Erfahrungen oder Tipps um das Lehramtstudium mit Depression abzuschließen?

6 Antworten

Ich schätze mal, wichtig ist erst einmal, über die Probleme zu sprechen und nette Leute um dich rum zu haben, die dich aufbauen und dein Selbstbewusstsein stärken können. Mir hat es auch immer geholfen, irgendwelche Pläne gemacht zu haben, was ich machen könnte, wenn das nicht klappt. Ich hatte man im Referendariat ne sehr anstrengende Phase, in der meine Mentoren mir jegliches Selbstbewusstsein, irgendetwas zu können, genommen haben, da sie mich regelmäßig fertig gemacht und bei kleinsten Fehlern richtig vorgeführt haben. Mir hat es echt geholfen, mir einen Plan zu machen, was ich machen könnte, falls ich das Ref nicht schaffe. Ich hatte schon nach Stellenanzeigen gesucht, die mich interessiert hätten und die zu meinem Studium gepasst hätten und war dadurch sehr viel selbstbewusster, weil ich wusste, es ist nicht alles vorbei, wenn ich die Prüfung nicht bestehen sollte und ich hab noch Alternativen.

Du solltest aber auch, wenn du im Studium schon so Schwierigkeiten hast, dir gut überlegen, ob du das Ref machen möchtest! Im Zweifelsfall stehst du mit einem Lehramtsstudium ohne Ref besser da als mit einem abgebrochenen oder endgültig nicht bestandenen Ref. Es gibt mit so ziemlich jeglichen Fächerkombinationen mit einem abgeschlossenen Lehramtsstudium auch andere Berufsmöglichkeiten als ins Ref und in die Schule zu gehen! An manchen alternativen Schulformen (Waldorfschule) brauchst du auch kein "normales" Ref, sondern eine spezielle Waldorfpädagogik-Ausbildung.

Also, mit guten Freunden oder Familienmitgliedern, schönen Plänen für die Zukunft... wirst du das mit dem Studium hinbekommen! Und danach kannst du dir dann noch Gedanken machen, was du mit dem Studium dann machst und ob du wirklich ins Ref willst!

Viel Erfolg!

Ich würde dir in jedem Fall raten, dein Studium abzuschließen und dich dafür nach Kräften zu engagieren. Ein abgeschlossenens Studium, egal ob man diesen Beruf später dann antritt oder nicht, ist immer ein wichtiger Schritt für die eigene Persönlichkeit und ein Erfolgserlebnis.

Wenn du es schaffst, aus deiner Depression heraus wieder gesund zu werden, kannst du gestärkt und mit feinen Sinnen ausgestattet später auch mal das Lehramt antreten.

Nur gesundheitlich angeschlagen macht das keinen Sinn, da stimme ich mit anderen Ratgebern durchaus überein.

Mit einer Sozialen Phobie als Lehrer arbeiten?! Das ist sehr schwierig. Du hast immer mit Kindern und nicht einfachen Eltern zu tun. 

Was hat denn die Beratung gesagt? Was sagt der Therapeut. Die kennen dich besser. 

Studium mit Depression abschließen/Erfahrung?

Hallo

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Es ist das erste Mal,dass ich so eine Seite benutze,aber ich bin sehr verzweifelt und möchte eure Meinungen hören.

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Im Großen und ganzen kann man sagen dass ich psychisch ziemlich kaputt bin und deshalb nicht in der Lage eine Beziehung zu führen. Doch mit Jungs/ Männern hatte ich schon immer Glück, meine letzte Beziehung war von mir erst nicht gewollt , doch mein ex war für mich da und hat sich um mich gekümmert und mir gut getan. Nach einem Jahr haben wir uns dann getrennt aufgrund von Meinungsverschiedenheiten.

Jetzt bin ich in die nächste Beziehung reingeraten und habe jemanden gefunden,der so gut zu mir passt und den ich nie wieder gehen lassen möchte, doch ich fühle mich psychisch nicht bereit. Wir haben uns gesagt, das wir für immer zusammen bleiben wollen und das will ich auch aber ich brauche eine Pause um psychisch wieder stabil zu werden. Diese Pause würde ihn aber verletzen, ich habe Angst darum zu bitten obwohl er meine Lage kennt und wir über alles reden können. Er möchte mich unterstützen aber ich kann das nur alleine. Was sagt ihr?

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überdurchschnittlich intelligent und Schulverweigerer

Hallo,

mein Sohn ist 16 Jahre alt und Schulverweigerer. Er war 2 mal in stationärer Behandlung und die haben ihn nicht viel weitergebracht. Er ist während der Behandlung zwar regelmäßig in die externe Schule gegangen aber nachdem er wieder zu Hause war, hat es nach wenigen Wochen doch nicht mehr funktioniert. Das lag auch an Spannungen zwischen uns geschiedenen Eltern. Nun soll er in eine betreute Wohngruppe für 1/2 Jahr (Clearing) und hat auch schon einen Platz. Gestern sollte es losgehen aber er hat auf den letzten Drücker einen Rückzieher gemacht. Er kann sich nirgendwo zu Hause fühlen. Mein Sohn ist überdurchschnittlich begabt, was ihm aber nicht weiterhilft. Nach den 2 Klinikaufenthalten hat er die Hoffnung verloren, dass eine weitere Maßnahme ihn weiterbringt. Er macht total zu. Er hat außerdem eine soz. Phobie und eine mittelgradige Depression. Im Moment machen ihm seine Ängste auf Grund des Stress in den letzten Tagen sehr zu schaffen. Vielleicht hat jemand Ähnliches erlebt und kann mir davon berichten.

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hallebad

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