Erlebnispädagogik, Selbst- und Grenzerfahrung, Spiel?

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2 Antworten

Hallo,

ich weiß nicht wie weit du da schon geschult bist, aber gerade beim Thema Selbst- und Grenzerfahrungen kann es passieren, dass mancher schon an der äußersten Grenze seines Machbaren (physisch und psychisch) angekommen ist, ein anderer aber noch keinerlei "Anstrengung" verspürt.

Da kann das schnell ein heikler Balanceakt werden.

Sei daher sehr aufmerksam und achte auf alle. Gerade bei Jugendlichen könnte es passieren, dass sie aus Angst vor Kommentaren nicht aufgeben wollen und daher über ihre Kräfte hinausgehen, evtl. sogar ins negative. Bei uns (da war ich noch jugendlicher Teilnehmer) ist das in einer Panikattacke eines Mädchens geendet, die so schlimm war dass der Notarzt kommen musste um sie ruhig zu stellen.

Bei der betreffenden Übung ging es nicht mal um Grenzerfahrungen sondern es sollte eine lockere "Füll-Übung" vor der Pause sein, sie war aber eben am Ende ihrer psychischen Kräfte. Daher unbedingt immer alle im Blick behalten. Manche geben es sogar auf Nachfrage nicht zu, da hat man dann schwere Karten... 

In welchem Rahmen machst du es denn?

Studierst du es, machst du da eine Ausbildung?

Ich selber hatte Erlebnispädagogik kurz im Rahmen meiner JuLeiCa und meines FSJs.

Wie alt sind die Jugendlichen?

können sie alle sicher schwimmen? (nur falls es mal Richtung Wasser geht, Leute die nicht sicher schwimmen fühlen sich manchmal schon unwohl, wenn nur die Füße im Waser sind, weil das Meer bedrohlich wirkt)

Wie viel Zeit hast du? (also jeweils bis zur Pause z.B. 2 mal 4 Stunden)

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Kommentar von Oettel98
08.08.2016, 15:02

Ich mache mein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik. Nun fahren wir auf eine Studienfahrt und dort müssen wir in 4er Gruppen mit dem Rest ein Spiel spielen. Die Schüler sind zwischen 16 und 23 Jahren. Mein Unterthema ist Selbst-und Grenzenerfahrung.

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Am einfachsten sind dahingehend sicher Sportspiele (Kraft/Ausdauer). Mit Grundschülern spiele ich immer "Wetten, dass...":

Aus einem mit Aufgabenkarten gefüllten Beutel wird eine gezogen. Das kann z.B. "wie viele Situps schaffst du?" sein. Der, der gezogen hat, muss dann schätzen, wie viele er ca. schafft. Schafft er und alle anderen mind. die genannte Anzahl, bekommen sie einen Punkt. Die, die es nicht schaffen, bekommen keinen Punkt - der nächste zieht. Die Anforderungen variieren immer, sodass auch schwächere Punkte holen werden. Das stärkt die Selbsteinschätzung, bringt einen kraftmäßig auch an Grenzen.

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Kommentar von Oettel98
08.08.2016, 14:56

Es soll nicht unbedingt einen Gewinner und einen Verlierer geben

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