Ernährung abnehmen gesundheit?

9 Antworten

Deine Gesundheit würdest du deutlich verbessern wenn du das Rauchen aufhören würdest. Denn damit schadest du ihr noch am meisten, egal ob du die ganz leichten zu dir nimmst oder nicht.

Dazu solltest du deine Art und weise der Veganen Ernährung noch mal grundlegend überdenken. Da fehlt nämlich noch einiges was man essen kann außer Reis + Gemüse, Obst und Schwarzbrot. Hülsenfrüchte, Nudeln (sind ohne Ei Vegan!), Kartoffeln, ggf. Soja/Hafer/Reisprodukte (also Sojamilch/Hafermilch/Reismilch oder Joghurts daraus oder Tofu/Seitanprodukte usw usw). Auch das Fettfrei zu kochen sollte noch einmal überdacht werden da dein Körper gesunde Fette braucht um richtig funktionieren zu können. Fettarm ist ok, aber Fettfrei dagegen absolut nicht.

Für eine gesunde und ausgewogene vegane Ernährung sollte man vor allem die pflanzlichen Grundnahrungsmittel essen: Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Selbstverständlich kann man auch noch andere Dinge auf den Speiseplan stellen, aber diese Dinge sollten der Hauptbestandteil der Ernährung sein. Auf diese Weise hat man schon fast den gesamten Bedarf an Proteinen mit allen essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sichergestellt. Für teure Fleischersatzprodukte gibt es keine Notwendigkeit.

Der einzige Nährstoff den man bei einer veganen Ernährung vorsorglich supplementieren sollte ist Vitamin B12. Das hat jedoch überhaupt keine Nachteile. Vegane B12 Präparate findet man in großer Auswahl. Vollkommen unabhängig von vegan oder nicht können noch andere Nährstoffe sinnvoll sein. Bspw. Vitamin D im Winter oder auch im Sommer, wenn man nicht genug in die Sonne kommt. Auch Jod kann Sinn machen wenn man kein Jodsalz verwendet, keine mit Jod angereicherten Nahrungsmittel verzehrt und auch nichts isst was aus dem Meer kommt.

Manchmal wird behauptet Eisen sei bei einer veganen Ernährung ein kritischer Nährstoff. Das ist aber nicht wirklich zutreffend. Ohne weiteres kann man eine vegane Ernährung so gestalten, dass man sogar eine überdurchschnittlich gute Eisenversorgung hat. Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen sowie grünes Blattgemüse, aber auch Brokkoli, Fenchel, Mangold oder Rosenkohl sind hervorragende pflanzliche Eisenquellen. Vitamin C reiche Nahrungsmittel helfen die Aufnahmefähigkeit des Eisens zu optimieren.

Hier noch eine Warnung vor einem typischen Anfängerfehler der ab und zu vorkommt. Manche lassen am Anfang der Umstellung einfach nur die tierischen Produkte weg und ersetzen die fehlenden Kalorien nicht ausreichend durch pflanzliche Quellen. Dann verlieren sie Gewicht und fühlen sich matt und antriebslos, weil sie schlicht zu wenig Kalorien zuführen. Man muss bedenken, dass was man bisher nur als Beilage kannte ist jetzt das Hauptgericht. Die Portionen dürfen dann auch entsprechend größer sein.

Mit dem Umstieg auf eine vegane Lebensweise hilft man den Tieren, schon die Umwelt und das Klima und senkt das eigene Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen. Gute Entscheidung. :-)

Trink vor allem genug. Vitamine und Mineralstoffe brauchst Du schon. Trink Orangensaft, Rote Beete- Saft, Holundersaft -am Besten ohne Zuckerzusatz. Nüsse sind auch super für Mineralstoffe. Brennnesseltee hat viele Mineralien und Eisen. Gernerell klingt es aber von der Menge her nach zu wenig was Du isst. 58 Kg auf 1,73m ist aber schon extrem wenig Gewicht. Wenn Du zu dünn wirst, dann greift der Körper übrigens irgendwann auch Knochen, Zähne, Organe an. Lies mal lieber nach über vegane Ernährung- es gibt bei google Unmengen links.

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