Erschöpfung "burn out " depressionen,wie Los bekommen?

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5 Antworten

vorneweg: burn out ist der englische begriff für eine erschöpfungsdepression.

das was du beschreibst klingt nach klassischen symptomen einer depression. abschliessend beurteilen kann dies jedoch nur eine fachperson. johanneskraut ansich ist das leichteste antidepressiva das es gibt. ab einer gewissen stärke der beschwerden hilft johanneskraut nicht mehr weiter. medikamente sind allerings keine glückspillen und mit teilweise starken nebenwirkungen verbunden. sie sind ab einer gewissen schwere der symptome einfach das kleinere übel. auf der internetseite von deprohelp.com kannst du dir einen guten überblick über die medikamente verschaffen.

übrigens: über 50% der depressiven patienten leiden gleichzeitig an einer angststörung. das mit dem apgekapselt sein nennt man depersonalisation und derealisation. ein klassisches symptom einer depression und/oder einer angststörung.

was du brauchst (allenfalls neben den medikamenten) ist eine auszeit und eine therapie. wenn du dir keine auszeit nimmst werden die beschwerden immer stärker, da die ursache derer nicht bekämpft wird. doch dies ist nur meine persönliche meinung. ich litt über 4 jahre an depressionen, weil ich es damals nicht fertig brachte eine auszeit zu nehmen. der grösste fehler meines lebens... muss aber nicht heissen, dass es bei dir gleich ist.

viel kraft.....


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Woher weißt du, dass du einen Burnout, eine Angststörung oder eine Depression hast, hast du die Diagnose eines Arztes? Hast du ausschließen lassen, dass körperliche Ursachen der Grund sind (Klassiker Schilddrüse, Hormonstörung, Vitaminmangel etc.)?

Normalerweise erhält man nach Diagnose eine Überweisung zum Neurologen und oder einem Psychotherapeuten. Dort wird entschieden, ob Antidepressiva notwendig sind und eine Therapie (Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse...) wird begonnen. DAS hilft dann.

Johanniskraut wirkt tatsächlich nachweislich bei leichten Depressionen, wenn man es lange Zeit in hoher Dosierung regelmäßig nimmt. Es hilft jedoch nicht bei mittelschweren oder schweren Depressionen oder einer Angststörung.

Geh nochmal zum Arzt!

Ansonsten kannst du nur versuchen, die Ursachen zu ergründen und sie zu beseitigen, gute Fachbücher helfen auch dabei und sind wenigstens ein Anfang, sich damit zu beschäftigen.

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Kommentar von lachaly
02.12.2015, 22:30

Ich habe im Juli viele blutuntersuchung gehabt. Weil ich ständig mit der psyche hatte und nicht wahr haben wollte das alles OK ist..  August war dann das aus. 

Erschöpfung sagten die ärzte, mein therapeut sagte ich habe eine leichte form von depressionen weil erschöpfung und depressionen gehen hand in hand..  

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Therapeutische Hilfe wäre da auf jeden fall nicht schlecht, aber da du ja selber was ändern willst und es nicht so einfach ist schnell einen Termin beim Therapeuten zu bekommen ist mein Tipp an dich: Finde Sachen/ Hobbies die dich erfreuen/erfreut haben. Versuche dich immer zu erholen, plane dafür genug Zeit ein, so gut es geht. Reise irgendwohin und guck dir das Leben weiter weg an, entdecke etwas. Mach das was du noch nie gemacht hast. Und bitte deine Freunde oder Familie um Rat und Unterstützung. Das Sprechen mit anderen Leuten hilft auch schon sehr weiter. 

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Einem Psychologen vorstellen und sich behandeln lassen.

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Kommentar von lachaly
02.12.2015, 22:20

Ich bin schon in behandlung aber trotzdem würde ich mich gerne austauschen die auch erfahrung damit gemacht haben 

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    Einen
    Ausweg bei „Burn-Out“ könnte die Stiftung Auswege aufzeigen.
    Sie setzt insbesondere auf unkonventionelle Medizin. Jahr für Jahr
    veranstaltet sie 3-4 Therapiecamps, jedesmal ärztlich
    beaufsichtigt. Mit
    einem verdammt extremen Burn-out war eine gute Freundin von mir dort
    – seither geht es ihr bestens. Vorher) hatte ihr ein halbes Jahr
    30 Sitzungen Psychotherapie nix gebracht. Und Antidepressiva waren
    ihr zu heikel. Weit
    über 90 Prozent aller Campteilnehmer mit Burn-out, chronischer
    Erschöpfung oder Depression verlassen das Camp am Ende vollkommen
    symptomfrei und befreiter. In
    der ersten Junihälfte 2016 findet wieder eins statt, also schon
    recht bald. Erkundigt euch mal! (www.stiftung-auswege.de)

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