erfahrungen mit ebook reader?

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2 Antworten

So, hier ne ausführliche Antwort:

Vor 4 Jahren war ich im Urlaub in den USA, also ca. 10 Stunden Flug, dazu noch 2 Inlandsflüge, und die Wartezeit im Flughafen ... Ich hatte 3 Bücher mitgenommen, meine Frau auch. Bis der Urlaub rum war, hatte ich meine 3 Bücher gelesen, die 3 meiner Frau (zum Glück haben mich die auch interessiert), und noch 1 vor Ort gekauft. Dementsprechend schwer war auch mein Gepäck. Darum beschloß ich mir einen ebook-Reader zu kaufen. Das war damals das Bebook. Mittlerweile habe ich einen neuen (Pocketbook Touch). Das Bebook war an sich zwar noch o.k, aber manche Tasten haben nicht mehr so gut reagiert. Dazu kommt noch, daß das Bebook langsam war, verglichen mit aktuellen Readern. Und es hat keinen Touchscreen. Aber es ist immer noch funktionsfähig.

Beim lesen ist es mir egal ob ich ein Buch lese, oder auf dem ebook-Reader. Manche Leute sagen ja, ein ebook-Reader würde sich nicht so gut anfühlen, aber zum einen gibt es für die meisten ebook-Reader passende Taschen (aus Leder oder ähnlichem), dadurch fühlen sie sich besser an, als so manches Buch. Und zum anderen: wenn ich lese, dann konzentriere ich mich auf den Text, und nicht auf den Einband ... manche aktuellen ebook-Reader (wie z.B. der Pocketbook Touch) unterstützen auch Silbentrennung, dadurch sehen die ebooks noch besser aus. Ohne Silbentrennung kann es passieren, daß nur 3-4 längere Wörter mit großen Zeilenabstand in einer Zeile stehen.

Zum Sand am Strand ... also ich würde ihn nicht direkt in den Sand egen, also besser ein Handtuch oder was dazwischen. Ich bewahre meinen ebook-Reader immer in einer Klappplastikbox (Frühstücksbox von Tupperware) auf, da ist er sicher vor Feuchtigkeit und Stößen. Aber wenn es nicht gerade einen Sturm am Strand gibt dürfte es nicht so gefährlich für den Reader sein. Mit einem ebook-reader kann man übrigens auch 1a bei direktem Sonnenlicht lesen. Mit anderen Geräten wie iPad oder Smartphone hat man da keine Chance ...

Einen Durchschnittspreis für ebooks zu nennen ... nun, im Schnitt ist es ein paar Euro billiger, als ein gedrucktes Buch. Allerdings gibt es auch viele Bücher kostenlos, LEGAL im Netz. 70 Jahre nach dem Tod des Autors erlischt das Urheberrecht. Darum kann man Bücher von Leuten wie Karl May, Johanna Spyri, Hermann Loens, Jules Verne, Goethe, Schiller, etc. kostenlos herunterladen. Wenn man sieht, daß ein gedrucktes Buch von Karl May ca. 15€ kostet ... kurz bevor ich mir meinen ersten ebook-reader gekauft habe, hab ich schon angefangen, diese kostenlosen Bücher runterzuladen, und hatte so schnell an die 100 Bücher drauf.

Es gibt natürlich(?) auch Seiten im Netz, auf denen man aktuelle Bestseller (als Beispiel "Tribute von Panem 1-3") herunterladen kann, aber so was ist natürlich nicht legal.

Und da du ja nach Modellempfehlungen gefragt hast - als ich hab den Pocketbook Touch. Mit dem bin ich mehr als zufrieden. Er hat Silbentrennung und wie der Name schon ahnen läßt hat er einen Touchscreen. Dadurch kann man auch Textteile markieren.

Wie bereits erwähnt halte ich von den Kindle Geräten von Amazon gar nix. Damit kann man ebooks nur bei Amazon runterladen. Das wichtigste ebook-Format "epub" können die Kindle Geräte nicht lesen, dafür das azw Format, und das gibt es nur bei Amazon, also bindet man sich quasi an die ...

also erstma danke dass du dir so viel zeit genommen hast um das alles zu schreiben :) ich hab gestern bei weltbild geguckt und da stand was von 4 ink oder so. weißt du was das is?

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@Eponee

um es kurz zu sagen: e-ink bezieht sich auf das Display.

Im Prinzip gibt/gab es 2 Arten von ebook-readern, welche mit e-ink Display und welche mit anderem (z.B. TFT). Aber mittlerweile gibt es fast (?) nur noch welche mit e-ink Display. E-ink ist von der Darstellung sehr nah am gedruckten Buch. Man kann damit stundenlang lesen, ohne daß es die Augen belastet. Und es schont den Akku. Mit einer Akkuladung komme ich ca. 2 Monate !!! weit, obwohl ich mindestens 30 Minuten pro Tag lese.

TFT Displays sind ähnlich wie Computermonitore bzw. Smartphones. Sie spiegeln extrem, in der Sonne kann man damit nicht lesen. E-ink Displays spiegeln kaum bis gar nicht. Und viele Leute (ich auch) haben Probleme mit TFT Displays. Nach einiger Zeit tun mir die Augen weh. Und der Akku von so einem Reader hält auch nur ein paar Stunden. Das Display zeigt zwar Farben an (anders als e-ink, daß nur Graustufen kann), aber wie oft braucht man schon verschiedene Textfarben beim lesen).

Um es kurz zu sagen: e-ink ist

Es gab mal einen Reader von Weltbild, den Trekstor mit TFT Display, aber der neue (Reader 4 oder so ähnlich) hat e-ink. Ich hab ihn nur mal kurz im Laden gesehen und hab ihn nicht richtig getestet, aber ich denke für den Preis ist er ganz o.k.

Ach so, bevor ich es vergesse: nicht wundern beim umblättern: e-ink Displays werden beim umblättern kurz ganz schwarz, bevor die nächste Seite erscheint. Das ist ganz normal. Bei meinem ersten Reader dauerte das 1-2 Sekunden, bei meinem neuen geht das viel schneller (mit ein Grund, warum ich mir den neuen geholt habe).

Falls du dir mal einen ebook-Reader in Echt ansehen willst, kannst du ja mal gucken, wo die nächste Weltbild-Filiale ist. Oder bei Media Markt oder Saturn. Es gibt auch einen ebook-Reader von Thalia (Ich glaub das ist der Oyo), der auch in vielen Filialen zum probieren bereit liegt. Auch Hugendubel verkauft einen ebook-Reader (aber da weiß ich nicht, ob man die im Laden testen kann, der nächste/einzigste Hugendubel den ich kenne ist 80 km weit weg ...)

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im Moment hab ich leider nicht viel Zeit, darum nur in Kürze:

Ich hab seit 4 Jahren einen ebook-Reader und bin mehr als zufrieden damit. Ich hab in der Zeit vielleicht noch 1-2 normale Bücher gelesen, aber dafür ca. 200-300 ebooks, auch im Schwimmbad oder am Strand.

Ich selbst habe einen Pocketbook Touch, den kann ich nur jedem empfehlen. Was ich überhaupt nicht mag sind die Kindle Geräte, weil man sich da an Amazon binden muß.

Näheres dazu kann ich dir später schreiben, wenn ich mehr Zeit habe.

dann danke schonmal bis heirhin ;)

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