Erfahrungen bei der Marine?

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3 Antworten

Ich denke ,er soll sich bewerben.Die Aufnahmeprüfung in der Ebkeriege in Wilhelmshaven zeigt Ihm die Möglichkeiten und möglicherweise die Grenzen auf.Dann wird er für eine Verwendungsreihe bzw.eine Laufbahn vorgeschlagen und kann sich überlegen,ob er das machen möchte.Sollte Dein Freund ordentlich verdienen,dann wäre es sinnvoller sich nach der Ausbildung wo anders zu bewerben,schon allein deshalb um nicht "der ewige Lehrling "zu bleiben.

Wer mit wenig Geld zufrieden ist,auch die Rentennachversicherung kann in der Höhe nicht mithalten,mit einem gut bezahlten Job in Handwerk oder Industrie,der kann natürlich zur Marine gehen.Aber die Romantik,was erleben sind Märchen.Gerade als lediger wird man in jedem Hafen  eher Wache schieben,als sich irgendwo vergnügen zu können,

Wenn Dein Freund dann zur Marine will,soll er versuchen als UA anzufangen ,ggf.zur Bedingung machen und sich auf acht Jahre verpflichten,bzw.weiter zu verpflichten.Mit dem SaZ 8 besteht eine Gute Möglichkeit sich fachlich wieder auf das zivile Erwerbsleben vorzubereiten.Das ist etwas was die meisten Soldaten verkennen,und dann gern mal den Anschluß verpassen,länger arbeitslos bleiben.

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Hier kann ich wiki01 Recht geben.

Die Marine bietet vieles, was man sonst in den anderen Teilstreitkräften nicht unbedingt erlebt. Allerdings ist quasi ein noch höheres Maß an Flexibilität notwendig, als sowieso schon für den Dienst bei der BW erforderlich ist.

Die BW "kämpft" in einigen Bereichen auch an der Personalfront, die Marine natürlich eingeschlossen. Wer eine Bordverwendung erhält, muss Einsatzbereitschaft an den Tag legen. 

Für eine Beziehung, muss die räumliche Trennung nicht das Aus bedeuten, jedoch wird so manche Beziehung auf die harte Probe gestellt. Wenn man jedoch zusammensteht und sich einig ist, kann man auch dies in einer Partnerschaft meistern. 

Ich weiß, wovon ich rede, ich bin immer noch mit der Frau verheiratet, die mich 12 Jahre durch die Zeit bei der Marine begleitet hat.

Allerdings sollte man beiderseits nach Möglichkeit Verständnis zeigen. Der "Daheimgebliebene" lebt sein Leben in der Zeit der räumlichen Trennung genauso weiter, wie der Partner, der sich im Einsatz o.ä. oder eben nur in dem jeweiligen Standort befindet.

So solltest du also zu Hause, wenn es zum Militärdienst deines Freundes kommt, deine sozialen Kontakte pflegen, dich mit Freunden, Familie usw. treffen, deinen Hobby's nachgehen o.ä. Ansonsten fällt es auch dir schwieriger, die Zeiten der Trennung zu überstehen.

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Warum zur Marine? Gerade bei jungen Partnern, noch gravierender bei jungen Ehen, ist die Marine Scheidungsgrund Nummer 1. Warum? Es ist nicht der Zweck der Marineboote, in einem Hafen zu sein. Diese Fahrzeuge sind unterwegs, teilweise monatelang. Und das kann tödlich sein für eine Beziehung.

Ansonsten empfehle ich, nicht auf den Mist zu hören, den @rutscherlebnis so von sich gibt. Gerade bei der Marine kommt man "raus". Und das, was man dort erlebt, ist keinem bei VW am Fließband (Beispiel) möglich.

Ich war mal als Benefiz 1 Woche als Gast auf einem Zerstörer. Das war so spannend und kurzweilig, wie es sich ein Außenstehender nicht vorstellen kann.

Über das ewige Gemähre wegen den geringen Verdienstmöglichkeiten bekomme ich regelmäßig einen Würgereiz. Wenn man "bis zum Ende" dabeibleibt, trennt sich die Spreu vom Weizen. Im letzten Jahr vor meiner  Pensionierung hatte ich etwas über 5 Mille netto, jetzt habe ich 4 Mille netto im Ruhestand zum Verpulvern. Und gegangen bin ich mit 50. Da muss ein "normaler" Malocher noch 17 Jahre ackern. Man muss sich also das Gesamtpaket der Möglichkeiten ansehen.

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