Erschließungskosten für ein Neubau im hinteren Bereich eines erschlossenen Grundstück

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Begriff Erschließungskosten ist etwas anders definiert (siehe z.B. Wikipedia).

In Deinem Fall ist das Grundstück bereits erschlossen; es gilt auf dem Grundstück zusätzliche Anschlüsse für das weitere Haus bereit zu stellen. Leider kann man zu den Kosten fast nichts sagen, weil die stark von den Umständen abhängen.

Ist es möglich die Anschlüsse am vorderen Haus anzubinden? Oder müssen Anschlüsse im öffentlichen Bereich erstellt werden?

Ist der Grund sandig oder felsig, Gefälle, Stützmaßnahmen nötig?

Muß darüber ein Weg oder eine Einfahrt aufgebrochen und erneut befestigt werden?

Sind Baumaschinen einsetzbar oder muß von Hand ausgehoben werden?

Laß Dir AngebotE von örtlichen Baufirmen erstellen, die kennen auch Zahlen und Ansprechpartner für den Anschluß im öffentlichen Bereich.

Danke für den Stern.

0

Zuerst sollte eindeutig geklärt werden, ob die Errichtung eines "rückwärtigen" Gebäudes bauplanungsrechtlich zulässig ist. Das ist es nämlich nur, wenn es einen entsprechenden Bebauungsplan gibt, was sehr selten ist.

Wenn das Gebäude zulässig ist sollte ein Fachmann prüfen, ob überhaupt und wenn ja wie die Hausanschlussleitungen möglich sind (Hebeanlage etc.?).

Und dann sind die Kosten auch noch von der Art und der Größe der Leitungen abhängig, was wiederum von der Nutzungsart und der Nutzungsintensität des Gebäudes abhängt.

Und: Muss Regenwasser an Kanalisation angeschlossen werden? Das steht in der gemeindlichen Satzung.

Und: Kosten sind auch abhängig von der Bodenart (Fels? Sand? Lehm?)

Also: Fachmann vor Ort fragen, sonst geht das schief.

für erschlossenes grundstück 13.000€ erschliessungskosten zahlen?

wir haben von einer privat person ein erschlossenes Grundstück gekauft. Mit belegen das diese person für das Grundstück schon über 15 tausend euro für die Erschliessung bezahlt hat. Jetzt kam die Stadt, bzw die Entwässerungsbehörde und hat 7 m abwasser leitungen verlegt. Dementsprechend haben wir eine Rechnung in Höhe von 13 tausend euro erhalten. Ebenfalls hat die beauftragte Firma der Stadt nicht mal die Steine, die sie aus der Strasse ausgerissen haben entsorgt, berechnen dies aber in der Rechnung mit 700 euro. Mein Widerspruch wurde einfach abgeschmettert indem alles zurück gewiesen wurde und jetzt kann ich nur noch klagen. Meine Frage wäre, hat jemand ähnliches erlebt, bzw lohtn sich der Klageweg?

Ich bin früher immer von erschlossen und teilerschlossen ausgegangen und da bei uns notariell festgehalten worden ist , dass das Grundstück erschlossen ist, haben wir niemals mit solch einer rechnung gerechnet.

Dazu müsste man vielleicht noch sagen, dass das Baugebiet schon vollkommen fertig gebaut ist und wir die letzten sind , die bauen. Dann fragt man sich zb auch, warum die 7 m nötig waren, warum nicht nur 2m ?

DANKE

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?