erfahrungen mit borderline-partnern

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hallo discokeule,

ich bin schockiert, wenn ich die beiträge hier lese - all die, die hier grossartig kommentare abgeben, sind ganz sicher selbst keine borderliner .... es tut mir weh, diesen ganzen wikepedia krempel zu lesen, ich leide leider an dieser krankheit, sie ist grausam, sie zerstört dein ganzes leben - menschen mit einer borderline störung haben in den entscheidenen lebensabschnitten in der kindheit keine liebe, keine wärme, keine zuneigung erhalten, sie wurden zudem meist körperlich und seelisch misshandelt, vor allen dingen vernachlässigt, ihre bezugspersonen waren einmal lieb und dann wieder, aus heiterm himmel böse und bedrohlich,ohne dass das kind wusste, was es jetzt schon wieder falsch gemacht hat - also ist es wohl nur logisch, dass solche menschen kein vertrauen zu sich selbst ,geschweige denn zu anderen menschen aufbauen können, sie haben nie liebe erfahren aber sehnen sich natürlich genauso stark wie alle anderen nach liebe,wenn nicht noch mehr, weil sie ein unglaubliches defizit an zuneigung und geborgenheit haben,kein borderliner weiss, wie sich das ANFüHLT, sie können sich das nur im kopf vorstellen,ist das nicht schrecklich ? deswegen sehnen sie sich nach "grenzenloser" liebe, aber durch ihr misstrauen und ihre angst vor anderen menschen, können sie die liebe nicht "SPüREN" - stell dir das mal für dich vor - es steht wie eine mauer zwischen dem borderliner und den anderen und genau darunter leiden borderliner, dass sie die liebe, die ihnen entgegengebracht wird, nicht fühlen können, obwohl sie sich nach nichts anderem als liebe sehnen - würde dich das nicht auch wütend und verzweifelt werden lassen !!!!, wenn du siehst, es gibt einen menschen, der dir all die liebe geben möchte, die du nie, nie gehabt hast und du fühlst sie dann nicht !!!

dir sagt jemand, dass sie dich liebt, du hörst das zwar, aber du verstehst es nicht, in dir passiert nichts - wärest du nicht verzweifelt ? Deine ganze kindheit musstest du deine gefühle abspalten, um zu überleben und plötzlich bist du erwachsen und endlich will dir jemand liebe geben, aber du kannst sie nicht spüren -- stell dir das mal vor

so genug es grüsst ein mensch mit borderline störung

p.s. Bitte sagt nicht bordie, was soll das - wir sind doch keine hunderasse - wir sind menschen, die nichts anderes wollen, als ein einziges mal im leben liebe SPüREN zu können und wir haben soviel liebe in uns

ich würde dir gerne1000 daumen geben.

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@discokeule

schön, dass ich dein verständnis für menschen mit dieser krankheit geweckt habe, ich bin froh - danke für dein riesen kompliment

danke

alles liebe

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@mikeschgismy

super Antwort! Ich habe selbst diese Krankheit und hätte es nicht besser formulieren können. Es macht mich immer wieder traurig, Kommentare zu lesen von Leuten, die anscheinend keine Ahnung davon haben. Ich hoffe du hast einigen Menschen mit diesem Beitrag die Augen etwas öffnen können!

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@lacrima93

wieso verständnis? ich habs doch selber. ich glaube, ich habe die frage ganz schön unverständlich gestellt^^

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@lacrima93

danke dir lacrima , ja das wäre schön, wenn ich das bild, was die meisten menschen von einem menschen mit einer borderline störung haben, etwas ändern könnte :)

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Tolle Antwort, und bringt auch den innerlichen Frust hervor.

Ein umsichtiger Partner würde in einer Beziehung mit einem Borderliner bestimmt seine Freude haben, denn es würde nie langweilig werden. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass ein Borderliner genau diesen Partner nicht sucht, sondern einer Gesetzmäßigkeit folgt. Nämlich schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit(Kindheit) einem positiven Sinn zu geben. Das Leiden der Vergangenheit sollte nicht umsonst gewesen sein, weshalb zielgerichtet genau der gleiche Typus eines Partners gesucht wird, der dem Borderliner aus der Vergangenheit (negativ) bekannt vorkommt (Liebe auf den ersten Blick). Sie glauben dann nur, dass sie mit noch mehr Liebesbeweise diesen Typus zur Anerkennung bewegen können. Das kann aber nicht funktionieren, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Sehr oft sind es dann die Menschen, die behaupten, dass sie immer "so viel Pech" haben und dabei frustrieren.

