Erhofft er sich zu viel?

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13 Antworten

Mit einem Master in der Tasche sind die 34.000 € im Jahr durchaus realistisch.

Letztendlich kommt es aber auch darauf an, in welcher Region und bei welchem Unternehmen er sich bewirbt.

Bei einem Großkonzern in Baden Württemberg könnten sogar mehr als die 34.000 € drin sein.

Bei einem mittelständigen Unternehmen in Mittelsachsen wird es dann schon schwierig.

Bei dem Berufseinstieg hängt es auch davon ab, wie gut er das Studium abgeschlossen hat.

Es hängt auch davon ab, wo er anfangen will.

In Süddeutschland ist das wenig, da kann man. 40.000 fordern und bekommt dann 38.000

In NRW oder Berlin oder JWD, da geht das.

34.000 p.a. sollte mit Master drin sein. Zumindest als Gehaltsvorstellung kann man die nennen. 

Ob man sich dann für einen guten Job auf ein etwas geringeres Anfangsgehalt einlässt, muss man dann im Einzelfall entscheiden. 

Bei der ersten Stelle würde ich eh nicht auf Gehaltsmaximierung schauen, sondern auf einen Job und einen Arbeitgeber, der sich im Lebenslauf gut macht, un wo man drauf aufbauen kann.

Nö, ist doch realistisch... gut, die etwas mangelhafte Berufserfahrung, die ein Problem darstellen könnte, wurde ja hier schon angesprochen... aber immerhin hat er Berufserfahrung und das bei einer ordentlichen Firma. 

Hätte er vielleicht so 3-6 Monate Berufserfahrung wärs wohl optimal aber man kann nicht alles haben und die Personaler wissen das auch. 

Denk' aber daran, dass es heute Standard ist dutzende Bewerbungen zu schreiben um einen Job zu kriegen (einfach, sodass ihr nach den ersten Absagen nicht die Hoffnung verliert).

34k brutto pro Jahr ist für einen Master ja sogar Bachelor Maschinenbau viel zu wenig. Als Beispiel ist das Einstiegsgehalt für Ing in Niedersachsen im ersten Jahr laut IGM Gruppe 11 etwas mehr als 48k brutto/Jahr in einer 35 h Woche ohne Sonderzahlungen. Dienstleister zahlen btw etw 45 k.

Wenn er 34 k als vorstellung nennt wird er abgewiesen da er sich damut massiv schlechter einschätzt als der Standard

Der Tarifvertrag muss ja nicht bindend sein. In meiner Branche gibt es auch einen solchen Vertrag.

Wenn es danach ginge, müsste ich monatlich knapp 1.000 € mehr verdienen.

Letztendlich ist es aber so, dass ich in meiner Region schon fast ein fürstliches Gehalt bekomme.

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@ChristianLE

Das ist dann aber dein Problem, dass du dich lediglich untertariflich verkauft hast.

Es ist nicht so schwer in ein Unternehmen zu kommen, welches nach Tarif zahlt.

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Sollte eigentlich hinhauen. Ich bin techn. Produktdesigner (/Ausbildung), also sowas wie Maschinenbau light und bin in einem kleinen Betrieb mit nicht viel Spielraum.

Ich bekam 2100 als Einstiegsgehalt ohne hart zu Verhandeln allerdings auch mit einem guten Abschluss und hab während meiner Ausbildung schon viel Eigenverantwortlich gemacht.

Wenn der Betrieb dich nicht kennt ist es natürlich schwieriger aber als Master mit gutem Abschluss machbar

Nun es kommt nicht nur darauf an, welchen Abschluss man hat (natürlich auch), sondern wie der Mensch drauf ist.

Es gibt welche im gleichen Studiengang, die sitzen da drin und wollen dadurch Kompetenz Erlangen.
Dann gibt es andere, die es wirklich wollen, die sich auch außerhalb damit beschäftigen, die selber Ideen haben und das Studium eigentlich nur als Gerüst / Ansprechpartner / Notwendigkeit sehen um so richtig durchstarten zu können.

