Ermittlungsverfahren geht an Staatsanwaltschaft, was bedeutet das?

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In den Kommentaren wurde es ja schon deutlich- ich will es aber nochmal zusammenhängend erklären. Die Polizei ist zuständig den Sachverhalt zu ermitteln. Beweise werden gesichert und Zeugen wie auch Beschuldigte und Geschädigte vernommen. Wenn diese Ermittlungen abgeschlossen sind, egal mit welchem Ergebnis, werden die Sachen der Staatsanwaltschaft übergeben. Denn die Polizei entscheidet nicht über das weitere Verfahren, dass macht die Staatsanwaltschaft. Entweder liegen jetzt genug Beweise vor, dass die Staatsanwaltschaft die Sache zur Anklage bringt oder eben auch nicht, dann wird das Verfahren eingestellt.

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Okay,

Ich danke dir :)

Schauen wir, hoffentlich haben die Zeugen auch alles gesagt was sie gesehen haben.

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Grundsätzlich macht die Polizei Vorermittlungen, ob sich überhaupt etwas feststellen lässt.

Wenn die Polizei genügend Anhaltspunkte hat, dass tatsächlich ein Verbrechen statt fand, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Das ist aber erstmal nur eine interne Maßnahme.

Die Polizei kann ein Strafverfahren aber nicht mehr aufheben.

Irgendwann muss der Fall dann an die StA. Die entscheidet dann, ob es weitere Ermittlungen gibt, ob durchsucht wird, ob Anklage erhoben wird, oder ob der Fall eingestellt wird.

Das bedeutet, dass der Staatsanwalt die Emittlungen jetzt leitet und er entscheidet, ob er ermitteltt/ermitteln läßt oder ob er einstellt. Das ist der übliche Gang bei Straftaten. Die Polizei nimmt die Anzeige auf und leitet sie an die Staatsanwaltschaft weiter. D.h. alles geht seinen Gang.

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(§ 170 Abs. 2 StPO – Einstellung des Verfahrens mangels hinreichendem Tatverdacht

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schon keine Straftat begangen wurde,
zwar eine Straftat begangen wurde, aber kein Täter ermittelt werden konnte,
es eine Straftat und einen Beschuldigten gab, diesem aber die Tat nicht hinreichend nachgewiesen werden konnte (zum Beispiel, weil die Beweise nicht ausreichen), oder
es eine Straftat und einen Beschuldigten gab, aber Prozesshindernisse einer Verurteilung im Wege stehen (zum Beispiel die Verjährung der Straftat, ein fehlender Strafantrag bei absoluten Antragsdelikten).

In den genannten Fällen wird der Staatsanwalt (bzw. der Amtsanwalt) das Ermittlungsverfahren „mangels hinreichendem Tatverdacht“ gem. § 170 Abs. StPO einstellen. Die Ermittlungen sind damit beendet, die Akte wird geschlossen.)

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