Ernährung in Schwellenländer

4 Antworten

In Schwellenländern ist die Ernährungssituation ingesamt ausreichend bis befriedigend, doch sind in soldhen Ländern die Unterschiede im Wohlstand oft sehr groß. Das heißt, dass z.B. die Slumbewohner in Brasilien, Argentinien, Indien, China usw oft unter grauenhaft schlechten Bedingungen leben müssen.

STATISTISCH aber , also im Durchschnitt, stehn diese Länder im Kalorienverbrauch und der Eiweißaufnahme sehr viel besser da als reine Entwicklungsländer.

Wenn Du Dir den Jahresbericht der Welthungerhilfe sowie die Statistiken der WHO oder von UNICEF ansiehst, wirst Du sicherlich mehr wissen, jedoch ändert es nichts an der Tatsache, ob Schwellenland oder nicht. Hunger, Not, Kriminalität, Prostitution und Menschenhandel, Diktatur usw. setzten in Schwellenländern nachwievor, mehr Geld um als das jeweilige Brottoinlands oder Bruttosozialproduktes dieser Länder.

Sei froh, daß Du in Deutschland lebst.

Gruß doc

Ländern wo viele Leute verhungern sind definitiv Entwicklungsländer.

Um als Schwellenland zu gelten müssen zumindesten die Grundbedürfnisse erfüllt werden. Dazu gehört selbstverständlich die ausreichende Nahrungsversorgung.

In den jeweiligen Schwellenländern Brasilien, China und Indien sieht es recht unterschiedlich aus.

In Indien ist die Versorgungslage wohl am schlechtesten. Aber das liegt mehr oder weniger am Kastensystem des Hinduismus. Dort hungern sehr viele Menschen aus der untersten Kaste der Dalits (Unberührbare). In Indien gibt es eine extrem grosse Schere zwischen reich und arm.

Brasilien hat auch recht viele Arme, aber wenigstens muss dort niemand verhungern wie in Indien.

In China sorgt der Kommunismus bei all seinen Nachteilen für die Bevölkerung wenigstens dafür, dass niemand ganz durchs Raster fällt und verhungert. Armut ja aber die Versorgung ist gesichert.

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