Erfahrungsbericht von elektrophysiologischer Untersuchung gesucht Hilfe!

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5 Antworten

Ich habe ein Vorderwandaneurysma mit Ventrikulären Tachykardien und deswegen schon eine EPU hinter mir, leider vergeblich, da ich Amiodaron nehme, konnte die Störung während der Untersuchung nicht ausgelöst werden.

Da das Auslösen von Herzrhythmusstörungen sehr unangenehm sein kann, wird es unter Vollnarkose gemacht. Von der Leiste wird eine Elektrode zum Herzen vorgeschoben, es wird sozusagen eine Karte der Elektrik des Herzens erstellt (Mapping) und wenn die verursachende Stelle gefunden wird, wird sie verödet. Risiken gibt es dabei auch, eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass eine Rhythmusstörung nicht gestoppt werden kann und zum Kammerflimmern führt, was tödlich enden kann. Meist gibt es ordentliche Blutergüsse in der Leiste. Über andere Risiken wirst Du ja auch vorher aufgeklärt.

loveDJ97 22.01.2014, 14:08

Hey. Danke erstmal für deine antwort. Wie war das denn bei deiner EPU? Warst du da voll bei bewusstsein oder hattest du eine narkose? Hast du was gemerkt das du diese katheter im herz hast? War es schmerzhaft? Hast du stromstöße gemerkt. Ich fänds super wenn du mir das noch beantworten könntest.

Mfg

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Die Tabletten haben dann auch dauerhafte Nebenwirkungen. Der "Elektroschock" ist nach einigen Stunden vergessen (dazu bekommt man eine sehr kurz wirkende Narkose).

loveDJ97 23.01.2014, 14:45

Hey. Also das ist wohl wahr. Aber welche nebenwirkungen haben denn solche medikamente zum beispiel? Hast du eig eine EPU mal durchmachen müssen?

Lg

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Hey,

auch ich hatte dieses Problem. Hat in der dritten Klasse angefangen und wurde behandelt als ich 16 war. Nachdem es irgendwann endlich gelungen ist eine kleineren Anfall (trotzdem noch nen Puls von 200 oder so) auf nem Langzeit EKG aufzuzeichnen, bin ich dann in ein Düsseldorfer Krankenhaus gegangen, wo eine EPU gemacht werden sollte.

Während der Untersuchung war ich vollkommen im Reich der Träume, du merkst davon überhaupt nichts! Hinterher musste ich noch ein paar Tage im Krankenhaus verbringen, zwecks Überwachung. Zusätzlich habe ich dann 2mal am Tag Thrombose Spritzen bekommen und musste einen Monat lang noch eine Tablette am Tag nehmen ( auch wegen Thrombose).

Bei mir hat sich nach der Untersuchung ein wirklich fetter blauer Fleck rund um die Einstichstelle (rechter Leisten/ Oberschenkelbereich) gebildet, der auch noch ne Weile angehalten hat. Ich durfte dann auch 4 Wochen lang keinen Sport machen.

Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass ich nach dem, was ich von den Ärzten gehört habe, wohl ein relativ komplizierter Fall gewesen bin.

Lebe jetzt seit ca 3 Jahren ohne Probleme, nach der Behandlung sind die Herzrythmusstörungen nie wieder aufgetreten.

Ich wünsche dir alles Gute.

loveDJ97 13.02.2014, 21:47

Hey. Vielen dank für deine antwort die hilft mir sehr weiter. Sag mal weißt du vielleicht wo genau so eine bahn bei dir lokalisiert wurde? Also in der nähe des av-knotens oder doch eher weiter weg? Das wäre echt noch mal wichtig zu wissen denn die ärzte vermuten das meine bahn recht nah am av-knoten liegt..

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TSFER 13.02.2014, 22:49
@loveDJ97

Puh, ne so genau kann ich dir das leider nicht sagen...

In meinem Arztbrief steht: "Ablations und EPU Befund vom concealed WPW-Syndrom mit postero-lateral links gelegener akzessorischer Bahn a.) Erfolgreiche HF-Ablation der atrialen Insertion nach transseptaler Punktion"

Vielleicht wirst du ja daraus schlau, ich verstehe davon leider zu wenig...

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loveDJ97 14.02.2014, 07:41
@TSFER

Hallo Also ich bin jetzt auch kein arzt aber etwas les ich da schon raus. Also WPW-Syndrom ist halt das mit der bahn. Daraus folgen dann die tachykardien. Und da gibts dann normale und av reentry tachykardien. Bei den reentry tachykardien liegen die bahnen häufig näher am av knoten als bei dem normalen wpw syndrom. Wahrscheinlich wars bei dir eher so ne mischung aus beiden.

Mfg

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Nee, ich habe keine Erfahrung damit aber kann mir vorstellen, dass, das in Narkose gemacht wird. Dann hörst und siehst du nichst. Wenn du die Wahl hast dann wähl die Narkose oder frage danach, ob man das so machen kann. Risiken gibt es bei jeden eingriff. Die Ärzte müssen dich aufklären. Ob Blinddarm oder anderes. Risiko besteht bei jeden eingriff und OP.

Wenn man das nur damit heraus finden kann, dann solltest du es machen lassen, wenn man es positiv ausfällt, dann kannst du jedenfalls geheilt werden.

Also keine Angst. So schlimm wird es nicht werden. Und schmerzhaft, galube ich weniger. Dann würde man was geben wenn das in örtlicher Betäubung gemacht wird, ist es ja betäubt und kann nicht weh tun. Das wird ja nicht einfach so gemacht. Oder meinst du hinterher? Ach, dagegen gibt es dann Schmerzmittel. Nicht verrückt machen. Da gibt es wohl viel schlimmeres.

Autogurt

Anton96 24.01.2014, 12:35

Du bist kein Mediziner und bei dir wurde die Untersuchung auch nocn nie durchgeführt und du hast auch theoretisch keinen Ahnung wie die Untersuchung verläuft. Da stelle ich mir ehllich die Frage warum du dann sie eien Antwort schreibst. Ach ja und angeblich bist du auch nur 12 Jahre alt.

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