Erfahrungen mit Bartwuchs nach Strahlentherapie (hodgkin lymphom)?

2 Antworten

Hallo junger Mann,

deine Krankheitsgeschichte tut mir Leid, vorallem da du noch so jung bist... Ich hoffe du bist auf einem guten Weg.

Nun zu deiner Frage. Ich arbeite in der Onkologie und kann dir da wohl etwas weiter helfen.

Es ist immer Unterschiedlich wie stark die Haarfollikel bei der Therapie geschädigt werden, ebenfalls spielt es eine Rolle um welche Strahleneintrittstelle es sich handelt, da dementsprechend an diesen Stellen die Haare ausfallen.

Werden die Haarfollikel bei der Strahlentherapie tatsächlich geschädigt, dauert es ein halbes Jahr und länger, bis wieder ein erkennbarer Haarwuchs einsetzt.
Wie die Haarpflege in dieser Zeit aussehen darf, sollte mit dem Arzt besprochen werden. Wichtig ist ein guter Sonnenschutz für die Kopfhaut.
Einige Patienten müssen nach einer Kopfbestrahlung mit einem auf Dauer
dünner bleibenden Haarwuchs direkt an der Strahleneintrittsstelle
rechnen.

Ich wünsche dir alles alles erdenklich Gute :*

Bei der von dir genannten Dosis (ca. 30 Gy in konventioneller Fraktionierung) kommt bei den allermeisten Patienten der Haarwuchs in ähnlicher Weise wieder, wie vor der Bestrahlung.

Meist dauert es ca. 3-6 Monate nach Abschluss der Bestrahlung bis die Haare wieder sprießen.

Relativ häufig ist die Beobachtung, dass -insbesondere Frauen- berichten, sie hätten deutlich "bessere" Haare bekommen. (Eine wissenschaftliche Untersuchung dazu ist mir gerade nicht geläufig, aber beinahe jeder Strahlentherapeut wird dir diese Beobachtung bestätigen können)

Allerdings: Es gibt individuelle Unterschiede in der Empfindlichkeit, und es gibt auch einige % der Patienten, bei denen bereits diese ca. 30 Gy ausreich(t)en, das Haarwachstum dauerhaft zu schädigen.

Meiner Erfahrung mit einigen hundert Patienten nach sind das weniger als 20%.

Daher: Habe noch etwas Geduld mit deinen Haaren...

Chemo und Strahlentherapie,was kommt da auf mich zu?


Guten Tag, Ich habe erfahren,das ich schwarzen hautkrebs(malignes Melanom) habe(mit 21 jahren),wobei das entfernen der einzelnen Tumore unmöglich ist,da ich schätzungsweise 200-300 muttermale habe,wovon die Ärzte nur die am schlimmsten betroffenen stellen enfernt haben.Bei deren Untersuchung hat sich rausgestellt,das die bösartig veränderten Zellen zu allem überfluss schon bis auf die knochenschicht runter sind. Daraufhin wurde mir die Chemo bzw strahlentherapie nahe gelegt.da die Ärzte ja leider viel zu tun haben und ich mit dem ^^fachchinesich^^ nicht auskenne,wollte ich nun wissen,was da auf mich zu kommt,und ob sich das überhaupt lohnt,da die heilungschancen nicht all zu hoch sind,wegender starken ausbreitung.Meine Frage ist,ob ich dafür zb dauerhaft ins krankenhaus muss und wie sehr der körper davon geschwecht wird,suche also Menschen die damit erfahrung gemacht haben.,da ich überlege,das ganze zu lassen und einfach noch ein paar monate bzw.jahre das leben zu genießen,anstatt zu zusehen,wie mein körper durch die therapie immer mehr geschwächt wird......bin da halt gespalten und hoffe mir nützliche tipps bzw.hinweise zu bekommen.vielen dank

MfG Jungermann

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Frage an User, die schonmal Chemo- und Strahlentherapie bekommen haben oder sich damit auskennen!

Hallo alle zusammen!

Ich bekomme jetzt seit 2 Wochen eine leichte Chemotherapie und seit Montag Bestrahlungen. Nun habe ich vorige Nacht aus heiterem Himmel sehr hohes Fieber bekommen, bis über 41°C ohne irgendwelche Zeichen einer Infektion. Die Blutwerte sind auch soweit okay und abgesehen von der hohen Temperatur und natürlich diesem ständigen Erbrechen, geht es mir gut. Klar bin ich schlapp, aber ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich irgendwie ne Erkältung oder ähnliches bekomme.

Hattet Ihr das auch? Ist das normal?

Mein Hausarzt hat meine Fragen da irgendwie nicht zufriedenstellend beantwortet, daher bin ich jetzt etwas unruhig. Er meinte, dass sich der Tumor auflöst und das Fieber daher kommt. Kann das sein????

Ich habe zwar mal als Krankenschwester gearbeitet, kann mich aber nicht mehr daran erinnern, dass Krebspatienten höhere Temperaturen hatten.

Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten!!! Lasst Euch Zeit, ich zeichne hilfreichste Antworten immer frühestens am Folgetag aus und einen DH bekommen eh alle, die eine wirklich ernst gemeinte Antwort schreiben.

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Gibt es eine Weiterbildung von der MFA zur MTRA?

Hey! Ich mache z.Z eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellte (kurz: MFA) im Bereich der Orthopädie. Da mich dort die Strahlentherapie sehr interessiert, bin ich am überlegen, nach meiner Ausbildung in Richtung MTRA (Medizin-technische-Radiologie-Assistentin) zu gehen. Da mir Google leider keine Antwort gibt, mit der ich 100%ig glücklich bin, wollte ich hier kurz fragen (vlt ist hier ja jemand den es mal genauso erging wie mir) ob es eine Art "Weiterbildung" gibt von MFA zur MTRA oder ob man die 3-jährige Ausbildung zur MTRA als "2. Bildungsgang" machen muss? Dann noch kurz was anderes... Ist der Studiengang "Medizintechnik" bzw. "Biomedizinische Technologie" ähnlich wie eine MTRA-Ausbildung? Also würde man ich den Studiengänge die Geräte für die MTRA bauen? Würde mich über eure Antworten freuen und schonmal vielen Dank im voraus! ;-)

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Ultraharte Röntgenstrahlung ist dasselbe wie Photonenstrahlung?

Hallo :) Ich wollte einmal wissen, ob es (physikalisch gesehen) richtig ist, wenn ich sage, dass diese ultraharte röntgenstrahlung auch als photonenstrahlung bezeichnet wird. Außerdem: Ist es richtig wenn ich sage das die Photonenstrahlung folgendermaßen erzeugt wird: Also, wie im Röntgengerät auch, werden die Elektronen erzeugt, beschleunigt und durch die abschließende abrupte Abbremsung entstehen dann die Photonen in Form von sogenannten Röntgenbremsstrahlung. Danke im Voraus :)

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