Dabei ist den Borderlinern zu wünschen, dass sie den Partner kennenlernen, der sie wirklich so anerkennt, wie sie sind und durch Umsicht darauf achtet, dass sie das, was sie kunstvoll und mühsam aufgebaut haben nicht "beim Umdrehen mit dem Hintern umschmeißen". :-)

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@DerRumpelrudi

@ rumpelrudi: darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch keine gedanken gemacht. finde ich trifft bei mir aber auch nicht zu. wie kommst du darauf?

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"..sie ist grausam, sie zerstört dein ganzes leben - menschen mit einer borderline störung haben in den entscheidenen lebensabschnitten in der kindheit keine liebe, keine wärme, keine zuneigung erhalten, sie wurden zudem meist körperlich und seelisch misshandelt, vor allen dingen vernachlässigt, ihre bezugspersonen waren einmal lieb und dann wieder, aus heiterm himmel böse und bedrohlich,ohne dass das kind wusste, was es jetzt schon wieder falsch gemacht hat... "

"...kein borderliner weiss, wie sich das ANFüHLT, sie können sich das nur im kopf vorstellen,ist das nicht schrecklich ? ..."

Sorry, aber überdramatisierst und übergeneralisierst du hier nicht etwas? ;)

Es gibt genug Borderliner, die keine 'klassischen' Traumata (Vernachlässigung, Misshandlung etc) aufweisen, sogar viele, die eine ganz normale Kindheit und liebevolle Eltern haben.

"...aber durch ihr misstrauen und ihre angst vor anderen menschen, können sie die liebe nicht "SPüREN" - stell dir das mal für dich vor - es steht wie eine mauer zwischen dem borderliner und den anderen und genau darunter leiden borderliner, dass sie die liebe, die ihnen entgegengebracht wird, nicht fühlen können, obwohl sie sich nach nichts anderem als liebe sehnen - würde dich das nicht auch wütend und verzweifelt werden lassen !!!!, wenn du siehst, es gibt einen menschen, der dir all die liebe geben möchte, die du nie, nie gehabt hast und du fühlst sie dann nicht !!!"

Und auch hier - das ist bei eher wenigen Borderlinern der Fall. Mit der Borderline-Störung geht in der Regel eine Emotionsregulationsstörung einher und zudem sind viele Borderliner eher sehr sensibel auf ihre Umwelt (und deren Gefühle, Reaktionen, ...) als dass sie sie nicht oder schlecht wahrnehmen. Dies ist mehr bei narzisstischer PS, antisozialer PS und Alexithymie (und weiteren Störungen..) der Fall. Bei der BPS besteht eher häufig das Problem, dass Borderliner ihre eigenen Gefühle als 'Gefühlsbrei' wahrnehmen und nur schlecht differenzieren können. Dies wird deshalb in Borderline-Therapien (ua. der DBT) trainiert, um Spannungszustände rechtzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können.

"..dir sagt jemand, dass sie dich liebt, du hörst das zwar, aber du verstehst es nicht, in dir passiert nichts - wärest du nicht verzweifelt ? Deine ganze kindheit musstest du deine gefühle abspalten, um zu überleben und plötzlich bist du erwachsen und endlich will dir jemand liebe geben, aber du kannst sie nicht spüren -- stell dir das mal vor..."

Dieser Abschnitt passt nun endgültig eher zum Konzept der Alexithymie als zur Borderline Persönlichkeitsstörung.

Seanna

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@Seanna

entschuldigung, aber das hört sich für mich jetzt eher wie das fachwissen ausm lexikon an. ich sag dir, dass ich definitiv borderliner bin und es trifft zu. die krankheit ist viel mehr als symptom a/b/c/d. und alexythemie hin oder her - genau so ist es aber. du fühlst es nicht. du weißt es vllt irgendwo, aber du kannst es nicht hinnehmen und fühlen. du kannst nur hoffen dass es so ist.

