Ersetzt Garten EINEN Spaziergang?

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9 Antworten

Ja klar kann man auch mal eine Runde auslassen, wenn der Hund trotzdem gefordert ist.

Stumpf Gassirunden drehen, am besten immer noch die gleiche Strecke, ist für den Hund deutlich unangenehmer, als im Garten etwas zu lernen.

Auslastung heißt ja nicht nur, daß der Hund sich bewegt, sonder auch, daß der Kopf gefordert ist. Das kann ich durch Übungen während der Gassirunde erreichen, aber bei echtem Dreckwetter durchaus auch in der Wohnung, wenn es denn ausnahmsweise mal sein muss.

Wobei ich ganz klar dazu sagen muss, daß es mit unserem Kleine jetzt deutlich einfacher ist, auch mal in der Wohnung zu spielen, als es mit unserer Schäferhündin war. Das ist schlicht und ergreifend eine Frage des Raums.

Manchmal einen ja.
Du hast ihn ja schließlich nicht einfach in den Garten geschickt und dich nicht gekümmert. Ihr habt zusammen gespielt und trainiert. Das hat ihn ja gut gefordert. Dennoch ist Abwechslung für einen Hund natürlich wichtig und die Umwelt erkunden sollte natürlich selbstverständlich dazu gehören.

Ich finde das mit dem "3 Stunden Gassi" völlig übertrieben. Das kommt auch auf die Rasse und das Alter des Hundes an. Und auf's Wetter. Meine Hunde würden mir einen Vogel zeigen wenn ich sie an einem Regentag oder bei großer Hitze 3 Stunden durch die Gegend jagen würde.  Diese ständige "Auslastung" des Hundes die man jetzt überall hört und die jeden Hundebesitzer unter Druck setzt ist doch Unsinn.  Wenn Du mit Deinem Hund 2 Stunden im Garten übst, spielt etc. dann reicht das doch wenn er zum Lösen noch kurz Gassi geht. Dann mußt Du doch keinen Gewaltmarsch mehr machen.  Schau doch einfach den Hund an.  Wenn er müde und glücklich ist, ist doch alles ok ?  Ich finde es viel wichtiger sich wirklich mit dem Hund zu beschäftigen als stundenlang durch die Gegend zu latschen.

Hallo,

ich würde immer unterscheiden. Warum geht man mit einem Hund "Gassi":

- damit der Hund sich lösen kann

- damit der Hund Bewegung bekommt

- damit der Hund Kontakt zu Artgenossen bekommt

- damit der Hund sich artgerecht Verhalten kann ("Zeitung lesen", Spuren suchen, "Revier" ablaufen...)

- damit der Hund geistig gefördert wird

-damit der Hund ausgelastet ist / wird

- damit der Hund neue Eundrücke bekommt

- . . .

 Viele von den Dingen, kann der Hund sicherlich auch im Garten, wenn er dann noch zum Spazieren gehen rauskommt, wird er es auch sicherlich verkraften wenn er mal einen Spaziergang weniger bekommt. Bedenke aber dass der Hund sich heute Abend vielleicht noch lösen muss und dafür auch die Gelegenheit bekommen sollte.

Das Problem ist, aus "mal" wird schnell Gewohnheit und irgendwann schickt man den Hund nur noch kurz zum Lösen raus in den Garten.

Dieser Richtwert von 3 Stunden täglich soll nicht nur die körperliche Auslastung des Hundes sichern, sondern eben auch verhindern, dass man immer "nach Gefühl" spazieren geht und nicht so lange, wie der Hund es eigentlich brauchen würde.

Die Frage ist also: bist du diszipliniert genug, es wirklich bei "mal" zu belassen oder könnte es durch solche Ausnahmen schnell einreißen? Das kannst du wahrscheinlich am besten beurteilen, aber sei auch wirklich ehrlich zu dir, sonst hat das Ganze keinen Sinn.

Um deine Frage zu beantworten: das kann man schon "mal" machen.

Auch Gehirnjogging kann laufen ersetzen, solange der Hund seine "Geschaefte erledigen kann. Stumpfes Laufen fordert den Hund sowieso zu wenig. Am besten ist, wie beim Menschen auch koerperliche und geistige Fitness; und die bekommt man natuerlich durch kombiniertes Training. 

Also ja!

Also meiner Meinung nach kann man gar nicht pauschal für jeden Hund sagen, dass man mindestens 3 Stunden spazieren gehen soll, dass sollte man für seinen Hund individuell ausmachen.

Zu deiner Frage: Ja, das kann durchaus mal einen Spaziergang ersetzten. Dein Hund wurde durch das üben der Tricks und das Spielen sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet, und wenn er am Ende des Tages glücklich und zufrieden im Körbchen liegt und pennt hat man ja eigentlich alles erreicht :)
Man sollte natürlich nicht vergessen, dass der Hund beim spazieren gehen "Zeitung liest" und andere Hunde treffen kann, worauf man natürlich nicht dauerhaft verzichten soll, aber da du ja gefragt hast ob man manchmal einen Spaziergang durch die "Arbeit" im Garten ersetzten kann wird dir das sicherlich bewusst sein :)

Kommt drauf an. Wenn ich mit meinem kleinen viel im garten spiele dann ruht er sich auch lieber aus anstatt noch eine große Runde zu gehen.
Das ist dann ok und wir gehen dann eine etwas kleinere runde damit ich ihn nicht überforder

bei genügend Auslastung ja

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