Ermahnungsgespräch beim Richter was wird auf mich zukommen und wie wird das ablaufen?

2 Antworten

Das Gespräch ist der letzte "Warnschuss vor den Bug".

Der Richter wird versuchen, Dir begreiflich zu machen, was beim nächsten Verstoß auf Dich zukommt. Und wenn ich mich nicht irre, wird das dann nicht unbedingt lustig, wenn Du noch mal in der Richtung aktiv und dabei erwischt wirst .

Er wird dir ins Gewissen reden. Was genau auf dich zukommt hängt von der Persönlichkeit des Richters ab.

Ab wann kann der Richter mir diese Strafe geben?

Also, wenn ich jetzt sagen wir z.B. einen Banküberfall gemacht habe und dabei erwischt wurde und jetzt vor Gericht bin und angebe, dass ich im Vollrausch (§ 323 StGB) bzw. nicht zurechnungsfähig aufgrund von Drogeneinfluss ( §20 StGB, NICHT aufgrund einer psychischen Störung wie z.B. Schizophrenie) war, kann der Richter dann anordnen, dass ich in eine Psychiatrie muss? Oder kann er maximal vorschreiben, dass ich in eine Entzugsklink gehen soll? Allgemein, ab wann kann der Richter anordnen, dass man in die Psychiatrie muss?

(Ich will das gerne wissen, weil man so möglicherweise einer Gefängnisstrafe aus dem Weg gehen könnte, jedoch habe ich keine Lust statt dem Knast in eine Psychiatrie zukommen, also nur angenommen man hätte jetzt eine Straftat begangen)

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Angeklagt wegen Falschaussage! Zum Tatzeitpunkt betrunken... was kann ich tun?

Hallo,

ich bin angeklagt wegen Falschaussage. Folegendes ist passiert.

Vor mittlerweile 2 Jahren kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung bei der an damiliger Freund beteiligt war. Ich selber war nicht beteiligt und war sehr stark angetrunken bzw. betrunken. War also gar nicht dazu in der Lage und außerdem weiß ich von dem Abend nicht mehr all zu viel und wenn nur bruchstückhaft. Mir wurde aber von anderen Zeugen und vom Angeklagten selber viel über diesen Abend erzählt und habe aufgrund dessen in zusammenhang mit meinen wenigen Erinnerungen eine Aussage mehr oder weniger zugunsten des Angeklagten bei der Polizei macht.

Bei der Verhandlung sagte ich dann als Zeuge dass ich von dem Abend nicht mehr viel weiß da ich ersten zu betrunken gewesen bin und zweitens es schon über ein Jahr her ist. Daraufhin der Richter wörtlich: " wenn ich sie 5 tage hier behalte fällt es ihnen dann wieder ein? " Danach habe ich dann die Aussage verweigert. Einen Tag vor der Verhandlung teilte mir außerdem der wegen gefährlicher Körperverletzung Angeklagte (per Facebook) mit, dass er mir dass ganze anhängen würde! Was er dann auch versucht hat vor Gericht, da aber keiner der anderen Zeugen was gegen mich gesagt hat, hat er dann nach einer Besprechung mit dem Richter unter 4 Augen die Tat gestanden (Er hat 2 mal gegen den Kopf des Betroffenen getreten als dieser am Boden lag). Er wurde wegen gefährlicher Körperverletzung UND BTMG (er war zuvor nicht wegen BTMG angeklagt?!?) zu 160 Sozialstunden und 2 Jahre Bewährung verurteilt zudem muss er noch 10 mal innerhalb dieser 2 Jahre Urintests abgeben.

Nun zu meinen Fragen:

1) Darf der Richter mir sowas androhen wenn ich etwas nicht mehr weiß?

2) Hat der Angeklagte einen "Deal" mit dem Richter? (Urteil ist doch sehr milde und außerdem was soll die Verurteilung wegen BTMG???)

3) Kann ich gegen den Richter einen Befangenheitsantrag stellen? Wenn ja, wie und wann? (Ist bei meiner Verhandlung der Selbe wie bei der Verhandlung wo ich als Zeuge geladen war!)

4) Was kann ich noch sagen oder machen um möglichst unbeschadet aus der ganzen Sache raus zu kommen? (evtl. sagen dass ich als Zeuge beeinflusst wurde oder so? was ja auch stimmt!)

Vielen Dnak schon einmal....

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