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@discokeule

und dei antwort kriegts sternchen weil es genau die krankheit umschreibt, auch wenns keine antwort uaf die frage ist, sondern ne antwort auf die antworten.

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@Seanna

hallo seanna,

was bist du - eine psychiatrie schwester, die aus dem lehrbuch abgeschrieben hat ? ist nicht böse gemeint ! ich habe eine borderline störung und somit werde ich wohl wissen, wovon ich spreche, oder ? es liegt immer ein trauma vor, warum sollte ein mensch sonst ERKRANKEN ?

lehrbücher sind lehrbücher, sie werfen von AUSSEN einen blick auf das krankheitsbild - ich beschreibe es in meinem kommentar aus meinem INNEREN

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@mikeschgismy

Ich bin keine Psychiatrieschwester. Und abschreiben muss ich auch nichts ;) Ich habe selbst eine Borderline-Störung. Ich weiß durchaus, wovon ich rede - nicht nur von außen.

Und nein, leider kann man nicht allein durch Betroffenheit von dieser Störung darauf schließen, dass jemand weiß, wovon er redet. Leider wissen viele Borderliner - abgesehen von ihrer eigenen Symptomatik - nur wenig über die Störung. Wobei ich damit nicht behaupten möchte, dass dies bei dir der Fall ist.

Es liegt bei der BPS NICHT immer ein Trauma im klassischen Sinne vor. Ursächlich kann es völlig ausreichen, eine genetische Prädisposition mitzubringen. Dann vielleicht noch ungünstige, aber nicht schwer traumatisierende Erfahrungen und eine starke Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen.... und es kann zu einer BPS kommen. Tatsächlich ist es sogar so, dass - je nach Studie - bis zu 60% der Betroffenen KEINE schweren Traumata (Missbrauch, Vernachlässigung etc) aufweisen.

Es gibt zwar die Theorie, die BPS sei eine Art komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, diese ist aber meines Wissens bisher nicht bewiesen worden. Eine relativ hohe Komordbidität zur PTBS ist aber vorhanden. Genau so wie zu anderen Störungen, zB AD(H)S, Depressionen, Suchterkrankungen usw.

Eine nahezu 100%ige Wahrscheinlichkeit für schwere Traumata in der Vergangenheit bei Patienten mit psychischen Störungen findet man meines Wissens nur bei der Dissoziativen Identitätsstörung.

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@Seanna

und da haben wir es schon, die widersprüche. lass gut sein.

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@discokeule

Ich sehe zwar im Vorhandensein verschiedener Theorien keinen Widerspruch, aber gut...

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ja das tut mir leid ! aber ich hab kein borderline und habe aus liebe viel ertragen, bis ich nicht mehr konnte. ich sag dir eines - öffne deine augen und gestehe dir alles ein- durch einsicht kommt das licht

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Das kann man pauschal nicht beantworten. Jeder Fall ist anders. Meine Beziehung mit einer Borderlinerin war gelinde gesagt eine Katastrophe. Sie gehört zu der Gruppe Borderliner XXL (Selbstverletzung, Alkoholismus und Promiskuität). Die Anfangszeit war wunderschön. Man fühlt sich eins mit dem Partner man hat viel Freude und Spaß. Die anfänglichen Probleme und Macken nimmt man gern in Kauf, wie bei einer ,,normalen" Beziehung. Wenn sich dann die anfängliche Euphorie etwas gelegt hat ändert sich alles. Meine Borderlinerin (weiblich/37) hat mich mit Worten immer wieder so sehr verletzt, dass ich mich immer wieder gefragt habe, warum ich mir das antue. Schließlich bin ich es doch, der ihr gut tut, ihr helfen will und sie versucht von Ihrer Alkoholsucht abzubringen. 

Bin ein ganz stabiler Bursche und mit vielen Wassern gewaschen. Trage seit meiner Jugend immer viel Verantwortung. Bin das was man an sich eine Führungsperson nennt. Deshalb wollt ich mich auch nie der Verantwortung meiner Partnerin gegenüber entziehen und habe immer zu Ihr gehalten. Egal wie absurd und unverständlich ihr Verhalten war. Egal ob sie schon wieder 3 Tage durch gesoffen hat und ich sie aus ihrer Kotze ziehen musste und sie zu mir gebracht habe. Ich hab es aus Liebe getan. 

