Erneute ersrbescheinigubg -wie richtig machen?

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5 Antworten

Die Grenzen zwischen schwangerschafts- und krankheitsbedingten Beschwerden sind oft fließend. Deshalb muss der Arzt entscheiden, ob es sich um eine Krankheit oder um Symptome handelt, die durch die Schwangerschaft hervorgerufen werden.

Eine Hyperemesis gravidarum (unstillbares Schwangerschaftserbrechen) ist aber eindeutig schwangerschaftsbedingt.

Deshalb verstehe ich nicht, warum dein Frauenarzt kein individuelles Beschäftigungsverbot ausspricht - ist ihm das womöglich zu viel Papierkram?

Ein individuelles Beschäftigungsverbot spricht der behandelnde
Facharzt ganz oder teilweise per Attest aus und ist auf den persönlichen Gesundheitszustand der werdenden Mutter bezogen. Dabei muss noch kein krankhafter Zustand vorliegen, es genügt alleine die Möglichkeit eines Schadenseintrittes infolge der weiteren Beschäftigung. Dies trifft z.B. auch für psychische Belastungen am Arbeitsplatz, anhaltende Rückenschmerzen oder auch bei Übelkeit und Erbrechen zu.

Das Attest beim individuelles BV ist klar abzufassen. Es muss neben der Rechtsgrundlage die voraussichtliche Geltungsdauer („zunächst bis ...“) enthalten. Der Facharzt kann auch den Umfang, d.h. die begrenzte Arbeitsmenge („nicht mehr als ... Arbeitsstunden pro Tag“) bzw. die Art der untersagten Tätigkeit möglichst genau und mit allgemein verständlichen Angaben darstellen. Es ist auch möglich darzustellen, welche Art von Tätigkeit die Schwangere ausüben darf (Positivliste).

Beim Beschäftigungsverbot hat die Schwangere gegen ihren Arbeitgeber Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Zahlung des vollen Arbeitsentgelts (Mutterschutzlohn). Dieses bekommt der Arbeitgeber auf Antrag über das Umlageverfahren 2 (U2-Verfahren) von deiner Krankenkasse erstattet.

Alles Gute für dich und eine gesunde Schwangerschaft und eine schöne Geburt!

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Kommentar von Golfgirl3
16.09.2016, 13:58

Leider sieht das mein Frauenarzt nicht so. Weil er macht Ultraschall und sagt wen es dem Kind gut geht gibt's kein BV. Wie es aber mir geht ist es wahrscheinlich egal 

Habe schon oft mit ihm darüber gesprochen. Habe auch totale Müdigkeit. Schlafe Nachmittag 3 h weil ich so fertig bin. Und Durchfall habe ich auch fast jeden Tag zurzeit. Von den täglichen nackenschmerzrn ganz zu schweigen ...

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Nein, schwanger sein ist keine Krankheit. Man kann aber schwanger sein UND krank. Und wenn man auf sich und sein Kind aufpasst, dann sollte man sich nicht noch diese Anfeindungen hier anhören müssen.

Ich konnte auch irgendwann nicht mehr und war krank geschrieben. Ich durfte mir den gleichen Käse anhören wie die Leute hier erzählen. Am Ende hatte ich eine Schwangerschaftsvergiftung und mein Sohn kam 8 Wochen zu früh zur Welt.

Bitte bildet Euch doch keine Meinung, wenn ihr die Menschen gar nicht kennt.

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Kommentar von Golfgirl3
16.09.2016, 13:59

Die Leute wo hier darüber lästern hatten entweder eine super Schwangerschaft oder waren nie schwanger. Weil diejenigen die sowas wie ich haben verstehen es 

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Übelkeit in den ersten Schwangerschaftswochen ist keine Krankheit, sondern einfach nur lästig. Da das bei Dir so extrem ist, musst Du regelmäßig zum Arzt, sonst bekommt Dein Kind Mangelerkrankungen und Du selbst natürlich auch.

http://www.gesundheit.de/familie/schwangerschaft/gesund-in-der-schwangerschaft/uebelkeit-der-schwangerschaft

Da das bei bei Dir so extrem ist, dass der Arzt Dich deshalb krank geschrieben hat und Du zwischenzeitlich nie arbeiten warst, zahlt die Kasse weiter die 60 % Deines bisherigen Lohns.

Warst Du zwischenzeitlich mal arbeiten, bekommst Du erst 6 Wochen eine Lohnfortzahlung des Arbeitgebers und bekommst danach das Krankengeld, also die 60 %.

Alles Gute. lg Lilo

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Nun bin ich schwanger

Meinen Glückwunsch! Dann hat es ja trotz der schweren Erkrankung Deines Mannes geklappt. Ich wünsche Euch (zur Zeit noch) beiden alles Gute!

Zu dem restlichen Thema Deiner Frage kann ich mich leider nicht äußern, aber die Personalabteilung Deines Arbeitgebers wird Dir das genauestens erläutern können und sollte daher auch der erste Ansprechpartner sein.

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Schwangerschaft ist keine Krankheit und die Übelkeit in den ersten drei Monaten ist auch normal.

Ich frage mich was daran eine Krankheit ist.

Die Krankenkasse wird sich bei dir schon melden, ob du weiter Lohn bekommst oder Krankengeld.

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Kommentar von Golfgirl3
16.09.2016, 08:24

Warst du schon mal schwanger und könntest nicht mehr von klo wegen Dauer Erbrechen ? Dann weißt du wie es mir geht 

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Kommentar von isebise50
16.09.2016, 12:50

Nein, eine Hyperemesis gravidarum (unstillbares Schwangerschaftserbrechen) ist in der Schwangerschaft nicht normal.

Vor allem der große Flüssigkeitsverlust dabei kann zu Problemen führen.

Eine stationäre Aufnahme zur intravenösen Versorgung mit Flüssigkeit, Vitaminen und Elektrolyten kann nötig sein, um die Beschwerden zu lindern und schwerwiegendere Komplikationen zu verhindern.

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