Erhöht sich Krankenkassenbeitrag bei 450€ Job?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Freiwillige Krankenversicherung und Minijob

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die Möglichkeit sich freiwillig zu versichern. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Selbständige, Arbeitnehmer über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Beamte, selbst versicherte Familienangehörige ohne Einkommen oder sonst nicht Berufstätige handeln. Nimmt ein solch freiwillig Versicherter eine geringfügige Beschäftigung auf, dann gelten die gleichen Regeln wie bei Versicherungspflichtigen. Das bedeutet, dass bei geringfügigen Dauerbeschäftigungen (Minijobs) deren Entgelt 450 € im Monat nicht übersteigt, Pauschalbeiträge zu zahlen sind. Der Arbeitgeber hat an die Minijobzentrale 13% Krankenversicherungsbeiträge (für Haushaltsbeschäftigte 5% zur KV ) zu zahlen. Die Zahlung der KV-Beiträge ist unabhängig davon, dass in der Krankenversicherung als Selbstzahler bereits der Höchstbeitrag gezahlt wird.

Handelt es sich bei der geringfügigen Beschäftigung um ein befristetes Arbeitsverhältnis, das auf nicht länger als 2 Monate oder 50 Arbeitstage Zeitdauer befristet ist, dann sind, unabhängig von der Höhe der Entlohnung, keine Pauschalbeiträge zu zahlen. Versicherungspflicht besteht für solche kurzfristigen Beschäftigungen ebenfalls nicht, sofern sie nicht berufsmäßig ausgeübt wird.

http://www.versicherungswissen.org/Minijob/Freiwillige_Krankenversicherung_und_Minijob.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Aenus 08.09.2016, 12:59

Heißt das, dass nur der Arbeitgeber zahlen müsste und ich beitragspflichtigfrei wäre?

0

Sogenannte Minijobs bis 450,-- Euro sind sozialversicherungsfrei.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was heißt hier erhöhen, es werden doch gar keine Beiträge für dich gezahlt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Aenus 08.09.2016, 12:54

Nun, meine Mutter meint, dass durch das 450€ Einkommen eine Beitragsgrenze erreicht werden könnte, durch die sie mehr zahlen muss, da ich bei ihr mitversichert bin.

0
Pucky99 08.09.2016, 12:57
@Aenus

ich nehme mal an du bist familienversichert und somit unter 25 und hast noch keine Ausbildung oder Studium abgeschlossen. Damit wird für dich gar nciht gezahlt. Zumindest, wenn deine Mutter in einer Krankenkasse versichert ist. Bei einer privaten Versicherung ist das anders. Jedenfalls zahlt sie und ihr Arbeitgeber einen gewissen Prozentsatz des Bruttogehalts an die GKV. Dieser Prozentsatz ändert sich nicht. Wenn du mehr als 450 € verdienst, würde das bei dir auch so gemacht werden. Wenn du bis 450 € verdienst passiert nichts.

0
Aenus 08.09.2016, 13:00
@Pucky99

Ok, das dürfte meine Frage beantworten! Vielen Dank!

0
Pucky99 08.09.2016, 13:01
@Aenus

Mit deinem Arbeitgeber musst du allerdings absprechen, wie das mit dem Pauschalbetrag zur Sozialversicherung ist. Das ist aber 1. nicht viel und 2. zahlt meist der Arbeitgeber sowieso. Aber deine Mutter tangiert das nicht.

0
Aenus 08.09.2016, 13:03
@Pucky99

Habe eben nochmal mit ihr gesprochen, sie sagt, dass mein Einkommen
als Schüler zu ihrem dazuzählt und ihr Einkommen steigt und somit auch
der Beitrag an die Kasse?

0
Pucky99 08.09.2016, 13:04
@Aenus

Wie kommt sie denn darauf? Ihr Einkommen hat doch gar ncihts mit deinem Einkommen zu tun.

0
wilees 08.09.2016, 13:06
@Aenus

Wenn Deine Mutter einen sozialversichungspflichtigen Job hat, dann erhöht Dein Einkommen nicht ihren Sozialversicherungsbeitrag. Dein Einkommen hat nichts mit ihren Sozialabgaben zu tun.

0
Aenus 08.09.2016, 13:06
@Pucky99

Habe eben nachgesehen, bei der Krankenkasse wird ein Gesamteinkommen der Familie abgefragt, dieses wird auch durch 450€ erhöht. Somit sollte das Einkommen ansteigen durch meinen 450€ Job.

0
Aenus 08.09.2016, 13:07
@wilees

Sie ist selbstständig, ich weiß nicht, wie sich das dort verhält.

0
Pucky99 08.09.2016, 13:23
@Aenus

Dann ist schonmal nicht in einer Krankenkasse versichert, sondern in einer privaten Krankenversicherung. Da kann das durchaus möglich sein. Dann bist du aber auch nicht familienversichert. D.h. meine annehmen aus dem ersten Kommentar stimmen nicht, also auch die Schlussfolgerung nicht.

0

Was möchtest Du wissen?