Sie hat mich manchmal 30-40mal am Tag angerufen, 10mal hat sie mich beschimpft, dann wieder 10mal was nettes,usw... manchmal auch um 4 Uhr Nachts völlig betrunken. Ich hab sie immer wieder stabilisiert oder bin zu Ihr gefahren. 

Ich hab mich dann ausgiebig mit dem Thema Borderline auseinandergesetzt, mir Ratschläge geholt von Experten und Leuten mit Erfahrung. Das hat sogar kurzfristig zu einer Verbesserung geführt. Ich wusste wie ich mit ihr umgehe, wenn sie wieder ihren Ausraster (wegen Nichtigkeiten) bekommt und wurde zunehmend gelassener. Beinahe hätte man sagen können wir sind auf dem richtigen Weg. 

Jedoch stellte ich durch Zufall eines Abends fest, dass sie mit nem anderen Typen schreibt.....das was ich sonst nie mache, habe ich in dem Moment gemacht. Ich bin an ihr Handy gegangen und hab mir alle Nachrichten mal durchgelesen. Mich traf der Schlag, unzählige (10-12) Männer mit denen sie nicht nur geschrieben hatte sondern mich offensichtlich auch Betrogen hatte. 

 Als ich sie damit konfrontierte passierte dass was scheinbar bei fast allen promiskuitiven Borderlinern der Fall ist. Sie ist nicht annährend auf das Thema eingegangen sondern hat angefangen mich zu beschimpfen weil ich an ihr Handy gegangen bin. 

Die Trennung war so natürlich unausweichlich. Wobei ihre Sicht der Dinge bis heute immer noch die ist, dass ich ja ihr Vertrauen missbraucht habe. Ich kann allen Menschen nur dringendst davon abraten eine Beziehung mit einem Borderliner einzugehen. Am Ende war ich am Boden zerstört, kraftlos, hätte fast meine Arbeit verloren und wurde auch noch von vorne bis hinten betrogen.

Das war meine Erfahrung nach 4 Monaten Beziehung

Das Problem ist, dass man es vorher nicht weiß.

Würde man es vorher wissen, könnte man sich darauf einstellen und wüßte, dass die Verhaltensweisen Folgen der Krankheit sind und keine Bösartigkeiten. Man könnte angemessen mit etwas mehr Distanz reagieren, wenn einem mal wieder so eine himmelschreiende Ungerechtigkeit widerfährt, oder vorgeworfen wird. Und man könnte auch sein Umfeld darauf einstellen, dass sie gelegentlich mit maßlosen Übertreibungen zu rechnen haben, die nicht immer der Wahrheit entsprechen oder nicht der Normalfall sind. Solche Partner machen auf Dauer einsam. Und das in sprichwörtlich jeder Beziehung.

Kurzum, nur wenn man sehr verliebt ist, kann man solche Menschen für eine längere Zeit ertragen. Der Zeitraum kann sich verlängern, je früher man Bescheid weiß über das Gebrechen seiner Partnerin. Wenn man allerdings Pech hat, geht man gemeinsam mit ihr unter. Das kann schwere Folgen haben, wenn man zu den Menschen gehört, die sich selbst für das Scheitern der Beziehung verantwortlich machen. Auch wenn man hinterher erfährt, was die wirkliche Ursache des Scheiterns war, macht es die Sache auch nicht sehr viel leichter und braucht viel Zeit.

Nicht jede Beziehung mit einem Borderliner scheitert an der Borderline-Störung... ;)

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@Seanna

Habe ich auch nicht behauptet.

Die Wahrscheinlichkeit ist nur sehr groß, wenn der Partner oder beide nichts von der Borderline-Störung wissen.

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Deswegen meine Frage : Wie seht ihr das? Gerne auch Erfahrungen wie eine Psychose beginnt, also ob man am Anfang wirklich noch korrigierbar in seinem Denken ist und sich eventuell sogar bewusst ist, dass es in Richtung Psychose geht (auch wenn ich es wie schon erwähnt bezweifele)

ps : Natürlich könnt ihr die Verdachtsdiagnose weder bestätigen noch widerlegen, ich würde einfach nur gerne eure Meinungen und eventuell Erfahrungen zu dem Thema hören. Danke im Vorraus

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