Erfahrungen mit Blutgerinnsel in Kopf?

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6 Antworten

Wenn sie nur probleme mit der rechten Hand hat ist doch alles soweit gut ;) Da kannst du optimistisch sein, dass sie die auch bald wieder bewegen kann. Zeiträume von zurückbildungen sind unterschiedlich, mal dauerts Tage, Wochen Monate, mal bleibts für immer. Das können dir die Ärzte aber besser sagen ;) Aber deine Oma hat auf jedenfall Glück gehabt, sowa skann viel schlimmer enden ;)

Ein BLutgerinnsel im Kopf mit neurologischen Ausfällen ist gleichzusetzen mit dem Stichwort "Schlaganfall". Gott sei Dank, bei Deiner Oma nur ein kleiner. Die effektivsten Behandlungsmethoden sind JETZT noch: Strenge Einstellung des Blutdrucks in der Folgezeit, gleiches gilt für einen evt. Diabetes. Ferner ist es wissenschaftlich gesichert, dass eine frühe Mobilisation/Krankengymnastik die verbleibenden Behinderungen reduziert. Insgesamt ist eine Behandlung in einer " Stroke Unit " empfehlenswert.

Neben der Behandlung sollte auch ein Ursachenforschung betrieben werden. Gibts zum Beispiel Vorhofflimmern als auslösenden Faktor?

Im Regelfall wird dies alles ganz automatisch in der Klinik erfolgen und die Ärzte wissen, was zu tun ist. Das ist kleines ABC.

Wie unten erwähnt, würde ich auch ein Gespräch mit den behandelnden Ärzten empfehlen....

Besprich das lieber mit dem Arzt - hier sind nur Leute, die keine Ahnung von der speziellen Situation Deiner Oma haben.

Oh je...das tut mir leid.

Meine Großtante hatte auch ein Blutgerinnsel. Ähnliche Symptome wie bei deiner Oma...auch plötzliches Wegsacken oder Hinfallen, kurzzeitige Lähmungserscheinungen, geistig aber immer voll da...leider waren die Folgen, dass sie ein Jahr nachdem man es entdeckte daran starb, bzw es einen tödlichen Sturz auslöste. Allerdings war das Blutgerinnsel nur bedingt behandelbar...also nicht heil- oder entfernbar.

Aber das muss nicht sein. An deiner Stelle würde ich unverbindlich in der Klinik nachfragen, welche Behandlunsgemthoden es gibt. Wenn sie sowieso noch zur Beobachtung im KH ist, kannst du dir sicher mal den behandelnden Arzt abfangen. Es gibt einfache Methoden wie Blutverdünnung, oder das heftige der Operation, sofern es operabel ist. Alles in Allem ist immer ein Risiko vorhanden. Und wie die Folgen sind/sein können, das solltest du auch mit dem Arzt besprechen, das kommt auch immer mit darauf an, wo es genau sitzt und wie der allgemeine Zustand deiner Oma ist.

Das sehe ich für Deine Oma im Moment sehr optimistisch. Wenn sie geistig voll da ist, kann doch maximal eine Beeinträchtigung der Bewegung "zurückbleiben". Und die kann man trainieren.

Sie ist offenbar in dem Krankenhaus in sehr guten Händen und wird schon die richtigen Medikamente bekommen! Besprich das einfach mit den behandelnden Ärzten.

@All - danke schon mal für die Tipps. Es heißt, das Blutgerinnsel sei sehr klein....

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