Erleichtert philosophieren das Leben, und wieso, Pro und Contra Argumente?

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4 Antworten

Philosophieren kann der Horizonterweiterung dienen. Man konfrontiert sich mit wichtigen Fragen des Lebens.

Vielleicht schafft man es, sich durchs Philosophieren ein klareres Bild zu machen. Mit diesen Erkenntnissen lebt es sich vielleicht einfacher.

Das wäre dann aber ein Beieffekt. Das Hauptziel des Philosophierens ist nicht die Erleichterung des Lebens, sondern das Greifbarmachen von Problemstellungen, Eröffnung von Perspektiven, Kategorisierung, Systematisierung, Reflektierung und Normierung.

Also ich glaube zum Beispiel nicht, dass die Philosophie die Menschen ethischer handeln lässt oder moralischer werden lässt und selbst wenn würde das Leben dadurch sogar eher schwerer als einfacher werden. Das einzige, was einfacher wäre, wäre die Entscheidung auf Basis von Normen. Aber wer mehr denken muss, hat es schwerer...

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Erleichtert Rasenmähen das Leben?

  • Rasenmähen ist schwerer als nicht Rasenmähen. Daher erleichtert Rasenmähen das Leben des (menschlichen) Rasenmähers nicht.
  • Handelt es sich um den eigenen Rasen, erleichtert Rasenmähen das anschließende Fußballspielen des Rasenmähers auf seinem Rasen. Wenn die Erleichterung des Fußballspielens größer ist als die im Rasenmähen liegende Erschwernis, erleichtert das Rasenmähen dem Rasenmäher und Fußballspieler insgesamt das Leben.
  • Gehört der Rasen nicht dem Rasenmäher, so erleichtert das Rasenmähen dem Rasenbesitzer das Leben, weil er seinen Rasen nicht selbst mähen muss.
  • Verlangt der Rasenmäher dagegen vom Rasenbesitzer Geld für sein Rasenmähen und ist für den Rasenbesitzer das Verdienen dieses Geldbetrags schwerer als seinen Rasen selbst zu mähen, so erleichtert das Rasenmähen dem Rasenbesitzer das Leben nicht.
  • Kann sich der Rasenmäher durch das verdiente Geld sein Leben auf andere Weise stärker erleichtern, als es ihm durch sein Rasenmähen erschwert wird, so erleichtert das Rasenmähen ihm das Leben.
  • Liebt der Rasenmäher das Rasenmähen, weil er dabei seine Sorgen vergisst, so mag ihm sein Leben dadurch stärker erleichtert werden, als es durch die körperliche Anstrengung des Rasenmähens erschwert wird. Auch dann erleichtert Rasenmähen insgesamt sein Leben.
  • Das gleiche gilt, wenn die Freude über den gemähten Rasen die Mühe des Rasenmähens überwiegt.

Fazit:

  • Ein und dieselbe Tätigkeit kann das Leben erleichtern oder erschweren oder beides.
  • Das Unterlassen einer Tätigkeit erleichtert das Leben stets mehr als der Vollzug der Tätigkeit.
  • Das Ergebnis einer Tätigkeit kann das Leben eines Menschen erleichtern oder nicht.
  • Insbesondere kann das Ergebnis einer Tätigkeit das Leben stärker erleichtern, als es durch die Tätigkeit selbst erschwert wird.
  • Ob eine Tätigkeit das Leben erleichtert hängt davon ab, wer die Tätigkeit ausübt und wem das Ergebnis der Tätigkeit zufällt.

Bedenke:

  • Das Leben verliert durch Erleichterung an Gewicht.
  • Ein zu sehr erleichtertes Leben wird uninteressant.
  • Schwierige Aufgaben ermöglichen Bewährung und damit Sinnstiftung.
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Dumm und glücklich trifft es eher..
Je mehr du nachdenkst über die Welt und das Leben desto trauriger wird es.. außer du bist emotionalskalt..
Hatte letztens ne Geisteskranke gesehn und erfahren das es früher ein kluges Mädchen war (Mit Studium was in der heutigen Gesellschaft Intelligenz ausdrückt) und meine Mutter meinte, die Chance krank zu werden erhöht sich je schlauer ein Mensch ist..
Und iwo hat sie auch Recht.. (Dumme These ich weiß)

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wenn man zu viel nachdenkt macht es das ganze bestimmt nicht leichter

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