Erfahrungen mit Autosuggestion nach Émile Coué?

1 Antwort

Mit Autosuggestion nicht direkt. Ich kenne Coué dahingehend, dass ich vor vielen Jahren seine Schrift über Gedankenhygiene gelesen hatte.
Autosuggestion hat aus Sicht von Kritikern immer etwas den Beigeschmack von Selbstüberlistung (...also kann es ja keine Lösung sein...). Zudem betreibe ich seit vielen Jahren eine jap. Kampfkunst und Meditation und bin auf meinem eigenen, spirituellen Weg unterwegs.

In allen Themenbereichen - Autosuggestion, die Kampfkünste, Meditation und spirituelle Entwicklung - spielt die mentale Stärke eine zentrale Rolle! Ich kann also nur über die Stärke der persönlichen Gedanken was beitragen.

Nach Coué ist die Gedankenhygiene, das was wir denken und wie wir über uns und andere denken, der Anfang der Autosuggestion. Was ja nur verständlich ist: Man kann sich auch krank denken oder gar auf destruktive Pfade geraten. Das sagt Dir auch jeder, der sich mit spiritueller Entwicklung beschäftigt!

Unser Geist (die Psyche) und unsere Seele berühren sich. Die Seele benötigt die Psyche, um das Vehikel des Körpers zu steuern, zu lenken. Allerdings kann die Seele auch ohne Körper existieren - tut sie auch! Aber auf irdischen Pfaden müssen wir nun halt eben eine Weile mit dem Körper auskommen, den wir uns für unsere Seele ausgesucht hatten, ob es (er) uns nun passt oder nicht. Also machen wir eben mal das beste daraus (bleibt uns ja auch nicht viel anderes übrig :-)

Durch die Hygiene unserer Gedanken haben wir unseren Körper selber im Griff! Also beginnt das Lenken der Psyche über die Autosuggestion und damit, sich jetzt nicht mit positivem Denken einzunebeln - puff puff puff - noch etwas positive Harmonie im Raum versprühen... sondern sich über ein paar Dinge des Lebens klar zu sein und daraus mit ebensolcher Klarheit (bei mir aus Meditation) in Ruhe auseinander zu setzen und die Gedanken in die richtige Richtung zu lenken, dorthin, wo der Körper wieder ganz ist und keinen Makel aufweist.

Kleiner Abstecher in die Welt der Spiritualität: Die Aura, unser Energiekörper, ist genau so ganz, wie wir ihn uns denken. Es hatte mal einer, dessen Name mir entfallen ist, die Energieausstrahlung von Pflanzen fotografiert und einzelnen dann Äste und Blätter entfernt, also amputiert. Der Energiekörper der Pflanze war weiterhin ganz, auch an den Stellen, die er abgeschnitten hatte. Und nach dem Abschneiden sind manchen Pflanzen genau an dieser Stelle wieder Äste und Blätter gewachsen. Die Seele/die mentale Stärke bestimmt, was wann wo im Körper geschieht.
Das Vehikel "Körper" wird definitiv über die Psyche gelenkt. Logisch auch aus Sicht der Kampfkünste: Der Geist bewegt den Körper, nicht umgekehrt! Durch mentale Kraft kann der Körper viel aushalten, sehr viel! Meist mehr, als wir uns (oder unser schwache Geist) zutrauen. Einer meiner Kampfkunstlehrer sagte mir einmal: Du weisst nicht, wie stark du bist, bis zu dem Moment, in dem Starksein die einzige Option ist, die du hast.

Oberhalb der Psyche beginnt dann die Seele. Sie benötigt also die mentale Stärke der Psyche, um den Körper das machen zu lassen, was ihr Lebensziel ist; das Ziel der Seele, weshalb sie überhaupt in diese Welt geboren worden wurde.

So wird aus der Seele ¦ Psyche ¦ Korpus eine Einheit, die sich eine Weile hier aufhält und jede Einheit in ihrer Funktion die Dinge erledigt, die getan werden müssen, damit die Seele ihr Lebensziel erreicht. Erreicht sie es, ist dann irgendwann Schluss. Erreicht sie es nicht - ist auch egal. Geht es halt in der nächsten Runde weiter, mit einem anderen Körper und einem anderen Geist (oder ist es derselbe? Das weiss ich noch nicht).

Auf deine Fragen bezogen: Natürlich hat dein Körper einen Makel, der aufgrund medizinisch-physikalischer Umstände degenerative Anzeichen entwickelt(e).
Die Psyche ist der Fahrer des Vehikels. Welchen Weg dein Geist dem Körper vorgibt, bestimmt der Geist, nicht das Vehikel. (Das Auto ist für bestimmte Wege geeignet, aber nicht alle sind ausgeschlossen, bloss weil das Auto eine kräftige Delle hat).
Darüber liegend hat die Seele weiterhin ihr Ziel. Sie bestimmt die allgemeine Ausrichtung, die der Fahrer (Psyche) einschlagen sollte. Die Psyche/der Fahrer bestimmt, auf welchen Wegen dann zur Erreichung des seelischen Ziels gefahren werden soll.

Was sind die Ziele der Seele? Ganz allgemein formuliert vielleicht: Körperliche Erfahrung zu sammeln, wie es sich anfühlt, mit diesem (deinem/meinem) Körper das zu tun, was wir tun und mit wem wir es tun.
Das verschafft manchmal eine Portion Gelassenheit. Und aus der Gelassenheit und Ruhe entspringt Stärke, aus welcher der Geist bestimmt, welcher Weg eingeschlagen wird.

Kurzfassung: Ja, Coué hat viel zu sagen zum Thema mentaler Stärke.
Andere Denker hatten das auch. Es gibt viel zu lernen und viel zu tun!

Wäre schön, sich darüber mal persönlich auszutauschen. Vielleicht. Mal.

Alles Gute!

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