Erkranken ausschließlich Raucher am "Raucherbein"?

8 Antworten

Nein, die Durchblutung kann auch ohne Rauchen gestört werden, bei Diabetes oder Ähnlichem. Raucher haben eben ein hohes Risiko und mit amputierten Raucherbeinen läßt sich offensichtlich eine bessere Abschreckung erreichen als mit Raucherlungen. Eine fast ausschließliche Raucherkrankheit ist die COPD, die chronisch-obstruktive-Lungenerkrankung, die klassische Raucherlunge, die zu einem langsamen Erstickungstod führt und an der ganz überwiegend Raucher (auch Passivraucher) erkranken und sterben.

Eigentlich ganz einfach... Raucher besitzen eine sehr hohe Anzahl freier Radikale im Blut (durch Aufnahme durch die Lunge). Diese freien Radikale verursachen im gesamten Blutkreislauf Schäden an der Innenseite der Gefäßwände. Diese Defekte an den Gefäßwänden werden durch körpereigene Reperaturstoffe (LDL-Cholestrein, Lipoprotein(a) und weiter Gerinnungseiweiße) "repariert". Diese Stoffe werden z.B. in der Leber produziert und sich theoretisch nicht gefährlich, sie sind sogar Lebenswichtig. Da sich diese Reparaturstoffe über Jahre weiter aufbauen und weiter zusammen kleben, tritt in einem fortgeschrittenen Stadium ein vollständiger Gefäßverschluß ein - das sogenannte "Raucherbein". Allerdings besitzen Raucher auch ein höhres Risiko einen Herzinfarkt und Schlaganfall zu erleiden, was genau die selbe Ursache besitzt wie das Raucherbein. Parallelen sieht man z.B. bei Diabetikern die im Vergleich zu Gesunden und Nicht-Rauchern ebenfalls eine hohere Anzahl freier Radikale im Organismus besitzen und von selben Erkrankungen häufiger betroffen sind. Freie Radikale sind auch bekannt dafür Krebs auszulösen, was erklärt warum Raucher und Diabetiker auch öfter an Krebs erkranken.

Gruß Thomas

Nein. Aber es ist neben dem Diabetes(Zuckerkrankheit) die häufigste Ursache der Arterosklerose(Arterienverkalkung), die als Ursache der PAVK gilt. Daneben gibt es diese Erkrankung auch durch Vererbung, Fettstoffwechselstörung und Hypertonus.

Was möchtest Du wissen?