Erhöhtes Beförderungsentgelt.. Verjährt?

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5 Antworten

Das geht aus deinem Text nicht ganz hervor: Die normale zivilrechtliche Verjährung beträgt 3 Jahre, allerdings wird sie gehemmt (also ausgesetzt), sofern ein Mahnbescheid zugestellt wird (§204 ZPO). Sofern die 2,5 Jahre bis zur Zustellung des Mahnbescheid stimmen ist alles von Seiten des Gläubigers rechtzeitig gemacht worden und du bist nicht aus dem Schneider.

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Kommentar von kevin1905
14.08.2016, 20:14

Der Mahnbescheid hemmt aber nur für 6 Monate (§ 204 Abs. 2 BGB).

Wäre die Regelverjährung eigentlich am 01.01.2015 eingetreten, so würde der Zeitpunkt durch den MB auf den 01.07.2015 verschoben.

Wenn also bis dahin keine Klage erhoben wurde, ist mittlerweile durchaus Verjährung eingetreten.

Strafrechtlich ist die Kiste auch durch.

Taterfolg war der Spätsommer 2011 und laut § 78 Abs. 3, Nr 5 StGB tritt die Verjährung aufgrund der Strafandrohung des § 265a StGB nach 3 Jahren ein. Wäre also der Spätsommer 2014.

Die Bitte den Widerspruch zu begründen ist ein Zeichen davon, dass man kein Interesse an der gerichtlichen Feststellung der Forderung hat.

Btw. Einen § 204 ZPO gibt es nicht! Du meinst sicher das § 204 BGB

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Du hast dem Mahnbescheid widersprochen (fristgerecht) hoffentlich, also kann es gar keinen Vollstreckungsbescheid geben.

Nicht titulierte Forderungen aus 2011 sind seit dem 01.01.2015 verjährt.

Dun dun

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Falls da jemand einen Titel gegen dich geholt hat, kannst du 30 Jahre Spass haben. 

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Das sehe ich auch so.
Auch wenm sie Briefe versendet hätten, hätten sie keinen Nachweis.
Wenn dann hätten sie die Briefe per Einschreiben versenden müssen.

Ich würde nichts unterschreiben und erst rechts nicht zurück nehmen.

Bitte sie freundlich um die Einlieferungs- und Zustellbelege.
Diese werden sie nicht haben.

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Wie soll ich reagieren eigentlich ist es doch ganz klar verjährt oder nicht?

So klar ist das bei Weitem nicht.

Mit 14 ist man eingeschränkt rechts- und strafmündig und die Tatsache das Eltern Mahnungen vorenthalten, ändert nichts an den Ansprüchen.

Die kann man leicht so lange aufrecht erhalten, bis Du in der Lage bist, die Forderungen zu begleichen (zum Beispiel Einkommen durch Ausbildungsvergütung).

Auf Verjährung solltest Du daher nicht hoffen, aber dass der Widerspruch zu einem Gerichtsverfahren führen könnte und weitere Kosten auf Dich zukommen könnten, nicht aus den "Augen" verlieren.

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Kommentar von kevin1905
14.08.2016, 12:11

Die Ansprüche sind zivil- und strafrechtlich verjährt.

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