Erhalte FAZ nicht, soll aber zahlen, was tun?

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6 Antworten

Zahlen wirst Du wohl müssen. Leider. Lerne daraus! Leiste eine Unterschrift selten sofort! Manchmal muss es zwar sein, aber diese -manchmal- musst Du erkennen lernen - z. B. der Paketbote an der Tür -> da musst und kannst Du sofort unterschreiben. Bei allem, wo Du eine Nacht drüber schlafen kannst, unterschreibe nie sofort!

Desweiteren rate ich Dir, alles schriftlich per Briefpost per Einschreiben zu machen. Per mail ist zwar modern, können die aber gut ignorieren: Haben wir nie bekommen ... Bei telefonisch hast Du nie was in der Hand! Bei schriftlichen Briefen mach immer eine Kopie für Dich, die Du behälst als Beweisstück.

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Wenn du die Kündigung nicht schriftlich und fristgerecht erklärt hast, wirst du zahlen müssen.

Wie willst du denn BEWEISEN, dass du die Zeitung nicht bekommen hast?

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Kommentar von Menuett
04.03.2017, 15:31

Z.B. durch eine Aussage des Zeitungsausträgers.

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Hallo,

der § 241a des BGB regelt die unbestellten Leistungen. Wenn du also etwas nicht bestellt hast, es aber trotzdem geliefert bekommst, dann darfst du es sogar behalten und musst nichts dafür zahlen. Dass der Verbraucher die Leistung sogar behalten darf, soll eine Art Abschreckung für die mit unlauteren Mitteln arbeitenden Händler sein. Der § 241a BGB gilt gleichermaßen für einmalige Geschäfte (z.B. wenn eine Flasche Wein unbestellt geliefert wird) und für Dauerschuldverträge (bzw. Leistungen) (Also z.B. Abos). Ich würde einfach eine E-Mail bzw. Einschreiben schicken mit Verweis auf die entsprechende gesetzliche Grundlage und mit dem Hinweis, dass du nicht zu leisten brauchst.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Grüße

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Kommentar von Oltagorn
04.03.2017, 13:54

Vielen Dank. Leider handelt es sich hier ja um die FAZ-Tagesausgabe, die ich tatsächlich per Probeabo bestellt habe. Das illegitime SZ-Abo hatte ich gekündigt.

Das Problem ist, dass ich trotz mehrerer Hinweise meinerseits seit zwei Monaten keine Zeitung erhalte und - trotz Immatrikulation - keinen Studentenrabatt bekomme. Die FAZ antwortet und hilft mir dabei auch null. Muss ich das zahlen? Das wäre ja kein Handel, sondern ein Geldgeschenk meinerseits, das ich nicht leisten will.

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Wende dich an die Verbraucherzentrale. Dort bekommst du zum günstigen Preis kompetente Hilfe von einem ,Anwalt. Die meisten Anbieter knicken schon ein, wenn sie den Briefkopf sehen. ;)

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Die Standardausrede ist "Ich bekomme keine Zeitung". dann wird dem Richter erklärt das 10000 Zeitungen per Post raus gehen und du der einzige bist bei dem Wochenlang nichts ankommt. So wird das nichts. Alle Abos per Einschreiben Rückschein kündigen. Dann eine Strafanzeige bei der Polizei erstatten "FALLS" du meinst man hat dich bei der Unterschrift betrogen. Und wenn man nicht lesen kann - braucht man auch nicht an der Uni rumschleichen

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Kommentar von Oltagorn
04.03.2017, 13:57

Danke, nur geht es mir leider weder um Ausreden noch um Leseprobleme, beidem wäre abzuhelfen. Ich kriege seit zwei Monaten trotz vieler Hinweise keine Zeitung und mein Tarif entspricht nicht meinem Studentenstatus. Beides wird ignoriert, kurzum: Ich soll der FAZ Geld schenken ohne Gegenleistung. Legitim? Was kann ich tun?

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Also ich würde alle Abbuchungen zurück holen, die man kann. Nichts zahlen. Sollen sie doch erst mal die Zeitung liefern.

FAZ die haben einen Ruf zu verlieren.

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