ernährungsumstellung vegan?

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9 Antworten

Vegan ist keine Diät, sondern eine Lebenseinstellung.

Vegane Ernährung kann (muss aber nicht) zu Mangelerscheinungen führen.

Am besten googelst Du mal und informierst Dich.

Du solltest nicht nur Rohkost essen, das kann zu Verdauungsproblemen führen. Gemüse kann man auch kochen, braten, dünsten usw. usw. Das ist bekömmlicher.

Ich bin Vegetarierin, d. h. ich esse tierische Produkte. Das Einzige, was bei mir niedrig ist, ist der Eisenspiegel. Solange er nicht zu niedrig ist, ist das aber unproblematisch. Vor den Wechseljahren durfte ich aber hin und wieder Eisentabletten nehmen - ein ganz besonderes Vergnügen, weil sie ziemlich auf den Magen gehen.

Du solltest vor, während und nach der Periode vermehrt rote Säfte (Johannisbeere, Traube, Holunder) trinken oder das berühmte "Rotkäppchen".

Wieviel wiegst du denn bei welcher Größe?

Der Rat deiner Freundin ist tendenziell gut, wobei der Schwerpunkt auf "unverarbeitete Lebensmittel" liegen sollte, denn das ist es, was bei ernährungsbedingtem Übergewicht notwendig ist. Vegan ist nett, aber dazu nicht notwendig, weil Übergewicht nicht durch Tierprodukte entsteht, sondern durch stark verarbeitete Nahrungsmittel. Vegan birgt das Risiko, dass du dann doch zu entsprechenden Ersatzprodukten greifst und die sind immer stark verarbeitet. Ich würde daher eher zu einer vegetarischen Ernährung raten, das ist einfacher. Gerade weil eine Umstellung am Anfang doch einige Veränderungen mit sich bringt.

Obst, Gemüse und Nüsse sind schon mal ganz prima, wobei der Schwerpunkt hier dann auf dem Gemüse und Blattsalaten liegen sollte und weniger auf Obst. Das Hauptproblem bei Übergewicht sind aber die raffinierten Kohlenhydrate (Fabrikzucker und Auszugsmehle). Beides sollte man konsequent meiden und auf echte Vollkornprodukte setzen. Je höher der Frischkostanteil in der Ernährung ist, umso besser.

Dir fehlt dabei auch nichts. Pflanzliche Nahrung enthält genügend Eiweiß und alle Aminosäuren, die du benötigst. Zu viel Eiweiß ist gesundheitlich sowieso nachteilig, vor allem wenn es tierisches Eiweiß ist.

Kreatur16 10.07.2017, 15:00

ich wiege 71kg und bin 164 groß und bin 17 jahre alt

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joangf 10.07.2017, 15:20
@Kreatur16

Also ein leichtes Übergewicht. Wichtig ist, dass du herausfindest, welche Ursache das hat, denn neben einem ernährungsbedingten Übergewicht gibt es noch die Möglichkeit, dass das Übergewicht durch den Einfluss von Schadstoffen entsteht (bspw. Medikamente wie Cortison) oder durch belastende Lebenssituationen (bspw. aus Frust oder Ärger zuviel essen). Je nachdem, wo die eigentliche Ursache liegt, muss man natürlich jeweils dort ansetzen.

Ich hatte früher auch ernährungsbedingtes Übergewicht und habe durch die Umstellung auf eine möglichst naturbelassene, möglichst unverarbeitete Nahrung etwa 30 Kilo verloren. Es funktioniert also sehr gut, wenn man die Ernährungsfehler abstellt.

Eine entsprechende Ernährung ist bspw. die vitalstoffreiche Vollwerternährung nach Bruker, das ist das, was ich seit vielen Jahren mache. Wenn du im Internet nach Vollwert-Forum suchst, findest du dazu auch ein entsprechendes Forum mit vielen Einsteigertips und Rezepten. Wenn du Fragen dazu hast, sag ruhig Bescheid.

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In der Sportmedizin (s. auch Dr. Moosburger, ein bekannter Sportarzt und Internist aus Österreich - www.dr-moosbuger.at) gilt Veganismus als eine sogenannte "nicht zweckmäßige Mangeldiät".

Fakt ist einfach der, dass der menschliche Körper dafür nicht ausgerichtet ist und aufgrund dessen zwangsweise fehlende Vitamine (B12) und auch Spurenelemente wie Zink und Eisen in Tabletten oder Kapselform supplementieren muss, um langfristig keinen Mangel zu leiden. Es ist dabei auch trügerisch, auf Veganer zu hören, die bereits seit fünf Jahren ohne Supplementierung auskämen und denen es dennoch gut ginge. Das mag auch in einzelnen Fällen so sein, denn der Körper speichert Vitamin B12 bis zu zehn Jahre lang. Ist das Depot aber leer, drohen irreversible Folgeschädigungen. - Also auch dann, wenn du danach jeden Tag ein Steak ist - .

Es handelt sich dabei eher um eine Ernährungsmarotte einiger Großstädter, die den Bezug zur Natur (auch der des Menschen) inzwischen verloren haben. In den ländlichen Gebieten gibt es so gut wie keinen Veganismus.

Aber sowohl Veganismus wie auch Vegetarismus sind nicht zwangsläufig geeignet, als "Diät" fürs Abnehmen herzuhalten. Veganer verlieren zunächst ein Großteil an Körpergewicht - in Form ihrer Muskelmasse, da sie einen hohen Proteinmangel in Kauf nehmen, der Vegetarier kann ja zumindest auf Milchprodukte oder Eier zurückgreifen und erleidet solche Mängel im Regelfall nicht.

