Erloschene Vormundschaft von Großoma, da Sohn gestorben ist, was nun?

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2 Antworten

Wendet euch an das zuständige Vormundschaftsgericht. 

Und natürlich darf die Oma zur Beerdigung, komische Frage. Kinder dürfen auch zu Beerdigungen, die sind auch nicht mündig. 

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Kommentar von Rocky9876
16.07.2017, 18:37

das war nicht meine Frage, ob sie zur Beerdigung darf, sondern ob sie diese organisieren darf, da sie keine Verträge mehr schließen darf. Aber danke für den Tip mit dem Vormundschaftsgericht.

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Eine Vormundschaft für volljährige Personen gibt es schon länger nicht mehr in Deutschland. Es handelt sich also höchstwahrscheinlich um eine Betreuung. Die Betreuung endet nicht mit dem Tod des Betreuers, das Gericht muss aber einen neuen Betreuer bestellen. Daher würde ich an deiner Stelle auch das Gericht informieren.

Die Anordnung der Betreuung bedeutet keine automatische Geschäftsunfähigkeit des Betreuten. Oft liegt aber eine Geschäftsunfähigkeit aufgrund Krankheit o.ä. vor, die Ursache für die Anordnung der Betreuung ist. In diesem Fall könnte deine Oma auch keine Verträge mit dem Bestatter abschließen, sondern das müsste ein sonstiger Verwandter übernehmen. Die Freundin deines Vaters könnte sich theoretisch freiwillig als Betreuerin melden, ob das Gericht sie dann aber auch bestellt, ist die andere Frage, da es zu Interessenskonflikten mit der gleichzeitigen (entgeltlichen) Pflege komen könnte.

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Kommentar von Rocky9876
16.07.2017, 18:38

Danke für deine ausführliche Antwort, die mir wirklich weiter hilft!

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