Erneute Probezeiten trotz Fortführung des Arbeitsverhältnisses nach der Kündigung - nach einem mündlichen Gespräch ohne schriftlichem Rückzug der Kündigung ?

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2 Antworten

Wenn Du jetzt die Kündigung zum 15. Dezember erhalten hast, hat Deine Chefin Dir mit der gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Ende eines Monats (§ 622 Abs. 1 BGB) gekündigt,

Man muss keinen Kündigungsgrund im Schreiben angeben. Wenn Du denkst, die Kündigung ist nicht rechtens, kannst Du Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht erheben. Sollte es sich allerdings um einen Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Vollzeitkräften handeln, greift i.d.R. das Kündigungsschutzgesetz nicht.

Klage reicht für Dich ein Anwalt ein wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast oder Gewerkschaftsmitglied bist. Du kannst das aber auch selbst bei der Rechtsantragstelle des Arbeitsgerichts machen. Das ist kostenlos und man hilft Dir bei der Klageformulierung.

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Kommentar von HeinzHorsti
10.11.2015, 19:38

hey vielen Dank für die probte Antwort! 

Also wenn ich dich richtig verstehe - habe ich keine Probezeit mehr trotz der vorherigen Kündigung. Allerdings hat sie die 4 Wochen Kündigungsfrist eingehalten.

Urlaubs Ansprüche wurden weiter geführt und einen neuen Arbeitsplatz Vertrag hab ich auch nicht bekommen. Er wurde zwar auch nur mündlich abgesprochen ist aber auch rechtskräftig. Also ich kann davon ausgehen das sie die erste Kündigung zurück gezogen hat ? Auch wenn ich es nicht schriftlich bekommen hab?

Wenn ich noch in der Probezeit bin kann ich mir den Anwalt sparen. Ansonsten hätte sie mich meines Wissens mehr Mals abmahnen müssen.

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Dir wurde scheinbar eine "Bewährungszeit" eingeräumt.  Die Alternative wäre bereits damals die Kündigung gewesen.

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