Erfahrungen mit Desensibilisierung während Stillzeit?

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Eine spezifische Immuntherapie (SIT;Hyposensibilisierung) sollte während einer Schwangerschaft nicht begonnen werden. Das bedeutet, dass während der Schwangerschaft keine Dosissteigerungen erfolgen sollten. Im Falle lebensbedrohlicher Allergien gegen Insektengifte (Biene,Wespe) kann die SIT bei guter Verträglichkeit fortgesetzt werden. Im Falle von Aeroallergenen (Pollen, Hausstaubmilben) kann die Therapie ebenfalls monatlich weitergeführt werden - allerdings mit einer deutlich reduzierten Dosis (z.B. 10% der zuvor erreichten Höchstdosis). Diese Empfehlungen entsprechen den gerade aktualisierten Leitlinien der deutschen, österreichischen und Schweizer allergologischen Fachgesellschaften (ALLERGO J; 2009; 18:508-37). Auf Ihren Fall bezogen: Wenn Sie die Hyposensibilisierung bisher gut vertragen haben, können Sie sie mit einem Zehntel der bisherigen monatlichen Dosis fortsetzen und nach der Entbindung in 1-2 wöchigen Abständen wieder eine Dosissteigerung bis zur Höchstdosis durchführen. Einschränkungen in der Stillzeit gibt es nicht, da es sich ja nicht um ein Medikament handelt, das im Blut zirkuliert und in die Muttermilch übergehen kann, sondern um (modifizierte) natürliche Proteine. In der Stillzeit können Sie die SIT also ganz normal mit monatlichen Höchstdosen machen (wenn diese Dosis zuvor in üblichen Steigerungsschritten erreicht und vertragen wurde).

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte man mit allen Medikamenten sehr vorsichtig sein. Die Wirkung auf das Kind kann verherend sein, auch noch nach Jahren. Das Problem in unserer Medizin ist, daß jeder Arzt nur sein kleines Fachgebiet betrachte und nur wenige sich mit dem ganzen Menschen beschäftigen.

Periode während der dms, Schwangerschaft möglich?

Guten Tag,

ich hatte eigentlich schon mit meinen Frauenarzt drüber gesprochen bin aber etwas stutzig. Ich habe mir vor gut 9wochen die zweite Spritze setzten lassen und letzte Woche Montag bis Freitag eine ganz normale Perioden Blutung bekommen. Der Arzt sagt das währe normal ab der dritten Spritze pendelt sich das dann ein. Ich fragte ihn ob nach der Periode trotzdem noch Schutz besteht und ich absolut nicht schwanger werden kann. Seine Antwort "der Schutz besteht weiterhin, aber damit Blutungen aufhören können wir ja noch mal nach spritzen obwohl es zu früh wäre" meine Antwort war das ich am geplanten Termin wieder komme um die zu setzten weil ich keine Probleme mit der Blutung hatte.

Ich habe gestern also mit mit meinem Freund sex gehabt ohne weitere Verhütung wie ein Kondom da laut Arzt ja noch Sicherheit besteht. Mein Freund hat im Scherz und Panik gestern nach dem sex zu mir gesagt "na hoffentlich hat der jetzt nicht angesetzt" und seit dem hab ich ein ziemlich grummeliges Gefühl in der Magen Gegend.

Ist es jemanden passiert oder kennt jemand einen der einen kennt dem es passiert ist das er trotz drei Monats Spritze und Periode schwanger wurde?

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Spritze gestern bekommen, heute dicker Arm!

Ich mache eine Desensibilisierung gegen Gräser. Ich hatte schon viele Spritzen hinter mir, aber jetzt habe ich einen dicken Arm der schrecklich juckt! Ist das normal? Muss ich sowas aushalten? Sterben tu ich ja nicht dran, aber es ist furchtbar unangenehm :(

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Pferd Panik beim Scheren?

Guten Morgen,

und wieder stehe ich vor einem Problem und hoffe auf gute Tips. Mein Dicker ist geschoren... Jaaa... er muss geschoren werden - Er läuft bis M, er wird jeden Tag trainiert, fängt sehr schnell an zu schwitzen und ich habe keine Zeit nach dem Reiten (trotz ausgiebigen Schrittführen ohne Sattel danach) 3 Stunden und 4 Abschwitzdecken zu warten, bis ich nach Hause kann. Zumal ich nicht will, dass er krank wird wenn er danach im Wind steht oder unter seiner Outdoordecke anfängt wie irre nachzuschwitzen. Also bitte spart euch diese Kommis, warum wieso weshalb!

