Erhöhung der Miete

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7 Antworten

Zum Beispiel? Jedenfalls für Fassadenanstrich überhaupt nicht. Ansonsten ist deine Frage zu unkonkret.

Um NULL, da der Fassadenanstrich eine reine Instandhaltungsmaßnahme zu Lasten allein des Eigentümers des Hauses ist. Er hat doe Kosten hierfür aus der so genannten Instandhaltungsrücklage zu bestreiten, die bei guter kaufmännischer Führung bei10...15 Prozent der vereinnaghmnten Grundmieten liegen sollte (je nach Alter und Beschaffenheit des Gebäudes). Zumeist wird hier aber (zugunsten erhöhter Rendite für den Eigentümer) geschlampt und man versucht dann - ganz nach dem Motto: meistens klappt's - den Mieter zur Kasse zu bitten. Umlagefähig dem Recht nach sind aber nur solche Aufwendungen im Rahmen einer Sanierung des Gebäudes, die ausweislich als Modernisierung zum vorherigen Zustand darstellbar sind. Das nennt man dann Modernisierungsumlage. Regelmäßig wird bei Sanierungen ein Prozentsatz als Modernisierung ausgewiesen. Diesem Prozentsatz nach werden die Gesamtaufwendungen für Sanierungsmaßnahmen dann zu regelmäßig 10 Prozent p.a. auf Mieter umgelegt. WICHTIG: nach 3 Jahren Laufzeit als Modernisierungsumlage zur Grundmiete geht dieser Betrag dann in den Grundmietsockel ein, das heißt bildet sich aus beiden Beträgen zusammen dann die neue Grundmiete, von der aus weiter angepaßt (gesteigert wird; bis zu 2o Prozent binnen 3 Jahren - so läßt es der Gesetzgeber zu).

In der Regel kann der Vermieter nach dem neuen Mietgesetz jederzeit um 10% Jährlich die Miete erhöhen ,muss dann aber nach 3 mal ein Jahr aussetzen oder einmalig 30% erhöhen und danach 3 Jahre aussetzten. Je nachdem wie der Vermieter das macht ist Ihm selber überlassen. Die Örtlichen anerkannten Mietspiegel sind keine Festen Richtwerte . Sie dienen dem Vermieter nur als Leitwert wohin er die Miete Bewegen kann bzw. wieviiel andere dafür Verlangen (im Durchschnitt) .Würde sich jeder Vermieter an den Mietspiegel halten dann wären die Mieten deutlich besser und das Angebot auch klarer !. Deweiteren könnten sich auch viele eher eine Wohnung sich leisten !.

Lies doch noch einmal ganz in Ruhe den § 558 BGB. Und Du wirst merken, dass die Kappungsgrenze bei 20% in drei Jahren gilt.

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@Tabaluga1961

die aktuelle Verision ist anders als du vorgibst Volker13. Es nutzt nix § zu zitieren und dann auf den Alten Stand zu beharren.

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@Fugenfuzzi: 10 %/Jahr-Regelung gibt es nicht und die Höchstgrenze innerhalb von 3 Jahren ist insg. 20 % im Vergleich zum Beginn dieser 3-Jahreszeit.

Aktuelles Gesetz hier: http://dejure.org/gesetze/BGB/558.html oder meinst Du ein anderes (außerhalb Deutschlands vielleicht)?

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Na das ist ja mal was ganz Neues, allerdings völlig FALSCH!!!

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@albatros

Schön das du deine eigenen Infos als Falsch ansiehst .Endlich mal wer der Einsichtig ist :D

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Etwas dürftig die Informationen. Fassadenanstrich, wenn nicht in Verbindung mit Wärmeschutzmaßnahmen ist nicht umlagefähig und somit 0% Erhöhung. MfG

Ein bloßer Fassadenanstrich rechtfertigt keine Mieterhöhung, da es sich um keine Modernisierungsmaßnahme handelt.

Ein reiner Anstrich der Fassade kann nicht Anlass für eine Mieterhöhung sein.

Falls die Fassade wärmegedämmt wurde, dann können die Kosten der Modernisierung umgelegt werden. Aber auch da ist ganz genau festgelegt, wieviel umgelegt werden darf bzw. was nicht umgelegt werden darf und was bei den Kosten in Abzug zu bringen ist.

Eine Mieterhöhung kann auch in Anpassung an den Mietspiegel erfolgen. Auch hier gibt es klare Spielregeln.

Wenn der Vermieter lapidas schreibt. Wegen Fassadenanstrich wird die Miete ab.... um xxx € erhöht, dann solltest du der Mieterhöhung schlicht und einfach widersprechen mit dem Hinweis: ausreichend Begründung fehlt

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