Erfahrungswerte als Vertriebspartner Fristo

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2 Antworten

Blos die Finger davon lassen. Außer Du weißt nicht mehr ein noch aus und hast gerade mal 10.000 Euro locker. Mindestens 80 Stunden pro Woche Anwesenheitspflicht. Man kann zwar Aushilfen einstellen, aber dann verdient man gar nichts mehr. Unter dem Strich dürften ca. 4,00 Euro pro Stunde herausschauen. Dann wird man noch regelmäßig vom Gebietsleiter oder Verkaufsleiter drangsaliert. Es sind in Bayern immer ca. 20 Märkte nicht mit einem festen Handelsvertreter besetzt. Das sagt schon alles, oder? Und sogar im Osten gelingt es nur schwer die Märkte mit Handelsvertretern zu besetzen. GF ist im übrigen ein Choleriker. Noch Fragen?

Habe einen der umsatzstärksten Märkte geführt und pro Monat ca. 1000.- draufgezahlt. Fristo läßt sich die fälligen Wartungskosten der Geräte v. Marktleiter bezahlen, egal wie lange oder kurz dieser den Markt geführt hat. Du wirst ständig von Mitarbeitern (mehr als von Kunden) beklaut, musst aber dafür dafür pers. gerade stehen. Stehst ständig, außer Sonntags, von Öffnung bis Schluss, ununterbrochen im Laden, weil du dir keinen einzigen Mitarbeiter leisten kannst. Aber alleine ist es nicht zu schaffen, gerade bei Lieferung, auch wenn diese, wie bei mir dreimal pro Woche um sechs Uhr früh erfolgt. Einmal pro Monat machst du alleine Inventur, jede einzelne, leere, zerbrochene, geklaute Flasche zahlst du. Mein Kollege im Münchner Osten hatte aus Verzweiflung noch zusätzlich die Aufsicht von zwei weiteren Läden übernommen, damit etwas Geld reinkommt. Während seiner Abwesenheit haben ihn seine Mitarbeiter ausgenommen. Sein Minus nach knapp zwei Jahren Fristo: 23.000.-€. Mein Minus nach fünf Monaten: 5.000.-€ Fazit: Finger weg, sonst ist deine Kaution v. 10.000€.- auch schnell weg. Das gesamte Risiko dieses Systems trägst du und ist beinahe so schlimm wie Subway-Sandwiches.

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