Erfahrungen mit komplett blinden Pferden?

5 Antworten

Hast Du es schon mal mit massieren an bestimmten Punkten versucht? Viele mögen es am Mähnenkamm, am Atlas, Genick oder unterm Kinn gekrault zu werden. Wenn ich zu ihm gehe, dann würde ich ihn vorher ansprechen und die ganze Zeit mit ihm reden, damit er weiß, wo Du gerade bist und nicht plötzlich vor oder hinter ihm stehst - ich denke das Treten ist reines Schutzverhalten - er sieht ja nichts und gefrustet ist er mit Sicherheit auch.

Wenn Du ernsthaft etwas verbessern willst, dann lass mal einen Horsemanshiptrainer kommen, der hilft Dir.

Hmmm, für mich klingt das weniger nach Missmut, als dass er einfach unsicher und ängstlich ist. Da er ja ein Fluchttier ist und nicht sehen kann, muss er sich auf seine Ohren verlassen und seiner Umgebung trauen. Ich würde ganz langsam anfangen und viel mit ihm reden. Vielleicht hilft es ihm, wenn du ihn putzt und ein guter Kumpel neben ihm steht der ihm Sicherheit gibt.

Clickertraining ist super, wobei ich das bei einem blinden Tier noch nie versucht habe. Ansonsten gibt es doch die Sandra Schneider http://www.westerntrainerin.com/ die auch bei den Pferdeprofis auf Vox samstags zu sehen ist. Eigentlich halte ich ja nicht viel von solchen Formaten, aber sie macht das mit ganz viel Liebe und Geduld. Schau doch mal bei ihrer Seite vorbei.

Hey,

vielen Dank für die Antwort.

Naja von den "Pferdeprofis" von Vox halte ich gar nichts :-D

Also ich habe seit über 20 Jahren Pferde. An sich hast du da völlig Recht, mit der Angst. Aber z.b. beim eindecken(Beinschnüre) tritt er auch ganz gern. Und meistens frisst er dabei, ist total entspannt. Und auch beim putzen frisst er Heu...da haben wir wirklich alles versucht.

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@dewitzi

Hmm, manche sind natürlich auch manchmal einfach eher schlecht drauf und mögen etwas einfach nicht. Da kann man nur versuchen, ihm die Sache zu versüßen. Ich find die Sandra Schneider trotzdem ganz nett, die scheint das jedenfalls mit viel Liebe und Geduld zu machen.

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naja er sieht dich ja nicht... direkte Erfahrung habe ich nich aber ich würde es in diesem fall wirklich mit klickertraining oder etwas ähnlichm versuchen. Normalerweise kommunizieren mensch und Pferd überwiegend über den körper da das wegfällt musst du Geräusche nehmen...

z.B. Hufe kratzen: Wenn er Ihn nicht gibt feste und harte stimme und immer wieder probieren wenn er sie gibt ganz überschwenglich loben und vllt auch ein leckerlie geben (das kann man dann auhch mit dem klickern verbinden) und so dann ranarbeiten bis er versteh was du von ihm willst, wann er brav und wann er böse ist, ohne das er dich sieht

hey..vielen dank :-)

hast du erfahrungen mit dem klickertraining....funktioniert das? also die standardsachen habe ich alle schon versucht

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@dewitzi

ich habe klickertraining selbst noch nicht gemacht weil ich das mit Gestik gemacht habe aber das prinip ist das gleiche. Das Pferd verbindet ein geräusch oder eine Gestik was auch immer mit einer Belohnung. Sprich wenn es klickt hab ich was gut gemacht und bekomme ein leckerlie.

Also so habe ich das gemacht.. vllt googelst du einfach mal :)

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