Ernsthafte Frage zum G20-Gipfel?

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6 Antworten

Eine "Life"-Begegnung der Regierenden der Welt (oder wie im G-20, wenigstens die Länder mit der höchsten Wirtschaftsleistung) ist mehr als nötig und sollte viel öfter stattfinden. 

Kritik kann man sicher üben, denn vieles was in den letzten Jahren falsch entschieden ist, (Beispiel Griechenland) vernachlässigt wurde (Beispiel Flüchtlingshilfe in den Lager des Mittleren Ostens und Afrika)  oder sonstwie nicht gut gelaufen ist, (Beispiel Türkei, Syrien, Kurden etc.) haben diese Regierungschefs zu verantworten. Auch die noch immer nicht regulierte Banken sind kritikwürdig.

So habe ich volles Verständnis für Demonstrationen. 

In diesem Fall war ja schon der Titel der angekündigte Demo "Welcome to Hell" eine Kampfansage an die Stadt Hamburg, und an die Polizei. Die schon in Kampfanzug (schwarz) mit Vermummungstücher im Gepäck angereiste Demonstranten hatten von Anfang an keine friedliche Absichten. Solche Menschen hat es immer gegeben, und obwohl sich die Anlässe und Ziele geändert haben (Studentenunruhen, Pershing, Kalkar und Atomkraft, Kastortransporte, Erste Mai-Demos, und vieles mehr) bleibt der Menschenschlag der sich dort mit Aufruhr und Gewalt austobt immer gleich. Sie kämpfen ja nicht für ein Ziel, denn das kann man so nicht erreichen, sondern sie kämpfen sich den eigenen Frust vom Leib, ihr Unvermögen, ihre Randstellung in der Gesellschaft und ihre angestaute Aggressivität, die sie "zum guten Zweck" austoben. 

G-20 ist daher nicht negativ. Der Ort war schlecht gewählt (Laut Website des Hamburger Senats ist der Ort auf Bitte von Frau Merkel so bestimmt worden), und die Polizei zu zurückhaltend oder zu schlecht vorbereitet. Aber das sind Begleiterscheinungen, und tun kein Abbruch an dem Sinn des Gipfels.

Auf dem G20-Gipfel treffen die einflussreichsten Staatenlenker aufeinander, alle in ihren Ländern an der Macht auf die dort von den Bürgern mehrheitlich akeptierte Weise. Das gilt sogar für Erdogan. Erst einmal verfolgen diese Mächtigen ihre Politik, ob mit oder ohne G20. Eine Verhinderung von G20 würde daran überhaupt nichts ändern. Glücklicherweise sind diese Mächtigen auf Grund viellerlei Verflechtungen bereit, sich in ihren Politiken abzustimmen. Das ist im Interesse des Weltfriedens ein Fortschritt. Darum ist der G20 aus Sicht einer friedlicheren Entwicklung besser als kein G20. Das sehen nur Verschwörungstheoretiker anders.

Umgekehrt ist es in einer Demokratie das Recht der Bürger, friedlich ihre Meinung zu äußern, auch, was sie von der Politik der einzelnen Ländervertreter halten. Ob das die sehr beeindruckt, wage ich zu bezweifeln, aber sie dürfen friedlich ihren Unwillen zum Ausdruck bingen. Friedlich! Jetzt ist ein Treffen der 20 bedeutendsten Repräsentanten immer auch ein weltweites Medienereignis. Da erweist sich ein Land wie Deutschland als politisch-demokratisch "reif", wie geordnet solche Meinungsäußerungen ablaufen. Und da hat sich Deutschland bis auf die Knochen blamiert. Deutschland = linkes Chaotenland. Deutschland, das aus linker Indoktrination seine friedlichen Bürger nicht schützen kann. In Deutschland werden nicht nur Terroristen "beheimatet" sondern Chaoten jeder gewalttätigen Art. Ob manche das sehen wollen oder nicht, die Vorkommnisse haben sowohl Erdogan wie auch Trump Belege für die eigenen Wähler verstärkt, dass sie soetwas nie zulassen. Aber die Molotowcocktail-Schmeißer haben das Denken ja sowieso nie gelernt.

