erinnert sich noch einer an das teleskop aus drake & josh?

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2 Antworten

Hallo,

dieses System was automatisch Sterne/ Objekte anfährt nennt man "GoTO"! Das Teleskop/ Montierung muss exakt eingenordet (auf den Himmelspol ausgerichtet) werden. Dann gibt man die gewünschten Koordinaten ein und das Teleskop fährt selbständig die gewünschte Objekte an.

Nun besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass man sich die Objekte direkt auf dem PC/ Monitor anzeigen lässt. Hier ist aber zu sagen, dass man nie die Qualität am Bildschirm hat wie wenn man direkt durchs Teleskop guckt. Außerdem ist es viel entspannter wenn man auf nem dunklen Feld steht bewaffnet mit Rotlichtlampe, Sternenatlas und Teleskop:-)

Es bietet sich jedoch auch die Möglichkeit einer sog. Remote-Sternwarte. Du kannst zum einen dein eigenes Teleskop nutzen zum Fotografieren, bekommst gleich die Bilder auf deinen PC und kannst sie dann bearbeiten oder du mietest dir ein Teleskop von Sternwarten die solch einen Service anbieten. Anbieter wären z.B. sierrastars.com, lightbuckets.com oder iTelescope.net! Wie gesagt reden wir hier von Mieten und dies kostet nun mal Geld:-)

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Hallo DerChacker!

Ich kenne diese Serie leider nicht, aber aus meiner Erfahrung mit US-Filmen und Serien, in denen astronomische GoTo-Teleskope (siehe Startrails Antwort) für den Hobby-Bereich gezeigt werden:

Es ist fast immer ein Modell der Marken "Celestron" oder "Meade" zu sehen, die seit Jahrzehnten marktführend in diesem Bereich sind. Sehr oft, aber nicht immer, sind das Instrumente der Bauart Schmidt-Cassegrain, die eine kompakte Konstruktion mit ansehnlicher Brennweite vereinigen.

Bei den gehobenen Modellen ist eine (teils genormte) digitale Ansteuerung der Montierung/Nachführung verfügbar, die unter anderem über einschlägige Planetariumssoftware die Ausrichtung auf ein Objekt der Wahl erlaubt.

Video (Startrail liegt da vollkommen richtig) ist zwar eine Option, allerdings nur bei den hellsten Objekten der Begierde (Planeten und schon eingeschränkt hellere Galaxien bzw. Sterne).

Es gibt zwar passabel auflösende elektronisch restlichtverstärkende Systeme, die guten davon sind allerdings erstens enorm kostspielig und zweitens teilweise eine Domäne gewisser US-Erzeuger, die diese Dinge aufgrund Exportbeschränkungen nicht ins Ausland verkaufen dürfen. Davon abgesehen können sie nur Hell-Dunkel, nicht aber Farbe verstärken.

Wohlgemerkt: das zuletzt Gesagte bezieht sich auf Live-Bilder. Fotografie ist wieder eine ganz andere Sache.

Bei den fortgeschrittensten Modellen von GoTo Instrumenten geht das Auffinden von Himmelsobjekten wirklich vollautomatisch. Dank GPS erkennt das Teleskop seine Lage, die Uhrzeit sowieso und fährt mit den implementierten Schrittmotoren das Objekt der Begierde an.

Teuer sind sie halt (ab mittlerer Öffnung=Lichtstärke) und man lernt nicht wirklich, sich am Nachthimmel zurechtzufinden (was sehr viel Freude & Erfolgserlebnisse in sich birgt). :-)

LG

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