Erfahrungen mit einem Elektroauto?

8 Antworten

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Hallo @ AnyBody345, verzweifelter Sucher,

ja, mein E-Auto ist schlecht vergleichbar mit dem jetzigen Angebot und deswegen nutze ich es ausschließlich als City-Hopper bei vorheriger exakter Routenplanung - doch gelegentliche spontane Umleitungen (Wasserrohrbruch, deswegen Straßenarbeiten) bringen mich doch in Reichweiten-Bedrängnis.

Anfänglich bestanden (kostenlos nutzbare) Ladestationen in der Innenstadt, jene Parkplätze ausschließlich nutzbar für E-Autos. Wenn ich mal parken wollte, stand ein benziner oder ein Diesel drauf. Die (seltenen) Beschwerden wurden nun dadurch abgeschafft, dass diese Ladestationen entfernt wurden.Hier sind wir beim Hauptproblem.

Zuerst hatte ich ebenfalls mit Schabernack zu kämpfen, als mein Auto auf der Straße stand - öfters zogen Kinder den Stecker raus. Dies ließ erst dann nach, als ich eine Alarmanlage einbaute (Netzstecker raus, Hupe an). Später Gartenzaun versetzt, eigener Stellplatz - dann war abolute Ruhe mit dem Unfug.

Und deswegen muss ich mich @WosIstLos anschließen - wenn Auto außerhalb 'Reichweite' ist das fast ein Ausschlusskriterium zum Erwerb/Besitz eines E-Autos.

Hierbei müsste eine Gesetzesregelung greifen [... einem E-Autofahrer muss die Möglichkeit einer distanz-nahen Lademöglichkeit geboten werden ... Selbst bei Hausgemeinschaften gibt es Streitigkeiten, wenn jemand ein Kabel über das Grundstück legt oder eine Steckdose (Hauswand, Tiefgarage ...) installieren will.]

Diesen wichtigen Aspekt bedenkt kaum jemand, schon gar kein Politiker - außerdem gab es oft Diskrepanzen zwischen Gesetzen und deren Durchführungs-Bestimmungen.Fazit: Wenn das E-Auto einen unsicheren Schlafplatz hat - hmmm.

Erst mal dieses Problem (individuell) lösen, dann Auto-Wechsel.

Viel Erfolg.

Eine Bekannte zog um aus eigenem Haus mit Stellplatz in Eigentumswohnung mit Stellplatz (150 m, Balkon 2. Stockwerk) und Garage (70 m).

Hausgemeinschaft:

Soll halt ihren Benziner weiter fahren. Anbringen einer Steckdose oder Verlegen eines Kabels gibts nicht. 'Wo kämen wir da hin, wenn jeder ...'

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@Pauli010

.. und Steckdose/Kabel ist auch bei jedem Auto sinnvoll: Nachladen im Winter, Staubsauger, Reparaturen (Elektro-Werkzeug) etc..

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Welches Auto hast du denn wenn ich mal fragen darf?

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@AnyBody345

Ich fahr einen uralten (25 J) Kewet ElJet 2 mit BleiSäure. Hat im Winter-Betrieb die beschriebenen VW Käfer-Qualitäten, sonst aber pflegeleicht und als Stadtauto unschlagbar:

Neben smart das einzige Fahrzeug, das legal querparken darf (geringer Radstand und entsprechende Karosserie-Länge).

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Das Ding ist ja abgespaced. Ich sehe da gerade 13 KW , nun habe ich im Internet auch den Fiat 500e gesehen mit 23 KW , der Nissan hat 53 KW N der Renault 43 KW und der Kia hat was in die 70 KW. Das Auto braucht nicht unnötig viel Leistung. Ich wohne ab 1.4. Wieder in Berlin, mein Arbeitsweg beträgt ca. 30 Kilometer. Davon sind ca. 25 Kilometer Stadtautobahn (80 KMH) würden da 23 KW reichen um sicher unterwegs zu sein ?

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@AnyBody345

falsch recherchiert.

Im Schein steht: 6 kW, 61 km/h (also Autobahn-zulässig).

auf dem Motor steht 7,5 kW und es fährt locker 70 durch, 87 Spitze (GPS-Geschwindigkeit). Unschlagbar in der Beschleunigung im 1.Gang, der bis 40 reicht, obwohl man im 3. oder 4. anfahren könnte.