So gibt es halt austauschbare ingineure die um 8 ins Büro kommen, ihre Arbeit (auf Anweisung) erledigen und um 4 nach hause gehen. Da ist man mit 35000 netto schon gut bedient, erst recht als Einsteiger.
Dann gibt es ingineure die ihren A**** aufreißen, voll durchstarten, MITDENKEN, Verantwortung und Projekte übernehmen (und zwar mehr als sie "müssen"). Das honoriert der Arbeitgeber in der Regel mit Führungspositionen und Gehältern 10.000+\monat

Von daher sagt ein Studienabschluss ersteinmal nicht viel übers Gehalt. Das gilt genauso für Ärzte und Co.: wieso gibt es welche die mit 40 als Chefarzt durchstarten und welche die mit 65 immernoch als einfacher Arzt in der Klinik rumgurken und ihren kompetenzkreis kaum erweitern

Ja genau, alle Ingenieure die nicht 120.000 € Einkommen im Jahr haben, übernehmen keine Verantwortung, reißen sich nich den A auf, machen nur Dienst nach Vorschrift und denken nicht mit.

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Offensichtlich gehörst du zu denen, die nicht so gut mitdenken können und hast deshalb weder Intension meines Kommentars, noch evtl. Hyperbeln zur Verdeutlichung verstanden.

Gut Glück weiterhin!

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@MrMoccachino

Dir ist aber schon klar, dass bei einer Frage nach einer realistischen Gehaltsforderung, eine Hyperbel-Antwort weder hilfreich noch sinnvoll oder lustig ist.
Du hast keine Information beizusteuern sondern nur haltlose Behauptungen:
http://www.ingenieurkarriere.de/magazin/gehalt/wie-viel-maschinenbauingenieure-verdienen

50% mehr als ein Teamleiter, ja sicher.
Gibt es solche Jobs? Natürlich
Gibt es genug als das man einen davon sicher mit Leistung und Fleiß erreichen könnte? wohl kaum, dafür reicht nichmal viel Glück aus.

Ebenso ist das genannte "gut bediente" Einsteigergehalt völlig überzogen. Das ist doch keine Hyperbel mehr, wenn man behauptet ein Einsteiger mit 7h/Tag könne mit 55 - 60 k brutto nach Hause gehen. Das ist einfach nur Märchenerzählerei.

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Ich sage erneut, dass ich das niemals behauptet habe, lies bitte nocheinmal meinen Kommentar, vielleicht verstehst du es dann

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Er hat zwar kaum Erfahrung, aber 34.000 sollten drin sein...

34k brutto Jahresverdienst ist für einen Maschinenbau-Master eh nicht die Welt. Das einzige Problem ist, der gute mann halt halt nichtmal irgendeine Berufserfahrung.

Hallo.

Doch eine Grundlager schon, aber ob er es bekommt reines Verhandlungsgeschick.

Mit Gruß

Bernd von Bley 1914

Das ist viel zu wenig!

"...vorgekaukelten Fachkräftemangel..."

Richtig erkannt und dafür Daumen rauf.

34T für einen Master im Maschinenbau ist eigentlich ein schlechter Scherz, selbst für einen Einsteiger. Aber die Realität sieht wohl so aus.

Die Mär vom angeblichen Fachkräftemangel wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer.

Eine Menge hochqualifizierte Leute suchen händeringend nach entsprechenden Jobs. Fake- Jobs sind dabei eher die Regel als die Ausnahme.

Es ist sehr schwierig, mit einem niedrigen Anfangsgehalt nach und nach durch Gehaltsverhandlungen auf das entsprechende Niveau zu kommen.

Aber wenn man diese Chance ablehnt, kann es sein, das die nächsten Möglichkeiten noch schlechter sind.

Airbus klingt nicht schlecht im Lebenslauf, und nach einiger Berufserfahrung kann man sich ja woanders anbieten und verbessern.

Wenn eine so große Menge hochqualifiziertr Ingenieure einen Job suchen würden, dann hätten wir sicherlich nicht die Probleme unsere offenen Stellen mit gutem Personal zu besetzen, die wir haben.

Leider sieht die Realität anders aus.

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Naja der Fachkräftemangel existiert schon, er wird nur meist unvollständig wiedergegeben.

Es muss korrek lauten Mangel an Fachkräften die für ein Appel und ein Ei arbeiten ;-)

Aber letztlich muss man ja auch in die Zukunft blicken und da kann man in der globalisierten Welt nicht jede lokale Lohnentwicklung extrapolieren und als Standard ansehen.

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Ist er sich sicher das ihm 2000€ Netto reichen ? 

Er bezieht eine 1-Zimmer Wohnung.

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wie schafft man denn von 2800 brutto zu 2000 netto?
Da brauchts schon einige Kinder und/oder Lohnsteuerklasse 3

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