Aber auch als Vegetarier könnte man durchaus fettleibig werden, wenn man es darauf anlegt, genauso wie es viele schlanke Menschen gibt, die auf Fleisch, dann und wann, trotzdem nicht verzichten. Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun; entscheidend ist die Tagesbilanz der zugeführten Energie in Relation zum Verbrauch, - sonst nix - !

   



Die Gewichtsabnahme ergibt sich nicht dadurch, was Du isst.

Sondern schlicht und einfach wie und wie viel du isst. Und wie viel du Sport machst.

Deinem Körpergewicht ist es ziemlich wurscht (pun intended), ob es aus Salat oder Fleisch besteht.

Entscheidend ist dagegen, wie viel Kalorien Du einnimmst und verbrauchst.

Du kannst also richtig viel futtern, du musst auch nur viel Sport machen. ;-)

Ich persönlich halte Veganismus für Unsinn, stattdessen plädiere ich für ein ausgewogenes und gesundes Essen mit sportliche Tätigkeiten. Eine andere Möglichkeit ist traditionelles Vegetarismus mit Eier und Fisch, es funktioniert prima (bin keiner, aber ein Freund von mir).

Ich hab letztens auch vegan ausprobiert, muss man gucken wie man mit klar kommt. Ich hab immer zwanghaft nach "Ersatz" gesucht für Lebensmittel die mir geschmeckt haben ich aber nicht mehr essen durfte.

Jetzt probiere ich vegetarisch aus und es geht mir richtig gut dabei. Ob du jetzt Vegetarier, Veganer oder Fleischfresser bist spielt aber keine Rolle beim Abnehmen. Das Fleisch ist nicht das was dich am Abnehmen hindert.

wer seinen Tageskalorienbedarf ausschliesslich pflanzlich abdeckt braucht sich keine Gedanken über fehlende Nährstoffe zu machen, Pflanzen liefern ausreichend KH, Fett und Protein, nur wer sich damit nicht auskennt schürt Angst

Zum Vergleich: Fleisch enthält kein Calcium, kein Jod, kein Vitamin C, kein Vitamin E, keine Folsäure, keine Ballaststoffe, kein Magnesium, all diese werden aber problemlos von pflanzlicher Nahrung geliefert

Was ist Mangelernährung: pflanzlich oder Fleisch essen?

Nüsse haben viele Proteine, damit kann man leicht seinen Bedarf decken. Sie haben aber auch viel Fett, evtl klappt es deshalb nicht mit dem abnehmen. Iss lieber mehr Hülsenfrüchte, die haben weniger Fett, machen satt und haben viele Proteine.

Vegane Ernährung ist nichts ganz einfaches.

Du musst sehr darauf achten, dass du auch die richtigen Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate zu dir nimmst.

Möchtest du dich wirklich Vegan ernähren solltest du dich professionell beraten lassen und das ganze von deinem Arzt auch überwachen lassen.
Sonst ist das nicht ganz ungefährlich.

Alleine zum Abnehmen würde ich dir von einer Veganen Ernährung abraten. Versuche doch einfach nur Süßigkeiten und Kohelnhydrat-Haltige Nahrungsmittel zu reduzieren.

Kreatur16 10.07.2017, 14:44

sollte ich mir auch mal sowas wie ein cheat day machen?

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ivenoidea 10.07.2017, 14:48
@Kreatur16

ich finde einen cheat day generell gut...

da hat man was worauf man sich freuen kann und es fällt einem leichter weiterhin durchzuhalten.

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joangf 10.07.2017, 15:07

Vegane Ernährung ist nichts ganz einfaches

Eigentlich ist vegane Ernährung ganz einfach. Einfach keine Tierprodukte mehr essen...

Du musst sehr darauf achten, dass du auch die richtigen Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate zu dir nimmst.

Das ist weder nötig noch sinnvoll. Nahrungsergänzungen funktionieren nämlich nicht, weil der Organismus für die Verarbeitung der im Übermaß zugeführten isolierten Stoffe etliche weitere Stoffe benötigt, die nicht gleichzeitig zugeführt werden. Das führt zu einem relativen Mangel an diesen Stoffen. Anders gesagt; Man stopft damit ein Loch und reißt Dutzende neuer Löcher auf.

Das einzige, worüber man bei veganer Ernährung nachdenken kann, ist eine B12 haltige Zahnpasta - aber das auch nur, weil zur Sicherstellung der B12 Versorgung noch ein paar Änderungen mehr nötig sind.

Möchtest du dich wirklich Vegan ernähren solltest du dich
professionell beraten lassen und das ganze von deinem Arzt auch
überwachen lassen.

Ernährung ist ein ganz kleines Nebenfach in der ärztlichen Ausbildung. In der Praxis hat ein Arzt ohne entsprechende Zusatzausbildung weniger Wissen über Ernährung als eine typische Hausfrau aus der Bild der Frau. In Ernährungsfragen sind Ärzte daher leider meist ein denkbar schlechter Ansprechpartner, gerade bei veganer Ernährung.

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dass vegan dafür nutzlos ist

ob man mageres fleisch isst oder vegan lebt, macht für diäten keinen unterschied

sie hat dich einfach nur vegan angefixt, wenn du jetzt abnimmst, denkst du, es ist wegen vegan und wirst veganer

so verbreitet sich die seuche

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