erhöht die Höhe des Streitwertes Anwalts und Gerichtskosten

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4 Antworten

Man muß schon alles angeben, sonst kann es Probleme geben. Das Gericht darf man nicht betrügen, sonst geht es einem wie Uli Höneß. Je mehr es zu verteilen gibt, desto höher sind die Anwalts- und Gerichtskosten. Und was wem zusteht, entscheidet auch das Gericht, wobei man schon verhandeln kann, das bekomnst Du, dafür bekomme ich das. Aber unterschlagen sollte man nichts. Wenn einem rechtmäßig was gehört, wird das Gericht das schon berücksichtigen, nur ist das nicht immer so klar, wem was rechtmäßig gehört.

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wenn man bei einer Scheidung Gegenstände und Dinge die klar in eigenen Besitz sind nicht abgeben möchte

...spielt das überhaupt keine Rolle :-O

Denn zum ausgleichspflichtigen Hausrat gehören alle Gegenstände, die der gemeinsamen Lebensführung dien(t)en: insb. die Möbel, das Geschirr, Unterhaltungselektronik, gemeinsame Betwäsche, u.ä., aber auch Sportgeräte und Kunstgegenstände, das geimnsam genutzte Auto u. v. m., die in der Wohnung lagen oder hingen.

Deshalb können sowohl Gegenstände, die beiden Ehegatten gehören, also auch Gegenstände, die nur einem Ehegatten gehören, zum Hausrat zählen. Selbst gemietete oder geleaste Sachen können zum Hausrat gehören.

Falls du schöne Erinnerungen auf deiner Satinbettwäsche zu ihrer Kuschelrock 8 CD hast, werde die beide zusammengerechnet hälftig dinglich oder wertmäßig zu teilen sein :-)

Ausnahmen bilden lediglich persönliche Wäsche, Schmuck persönliche Kleidungsstücke, Schmuck (wenn es sich nicht um ein Familienerbstück oder Krügerrandsammlung als Vermögensanlage handelt), Hobbygegenstände, Sammlungen, persönliche Andenken, Musikinstrumente, Arbeitsmittel.

Wer es vor diesem Hintergrund statt eines Münzwurfs und freiwilliger Übereignung auf ein gerichtliches Hausratteilungsverfahren mit Kostenfestsetzung nach Streitwert ankommen lässt, ist mit dem Klammerbeutel gepudert oder rachsüchtig. Dafür kann er die Hälfte verschenken und sich billiger neu kaufen - aber das sagt einem niemand, zuletzt der eigene Anwalt, der daran wirklich sehr gutes Geld verdient.

G imager761

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Sowohl Anwalt als auch Gerichte berechnen ihre Gebühren an Hand des Streitwerts.

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Ja, der höhere Streitwert erhlht die Kosten.

Warum nicht mit Verstand und gütlich einigen?

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Kommentar von bentimon
09.06.2014, 17:13

mein fairer Vorschlag wird keine Zustimmung bekommen so sieht es wohl aus

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Kommentar von bentimon
09.06.2014, 17:13

mein fairer Vorschlag wird keine Zustimmung bekommen so sieht es wohl aus

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