GoKart-Verhalten, da die 4 schweren Akkus (je 63 dN), nahezu am Boden schleifen. 15 m Kurvenradius bei 50 km/h kein Problem (ohne Glatteis).

DC-Motor mit Compound-Wicklung



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1. Normalerweise sind die Batterien nicht derart anfällig. Außerdem hat man auch eine Garantie darauf, die auch den Tausch der Batterie vorsieht, wenn die Kapazität der batterie innerhalb kürzester Zeit nach dem Kauf sehr schnell weniger wird. Dazu musst du aber bei jedem Hersteller individuell schauen. Ein Batterie kostet je nach Größe unterschiedlich viel. 5-10000€ sind es für eine kleine Batterie, die viele ältere EVs haben also um die 22kwh. Bei Teslas, die Batterien von 60kwh bis 100kwh haben bist du gut und gerne auch mit 30000€ und mehr dabei. So ein Austausch auf eigene Kosten ist aber eher unwahrscheinlich. Es kommt auch auf deine Nutzung an, ob du die für Miete oder Kauf entscheidest. Bei 7500km im Jahr z.B. ist ein Miete vielleicht schlauer, weil sehr günstig im Monat aber das musst du wissen. Unterscheidet sich auch wieder von Hersteller zu Hersteller.

2. Die meisten EVs heizen durch die große Batterie zumindest alle aktuellen Modelle. Man sollte damit aber nicht so verschwenderisch sein. Lieber die Jacke anlassen und auf 19 Grad stellen als auf 23 Grad oder so. Die Reichweite kann je nach EV unterschiedlich zurückgehen. Manche sagen im Winter bis zu 20% geringere Reichweite. Es kommt immer auf die Temperatur an. Regen ist nicht ganz so das Problem. 

3. Ja! 0€ für 10 Jahre.

4. Hatte bisher noch kein Auto. Kann daher keine persönliche Einschätzung dazu geben. Aber die Unterhaltskosten sind natürlich günstiger, weil Sprit teurer ist als Strom. Aber wenn man den Kaufpreis mit einberechnet dann ist ein EV in heutzutage meist nicht günstiger oder genauso günstig wie ein konventionelles Fahrzeug. Es gehört eine Portion EV Enthusiasmus dazu, um sich ein EV anzuschaffen.

5. Weiß ich nicht. Aber fragen kostet ja nichts. Wenn du aber eine Ladestation in der Nähe hast sehe ich kein Problem. Normalerweise dürfte keiner das Ladekabel abstöpseln können, weil diese jeweils an der Ladesäule und am Auto fest verriegelt werden.

Ich fahre zwar selbst kein EV, weil ich bisher kein Auto brauche aber trotzdem interessiere ich mich für das Thema sehr und habe schon etwas Allgemeinwissen dazu angehäuft. Wenn du noch fragen hast, dann frag einfach. Wenn es mit dem EV nicht klappt, dann tut es für den Anfang vielleicht ein kleiner Hybrid. Im Stadtverkehr jedenfalls auch sehr hilfreich, um den Verbrauch gering zu halten.

mir geht es in erster Linie um die Umwelt. Aber ich habe schon sehr viel Kontra diesbezüglich bekommen. Am Geld soll es erstmal nicht scheitern, nur stehe ich nicht so darauf Geld für Schnickschnack auszugeben , den man nicht braucht. Vielen Dank für deine Antwort.

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@AnyBody345

Ja das ist auch mein Ansatzpunkt. Es ist durchaus besser für die Umwelt. Aber auch das Fahrgefühl ist was ganz anderes neues. 

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Wer einmal einen Tesla gefahren ist der weiss was die E Autos können.

Bei einem Beschleunigungsrennen mit einem Tesla Modell X P100D und einem Ford Mustang 540 Ps V8 hatte der Mustang keine Chanche Schaut bei Youtube selbst ein Lamborghini hat keine Chanche.

Und bei der Reichweite unter Vollast fährt das Benzin Auto auch nicht weiter!!!!

und wenn erst die Motor Generator Einheiten wie der selfgenerating electrical System US Paten 2012 und selbstspeisender Elektroantrieb 2007 in Deutscjland zum Patent eingetragen sich durchsetzen als Range Extender in Fahrzeugen oder im Stationären Bereich. Warten wir ab was in 10 Jahren auf dem Markt los ist und welche Technik sich durchsetzt oder ganz neu dazu kommt.

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