Erklärungen für Kinder.... Mathematik

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7 Antworten

Hmm - 1x1: Du musst ihn konkret mit Aufgaben aus dem realen Leben in Verbindung bringen. Frag ihn, ob sein Taschengeld ausreicht, wenn er sich 3 Lollies zum Preis von 2€ und 7 Gummistangen zum Preis von 10 Cent kaufen möchte (fiktives Beispiel). Wenn er anfängt zu rechnen, kannst Du ihm klarmachen, daß er mit einem beherrschten 1x1 die Frage wesentlich schneller beantworten könnte.

Einfache Geometrie: Besorg eine Stadtkarte (kannst Du ja auch aus dem Internet ausdrucken), mal 3 Punkte ein (ein rechtwinkliges Dreieck bestenfalls (euer zu Hause (Punkt A), die Tankstelle (Punkt B) und den Sportplatz (Punkt C) (fiktive Beispiele)), gib die Längen von AB und AC an und frag ihn, wie lang der Weg von der Tankstelle zum Sportplatz ist? Mit einfacher Geometrie (Satz des Pythagoras) könnte er die Frage im Nu beantworten..

Konkretes Beispiel warum er den Umfang eines Kreises berechnen können sollte: Er steht in einem Laden und möchte sich eine neue Sporttasche kaufen.. Allerdings bleibt nur noch gut ein 1/5 der Tasche (Breite x Länge.. Höhe ist davon unberührt) für den Fußball, da der Rest für Sportkleidung, Handtücher, Verpflegung (Wasser, Obst, Milchschnitte), etc. draufgeht.. Passt sein Fußball mit dem Radius x in die Tasche mit den Maßen ((a * b) / 0,2) * h?

Als Belohnung, wenn er eine Aufgabe entsprechend schnell gelöst hat, kannst Du ihm ja einen kleinen Taschengeldbonus geben order irgendwas. Mathe ist etwas, was den meisten erstmal schmackhaft gemacht werden muss und vor allem brauchen sie konkrete Beispiele (mit denen sie was anfangen könne), um die Bedeutung zu verstehen.

Ach ja, Soduko hilft, um das 1x1 und Mathe allgemein, schmackhafter zu machen. :)

Ähm, 0,2ab * h natürlich bei den Maßen der Tasche ;). Wobei er die Formel selbst aufstellen können sollte, wenn er auf's Gynasium geht. Bei allen anderen Schulformen würde ich mit ihm die Rechnung zusammen aufstellen..

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Wenn das Kind nun mal andere Interessen hat - oder soll ich dir stricken beibringen?

Bei meiner Tochter funktioniert es eher, wenn Mathe auch anschaulich und beGREIFlich erklärt wird. Die Grundrechenarten mit Geld dargestellt werden.

Zahlen sind für manche (bzw. die meisten) Kinder zu abstrakt.

Was komplexeres als die Grundrechenarten angeht wüsste ich keine Motivation. Zum Multiplizieren fiel mir grade so ein: Wieviele Süßgkeiten bekomm ich (z.B.) für einen Euro?^^ Vielleicht kannst du darauf irgendwie aufbauen. Als Beispiel wieso er komplexeres Zeug irgendwann gebrauchen könnte...

Ein 10järhiger hat garantiert noch nicht Umfangsbemessungen und schon recht nicht am Kreis.Kleines 1mal1 wird für Kinder wichtig, wenn sie Spiele gewinnen wollen. Also such dir entsprechende Spiele, etwa "Mathefussball" (5 Zahlen stehen an der Tafel, auf jeder Seite steht eine Zahl im Tor. Abwechselnd nennen Kinder Aufgaben mit den Spielerzahlen.

Beispiel im Tor: Spieler A - 12 ; Spieler B- 30

Spielzahlen 2,3,5,6,7

Spieler A beginnt mit 2 mal 3= 6Spieler B : 6 mal 5 ist 30, Spieler B gewinnt und hat Anstoß

Spieler B : 3 mal 5 = 15Spieler A: 15- 3 = 12, Spieler A gewinnt und hat Anstoß

Spieler A: 7 + 5= 12, TooootSpieler B: Ey das ist unfair, wir nehmen andere Zahlen, so gewinnst du ja nun jedesmal

Spielsteine werden neu ausgehandelt

Du kannst auch beim Basteln leichte Geometrie anwenden und auch das 1 mal 1. Lege das Zimmer mit Teppichfliesen aus. Oder zeige Bilder mit Parkplatzsituationen (regelmäßig angeordnet) und stell eine Stoppuhr: Wie schnell sieht er, wieviele Autos es sind? Geht auch mit Blumen oder Legos.

Bringe Maoam mit. Wieviele Maoam sind denn überhaupt da? Und reicht das für euch beide? Und wenn Mama auch welche will? Oder wenn Peter zu Besuch kommen und Inge? Das geht auch mit Tempos und verdammt vielen anderen Einkaufspackungen. Gehe mit ihm in einen Supermarkt und suche Matheaufgaben- verzichte auf das Ergebnis, suche NUR die Aufgaben.

