Erfahrungen mit Wärmepumpe?

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10 Antworten

Hallo Billy,

wir haben zuhause ein Wärmepumpensystem eingebaut. Vorteile gibt es genug:

  • saubere Energiequelle
  • läuft emisionsfrei
  • geringer Wärmeentzug aus der Erde
  • keine eigene Lagerung, kein Kamin notwendig
  • kostengünstig & energieeffizient (wieviel % bzw. Euros man genau einsparen kann, hängt von vielen Faktoren ab, die du leider nicht erwähnt hast...)
  • einfache Wartung
  • auch im Sommer nutzbar, nämlich als Kühlung
  • unabhängig (z.B. wenn Putin wieder das Gas abdreht...)

alles in allem kann ich dir/euch eine Wärmepumpe sehr empfehlen! Wie gesagt, Kosten- und Energieeinsparung hängt von Fläche, Marke etc. ab. Wir haben eine zertifizierte Schnauer Wärmepumpe. Die sind gut.

Bei weiteren Fragen, bitte melden.

Liebe Grüße, Götz

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Du bist falsch informiert wen du glaubst du sparst damit Strom den damit zahlst du wesentlich drauf bei den Betriebskosten So ist das zb im Winter bzw wen geheizt werden mus.

Bevor du dich entscheidest erkundige dich mal nach den betriebskosten den die sind heftig hoch .

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Also mit konkreten Zahlen wäre ich sehr vorsichtig.
Zumindest wenn es um ein komplexes Objekt wie ein Haus geht.

Die beste Wärmepumpe bringt Dir nichts, wenn das Haus bspw. nicht ausreichend gedämmt ist, die Pumpe über- bzw. unterdimensioniert ist oder die Wärmeverteilung im Haus nicht gewährleistet ist.
Normalerweise sollte das eine Fachfirma - mit dem entsprechenden Leumund berechnen und ausführen.

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Jede Menge, denn ich plane und dimensioniere derartige Anlagen.

Bis zu ~ 80% kostenlose Umweltenergie sind möglich. Setzt allerdings voraus, dass die Gesamtanlage "wärmepumpenfreundlich" dimensioniert wurde.

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Die WP muss von einem Fachbetrieb für das jeweilige Objekt berechnet werden. Ebenso sollte ein Fachbetrieb die gesamte Heizung und WP installieren. 

Bei korrekter Auslegung und Installation benötigt eine gute WP 1kWh um daraus 3-4 kWh Wärme zu erzeugen. Also spart eine WP 66-75% Strom.

Da Strom recht teuer ist dauert die Amortisation gegenüber einer modernen Gasbrennwertheizung länger. Aus Umweltschutzgründen ist eine WP jeder Fossilbrennstoffheizung haushoch überlegen. Wenn der Strom für die Wärmepumpe auch noch regenerativ erzeugt wurde ist alles perfekt.

Gas, Öl und Kohle sind viel zu schade, um sie zu verbrennen. Aber sie sind billig und deshalb nehmen die meisten keine Rücksicht auf Nachhaltigkeit, kommende Generationen etc.

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Hallo,

Wärmepumpen sind sinnig, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, d.h. wenn die Peripherie so installiert und eingestellt ist, dass diese Wärmepumpen im vorgesehenen Betriebsfenster arbeiten. In sehr vielen Fällen ist das nicht der Fall, weil die installierende Firma/der Planer hierüber zu wenig Kenntnisse hat und/oder zu knapp kalkuliert.  

Generell kann die Aussage "Energie/Kosteneinsparung von 90%" keinesfalls gelten. Das ist fachlicher Unsinn. Eine Wärmepumpe wird mit Strom betrieben, der ca. 2-3x so teuer ist wie Gas oder Öl, so dass die Wärmepumpe aus 1 kWh Strom mindestens 3,5 kWh Wärme produzieren muss, um in die Wirtschaftlichkeitszone zu gelangen. Tut sie dies nicht, ist sie weder ökologisch noch ökonomisch.    

Generell gilt: Luftwärmepumpen sind einsatztechnisch kritisch (Wirtschaftlichkeit meist kaum gegeben), wasser- oder erdreichbasierte Wärmepumpen sind besser - allerdings bei deutlich größeren Investitionskosten.

Unbedingt beachten: Ist dein Haus wenig gedämmt, benötigst du hohe Vorlauftemperaturen, worauf die Wärmepumpen mit schlechtem Wirkungsgrad reagiert.

An den Aussagen merkst du, dass der Einsatz eines engagierten Planers sehr wichtig ist, sonst wird die Anschaffung zum Eigentor.

Gruß Ralph    

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Hallo, ich habe mein Haus vor 3 Jahren Gebaut und eigentlich kamm nur die Wärmepumpe in Frage da diese Wärmeerzeugen die Umweltfreundlichste ist und in Zukunft auch die einzige bleiben wird (Öl und Gas wird in der Zukunft Wahrscheinlich sehr teuer werden).

Als ich gebaut habe wurde mir von den Nachbar die auch eine Wärmepumpen haben die Firma derofenfuchs in Hamburg empfohlen, die haben mich auf vieles aufmerksam gemacht wie überdimensionierung, Schallpegel zum Nachbarn Kondenswasser vereisung und so weiter.

Es sind viele punkte zu beachten ich würde immer mir professionele hilfe holen. Ich habe mich den für eine Mitsubishi Wärmepumpe entschieden da die wohl die besten seien sollen.

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Hallo, ich habe mein Haus vor 3 Jahren Gebaut und eigentlich kamm nur die Wärmepumpe in Frage da diese Wärmeerzeugen die Umweltfreundlichste ist und in Zukunft auch die einzige bleiben wird (Öl und Gas wird in der Zukunft Wahrscheinlich sehr teuer werden).

Als ich gebaut habe wurde mir von den Nachbar die auch eine Wärmepumpen haben die Firma derofenfuchs in Hamburg empfohlen, die haben mich auf vieles aufmerksam gemacht wie überdimensionierung, Schallpegel zum Nachbarn Kondenswasser vereisung und so weiter.

Es sind viele punkte zu beachten ich würde immer mir professionele hilfe holen. Ich habe mich den für eine Mitsubishi Wärmepumpe entschieden da die wohl die besten seien sollen.

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Einfach mal in eine der Zahlreichen WP-Datenbanken sehen wie waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de. Da findest Du vielleicht eine WP in einem ähnlichen Objekt wie bei Dir.

Wir betreiben hier unsere Erd-WP seit 1977 und sind nach wie vor sehr zufrieden damit. Die WP wurde aber gleich in dem Neubau eingeplant. Sie wurde 2008 erneuert da das ganze Drumherum (Ventile usw.) marode war.

Mehr Informationen von Nutzern und Installationsbetrieben findest Du unter haustechnikdialog.de/Forum/30/Waermepumpen.
Da findest Du auch viele nützliche Tipps und kannst Fragen zu WP stellen.


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Das kommt drauf an, welches System du hast. Ich habe eine Wärmepumpe mit einer Erdsonde (Tiefenbohrung). Zusätzliche Unterstützung durch Solar und Kühlfunktion. Das funktioniert aber nur bei kompletter Fußbodenheizung. Mein gesamter Energieverbrauch pro Jahr einschließlich Haushaltsstrom einschließlich Warmwasseraufbereitung ist 5000 kWh, bei einem Niedrigenergiehaus und einer Wohnfläche von 170 qm.

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