Wer hat Erfahrungen mit Barfen?

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6 Antworten

Ich bin gut zwei Jahre um das Thema herumgeschlichen, ehe ich mir ein Herz gefasst und losgelegt habe. Hintergrund der Umstellung bei meiner Schäferhündin waren gesundheitliche Gründe, wie bei dir auch. Allerdings hatte meine eine Autoimmunerkrankung und ich wollte ein sehr natürliches Futter ohne chemische und künstliche Zusatzstoffe.

Also hab ich umgestellt und sie gut 3 Jahre gebarft, ehe sie verstorben ist.

Ihre Erkrankung wurde sichtbar abgemildert, geschmeckt hat es ihr auch immer, sie hat sich tierisch über dieses Futter gefreut, kam nach dem Fressen immer freudig zu mir, als ob sie danke sagen wollte und hat sich noch gut eine Viertelstunde lang das Maul geleckt^^

Also hat es nicht nur dem Körper gut getan, auch der Seele. Liebe geht durch den Magen :-D

Sollte jemals wieder ein Hund bei mir einziehen, ist für mich glasklar, wie ich die Fütterung gestalte. Aus meiner Erfahrung ist Barf die beste Ernährung.

LG

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Barfen ist eine tolle Sache, aber es muss ganzheitlich geschehen. Zum Beispiel führt die Fleischfütterung allein zu Mangelerscheinungen. Fleisch, Gemüse, Getreide. Schweinefleisch ist verboten. Wenn beschaffbar, gerne Wild, aber kein Geflügel (von Gefügel und Geflügelfett würde ich die Finger lassen). Als Abwächselung auch mal Blättermagen, frisch vom Versandschlachter, da ist noch jede Menge Grünzeug in den Zotten. Er riecht zwar stark --- schneide ihn halt draußen mit einem scharfen Messer. Meine Hündin kommt sehr gut damit zurecht und hat ebenfalls einsauberes glänzendes Fell.

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Meinen hat es gut geschmeckt und ist ihnen auch bekommen.

Bin aber wieder auf Nassfutter umgestiegen. Weil mir barfen zu teuer ist und ich nicht genug Platz habe.

Ich hab locker 150-200€ allein für Fleisch bezahlt. 

Ich kann es nur empfehlen. Wenn ich irgendwann ein Goldesel habe bekommen werden sie komplett gebarft. Jetzt gibts ab und an Fleisch.

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Kommentar von BlackMaverick
28.12.2015, 21:48

Ich zahl weniger pro Hund im Monat seit Barf. Qualität ist trotzdem super.

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Ich würde nix anderes mehr machen.
Mache es schon seit Jahren und es hat nur einen Nachteil. Man braucht viel Gefrierplatz.
Die Obst/Gemüseanteile mache ich etwa einmal im Monat selbst fertig mit hanföl, Leinöl etc.
Fleisch für einen Mittelgroßen Hund kostet mich im Monat vielleicht 40 Euro. Da würde ich für Dosenfutter mehr ausgeben.

Ich kaufe mischboxen mit vielen verschiedenen Fleischsorten sowie Knochen, Pansen, kausnacks beim Barf-Shop um die Ecke. Das dann mit einer Gemüseportion, hin und wieder ein Ei oder Milchprodukte.

Ach so... Ich war übrigens nur zum Impfen beim Tierarzt und mein Hund ist jetzt acht Jahre alt. Bei der letzten Impfung sagte der Tierarzt wenn er es nicht besser wüßte, würde er Lucky auf 3-4 Jahre schätzen. Hoffe mal es bleibt so.

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Meine vertragen es sehr gut und fressen es sehr gern. Output ist wenig (wird gut verwertet) und Fell glänzend. TA ist auch zufrieden. Entscheidend ist die Qualität und die Zusammenstellung, nicht jeder Hund mag alles. 

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