Male Punkte (Murmel-) Bilder zu Aufgaben (viele Kinder können das nicht mehr, die legen Zauberaufgaben. Die legen wenn sie 3 mal 4 +5 legen sollen, nicht eine Punktereihe mit 3 und 4 mal untereinander und 5 einzelne daneben, die malen 3 Punkte, packen ein MAL dazwischen, malen 4 Punkte, packen und plus dazwischen und malen 5 Punkte- da wundert es nicht, wenn sie Mathe immer schlechter begreifen.

Zeige Zaubertricks und bringe sie ihm bei. Gerade in Mathe kannst du leicht welche selbst konstruieren.

Male Muster, ordne Kunstbilder nach Formen. Mache mathematischen Blödsinn (Kunstbilder "aufräumen" eigenet sich vor allem für manche abstarkten Kunstwerke)

Nutze lehrerseiten wie www.zaubereinmaleins.deMit schönen Bildern machts mehr Spaß.

Klappe beim 1 mal 1 der 9 entsprechende Finger weg. Etwa beim 6 mal 9, klappe den 6. Finger von links weg. Nun sind vor dem weggeklapten Finger noch 5 Finger, dahinter sind 4. Also 54. Sage, dass du zaubern kannst. Überprüfe, ob das immer klappt. Lasse es ihn nachmachen. Überlege, warum das gehen kann. Male dazu 1 mal 1 Bilder in der 10 mal 10 Hundertertafel. Entdecke Muster

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Die Idee mit den Zaubertricks find ich gut! Die meisten Kartentricks sind einfache Mathematik und faszinieren trotzdem! :)

Auch die Idee mit dem Parkplatz finde ich gut!

Allerdings sollte man Kinder in ihrer Entwicklung nicht immer wie Kindern behandeln. Ruhig nach und nach mit "schwereren" Aufgaben in Verbindung bringen.. Hat es Talent für Mathe wird es gar nicht auffallen, daß es für die Aufgabe noch gar nicht so weit war. Außerdem wird es selbstständiger wenn man nicht ständig alle Denkaufgaben für es übernimmt.. Wichtig sind einfach Aufgaben, die er sich bildlich vorstellen kann - denn hat es die Logik dahinter verstanden, kann es die Formel bei jeder Aufgabe anwenden!

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Wieso sollte es deine Aufgabe sein, dem Kind zu sagen, wofür es das Zeug braucht? Die wenigsten Kindern sehen jemals ein, warum sie in die Schule gehen müssen, weil man eben ganz objektiv betrachtet einen Großteil des Stoffs schlicht nicht braucht.

Ich kann mich auch nicht erinnern, jemals unbedingt einen Flächeninhalt gebraucht zu haben. Der Sinn dahinter erschließt sich eben erst später, wenn man merkt, dass das ganze Zeug das Denkvermögen insgesamt geschult hat. Aber wirklich praktische Anwendungsmöglichkeiten, die einem 10jährigen einleuchten, na ich weiß nich.

Also ich brauche mein mathematisches Schulwissen wie Flächenberechnung, Dreisatz, Zinssatz, etc, oft, genug!

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Es ist nicht meine Aufgabe... trotzdem werd ich es versuchen, sich hinzusetzen und stur mit ihm eine Aufgabe nach der anderen zu lösen verschwendet nicht nur meine sondern auch seine Zeit, wie du ja erkannt hast schult jegliche art von Wissen das gesamte Denkvermögen und hirnlose Menschen die hinnehmen was man ihnen zuwirft gibts ja leider genug, vll. lernt das Kind ja wieder ein Stück mehr das es so nicht sein muss ;-)

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Als ich in den Alter war, haben sich die meisten in meinen dafür interessiert, wenn man die von dir genannten Beispiele dem Kind nennt.

Vor allem Jungen denken praktisch und wissensorientiert in dieser Richtung.

Also erkläre es ihm so, wie du es in deiner Frage angesprochen hattest.

Das ist ein völlig falscher Ansatz für die Erziehung. "Warum soll ich Mathe können?" "Warum soll ich Geschichte können?" "Warum soll ich Englisch können?" "Warum soll ich..."

Natürlich kann man Antworten darauf geben, aber das interessiert kein Schwein. Wenn Kinder solche Fragen stellen, interessiert sie die Antwort dazu gar nicht. Sie sagen nur, dass sie kein Bock haben.

Um Kinder zum Lernen zu motivieren, hilft keine Begründung. Sondern man soll eben das Lernen spannender und interessanter gestalten.

Für die Erziehung bin ich nicht zuständig ^^ Es geht darum das sich das Kind ganz einfach nicht konzentrieren will wenn sich ein Elternteil mit ihm hinsetzt, soll bei Kindern ja vorkommen. Wenn ich jetzt von mir ausgehe... ja ich hab diese Fragen auch nie gestellt weil mir von anfang an beigebracht wurde das Wissen in jeder Form das wertvollste Gut eines Menschen ist. Wenn das bei dem Kind nicht der Fall ist... also in die Zeit zurückreisen hab ich leider auch noch nicht gelernt ^^ trotzdem kann man bestimmt etwas tun außer sich da hinzusetzen und stur das runterlernen was vorgegeben ist.

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