In einer normalen Welt wäre so ein polittreffen das normalste der Welt.

Sich persönlich austauschen ist natürlich besser als via Telefon Konferenz 

Aber leben wir noch in einer normalen Welt wenn Du die Bilder aus HH siehst ?????

Das schlimmste ist ja dass man es so erwartet hat, naja fast so schlimm und trotzdem zieht man den scheiß in einer dt. Großstadt durch. 

Man nimmt billigend in Kauf, dass normale Bürger u.U. umgebracht werden.

Ist das die Zukunft ???!! 

G20 versucht autokratisch etwas einzurichten, was demokratisch zu sein hätte.

"Oder haben sie recht & die Katastrophe wird ohne unser Wissen hinter verschlossenen Türen beschlossen? Warum so heftige Ausschreitungen?"

Anders gefragt, wollen wir eine Autokratie oder eine Anarchie?
Das ist G20 und die Antwort darauf.

Wenn die Demokratie die Fragen nicht lösen kann, wer dann, Autokratie oder Anarchie?
Willst Du eine Antwort rechtsherum oder linksherum?
Es ist immer das Gleiche, die Machtfrage, die auf die eine oder andere Art beantwortet wird.

Nicht so vorschnell, so einfach ist das nicht.
Was ist wenn da eine Oligarchie um die Ecke schaut?
Der ganze Budenzauber nichts anderes ist, die Demokratie auszuhebeln, die Machtfrage zu beantworten, nur genau nicht demokratisch.

Es endete in jeder Zeit der Geschichte immer gleich, in einer Diktatur, nebst einhergehender Katastrophe.

surbahar53 08.07.2017, 05:59

Sehr gut geschrieben. Die Geschichte endet immer gleich, und die Deutschen waren schon immer Weltspitze im Aufräumen der Trümmer, die ihre zuvor bejubelten Machthaber hinterlassen haben.

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Trogon 08.07.2017, 06:00

Genauso war es, ist es und wird es immer sein. Was die Katastrophe betrifft hast Du auch Recht. Die Überbevölkerung von fast 7 Milliarden ist etlichen ein Dorn im Auge !!

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Wir sollen in einer normalen Welt leben?
Wir sind doch alle ganz helle oder?
Trump und Putin verstehen sich gut?!
Erst verfeindet und jetzt gute Friends.?!
Erkläre mal einem Kind, dass ein Mensch wenn man ihn Mensch nennen darf(Trump),
Präsident geworden ist...
Jeder vollidiot auf der Erde weiß das er nicjts weiters ist als ein Problem macher statt löser...!
Alllleee präsidenten verpsrechen und versprechen...
Wenn ich meinem Chef im Vertrag verspreche das ich erlich bin und meine Arbeit nachkomme und ich dann auf einmal mehreremale mich wie ein Heuchler benehme ist mein Vertrag ganz schnell vom Tisch...!
Aber wer Geld und Macht im Hintergrund besitzt tut was er will...!

Ein normales Leben sieht anders aus...

Merkels große Worte..."Ivh bin nicht für die Ehe gleichgesinnter Liebenden" und jetzt gibt sie aufeinmal das ok zu ...

Heute find ich terroristen schlecht und morgen steh ich zu hahaha so siehts heutr aus

soprahin 08.07.2017, 09:50

Merkels große Worte..."Ivh bin nicht für die Ehe gleichgesinnter Liebenden" und jetzt gibt sie aufeinmal das ok zu ...

Hab ich da was verpasst? War sie nicht als Einzige dagegen?

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Trogon 08.07.2017, 12:12
@soprahin

Sie war, nicht mal die einzige aber eine von relativ wenigen.

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