Erlebnisgesellschaft? - Pädagogik!

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2 Antworten

dazu kommt noch, dass man bei dem Erleben nur konsumiert. man bekommt alles, muss nichts selbst organisieren. Man ist passiv, hat Qual der Wahl. Durch die Erlebnisse glaubt man glücklich zu werden. Dazu kommt es nicht. Man bekommt einen kurzen Kick, dauerhaft glücklich wird er erst durch eigenes, gekonntes Handeln

Ich glaube das geht in eine andere Richtung: jeder will was "erleben"- strebt nach Abenteuer und immer mehr, immer höher, immer schneller, immer spassiger etc Das entspräche auch der Freizeit- und Urlaubsgestaltung indem man sich Dauerbespielen lässt in Freizeitparks und Hotelclubanlagen mit Daueranimation etc Kein Mensch geht mehr in den Wald - da ist ja nix los...:-(

danke, das macht mehr sinn :) hier ist auch noch die frage, wie sich das auf die jugendkultur auswirkt. kann man da sagen, dass die jugendlichen nicht mehr so leicht zu "bespaßen" sind? denn wie du schon sagtest: heute geht keiner mehr in den wald, um dort mit stöcken zu spielen....die Jugendlichen fahren mehr auf Achterbahnen und so ab...

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@Aspergillus

ja, das wirkt sich auch auf die Jugend aus- allein schon der Umgang mit den neuesten Medien und auch da wieder : immer höher hinaus...immer gefährlicher, schneller, abgefahrener, immer am Limit, der Zeit voraus- aber bis wohin? Wann kommt die Umkehr? Denn stetig so weiter kanns ja nicht gehen, oder?

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