Wie in meiner letzten Frage bezüglich Zahnarzt etc geschildert, ist das Verhalten ähnlich beim Scheren. Ich glaube ja, dass er einfach schreckliche Erfahrungen gemacht haben muss und immer sediert wurde und das über sich ergehen lassen musste. Leider mussten wir ihn beim letzten Scheren auch sedieren, weil er plötzlich anfing zu treten und völlig ausgerastet ist. Wir hatten abgebrochen und einen Tag drauf weiter gemacht, da ich aufs Turnier fuhr das Wochenende drauf und nur das halbe Pferd geschoren war :-(. Eigentlich wollte ich gar nicht weiter scheren. Mir hat es (mal wieder) in der Seele leid getan und ich will das auch nicht mehr. Innerhalb von 2 Jahren haben wir unsere Traktorangst überwunden... nicht ganz (aber zumindest können wir nun mittlerweile fast normal am kleinen Stalltraktor vorbei laufen), ich habe aus meinem Pferd das 9 Jahre nur Platz, Halle und Box gesehen hat, ein braves Pferd im Gelände gemacht, das jeden Tag den ganzen Tag Weide und Paddockauslauf hat und bin wahnsinnig stolz darauf, dass er mir mittlerweile in so vielen Dingen vertraut... Nach dem Motto "wenn Mama vorgeht passiert mir nix". So weit wie wir jetzt sind, hätte ich uns beiden nicht zugetraut und trotz Allem ist er in der Arbeit voll und ganz bei mir und motiviert. ... Dann kommen diese Rückschläge wie das mit dem Scheren... Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich dachte ich gewöhne ihn jetzt einfach an das Geräusch und zeige ihm jeden Tag dass ihm nichts passiert.... sobald er das ding nur sieht (aus geschaltet) ist es vorbei!!! Wir sind jetzt nach etwa einer Woche soweit, dass ich ihm das Teil aus zeigen kann... er beschnüffelt die Maschine dann auch... und an geschaltet mit etwas abstand neben ihn halten kann... innerlich hat er trotzdem Panik, das sehe ich ihm an. Er bekommt dabei immer seine Karotten und mit viel lob und guter Zusprache höre ich dann auch auf, sobald er ruhig wird. (dauert etwa 5 min). Habt ihr evtl Erfahrungen oder Tips, wie ich das Vertrauen in Punkto Schermaschine gewinnen kann? Wie gesagt, ich glaube nicht, dass es ein allgemeines vertrauensproblem ist. Trotz allem nehme ich gerne viele Ratschläge für Übungen an! Und wie gesagt... NEIN ich habe nicht noch einmal vor ihn zu sediert zu scheren... daher dieser langer Text und die Bitte um Tips! Die Situation ließ es anders leide´r nicht zu und ich weiß, wie schädelich und unfair das war. Daher mein schlechtes Gewissen

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Heuschnupfen: Hilft eine Dauertherapie mit Cetirizin 10mg (als Desensibilisierung)?

Hey, ich habe im Frühling jedes Jahr Heuschnupfen - Pollenallergie gegen Birke und Hasel. Manchmal ist es so schlimm, dass nichtmal die Tabletten helfen, manchmal ist es damit gut erträglich. Jetzt hab ich gehört dass ich die Tabletten Cetirizin auch einfach nach der Heuschnupfenzeit von ein paar Wochen weiter nehmen sollte, ein Jahr lang. Ein Freund behauptet so sei bei ihm der Heuschnupfen ganz weg geblieben, weil die Tabletten einer Desensibilisierung gleichen. Was meint ihr??? Habt ihr Erfahrungen oder gar selber euren Heuschnupfen wegbekommen?

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Heuschnupfen besonders schlimm dieses Jahr? Cortison ja oder nein?

Habt Ihr dieses Jahr auch besonders intensive Probleme mit dem Heuschnupfen? Ich habe Jahre da komme ich mit 1 Tablette pro Tag wunderbar aus, und die Symptome sind gegessen, dieses Jahr habe ich das Gefühl die Tablette ist nur ein Placebo, außerdem stellt sich intensives Asthma ein, vor allem Nachts. Die üblichen Geschichten mit dem Haarewaschen vorm Schlafen kenne ich natürlich alle... dieses Jahr ist es so schlimm, dass ich mir überlege wieder zum Arzt zu gehen und ne Cortison-Spritze in Anspruch zu nehmen, weil ich nachts einfach keine Luft kriege. Es gibt Ärzte die machen das, und es gibt Ärzte die lehnen diese Spritzen ab weil Sie sagen die Langzeitfolgen wären zu schlimm.

a) Ist es bei euch auch so schlimm dieses Jahr?, und

b) Würdet ihr zur Cortisonspritze raten, oder nicht?

Die Hausärzte sind sich nicht einig, und ich weiß nicht was schlimmer ist, die Langzeitfolgen von Cortison oder die Langzeitfolgen von andauernder Asthma. Auf lange Sicht gesehen will ich dieses Jahr mit einer Kur anfangen, zur desensibilisierung, aber momentan akut muss ich irgendwas unternehmen.

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Honig essen bei einer Pollenallergie?

Hallo zusammen,

immer wieder höre ich, wie manche Allergiker durch das Verzehren von Honig ihre Allergiesymptome lindern konnten. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen? Bei mir sind es sehr starke Allergien, vor allem gegen Frühblüher.

Gibt es da bestimmte Honigarten die man zu sich nehmen sollte, oder ist das nicht relevant? Bei mir könnten es (meiner Meinung nach) Frühlingsblüten- oder Sommerblütenhonig sein.

Vor allem bin ich allergisch gegen: Hasel, Birke, Erle.

Danke und LG

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