wenn is völlig ungesichert ist. Zumindest sollte man sich einen Wandtresor anschaffen, der fest mit einer Wand verschraubt ist.

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